DREI MONATE SPÄTER
»Ich fliege nächstes Wochenende nach Solaria.«, mein Griff um Vallis Hand wurde fester, als ich mich zu ihm drehte. Er hatte sich auf die Straße fokussiert und hielt dann bei einer roten Ampel.
Seit dem wir hier eingezogen sind besteht er jeden Morgen darauf, mich zur Arbeit zu begleiten. Vom Zentrum bis Alphea waren es nur zwei Sprünge per Teleportation entfernt gewesen, aber mit dem Auto zu fahren hatte die Ruhe in sich.
»Gibt es einen Grund?«, fragte er, als er zu mir sah.
»Ja, mach dem Vorfall möchte ich mich den Regenten von Magix noch einmal vorstellen. Ich bin nur für drei Tage weg.«
»Freust du dich?«, er schien sich zu interessieren, wofür ich dankbar war. Er fragte mit einer leichten Stimme und einem sanften Lächeln, brachte unsere verbundenen Hände zu seinen Lippen und küsste meinen Handrücken und dann meine Handknochen. In meinem Bauch flatterten die Schmetterlinge wie wild.
»Ja, ich kann's kaum erwarten, die Leute wissen zu lassen dass ich bis die Flamme in mir erlischt mit dir im selben Bett schlafen werde.«, sagte ich.
Ich drückte seine Hand, als er meine Finger küsste.
»Ich würde dich gerne mitnehmen, aber König Radius würde das nicht gefallen.«
»Ich schleiche mich dann mit in die Eule.«, er sah mich belustigt an.
Valli war heute in einer wunderbaren Stimmung. Wahrscheinlich, weil er vorhin einen von mir geblasen bekommen hatte. Und seine Stimmung machte auch meine Stimmung besser.
Wir kamen an. Ich verabschiedete mich gerade von Valtor, als plötzlich sehr viele aufgeregte Stimme riefen.
»Valli, Mann, bist du schon auf die Knie gegangen?«, ertönte eine Stimme. Eine Schülerin, die ich nicht ausfindig machen konnte.
Ich schaute zwischen Valli und der Stimme hin und her, als ich merkte, wie sein Gesicht blass wurde und sein andauerndes Lächeln verschwand. Mein Herz begann zu donnern, schlug gegen meine Brust und meine Stirn brach in kaltem Schweiß aus.
»Vals...«, flehte ich an, meine Augen weit. Ich war von plötzlicher Angst und dem Erstickungsgefühl verzehrt. Ich musste mich bemühen, weiter zu atmen.
Valtor atmete scharf auf meine Worte ein und sah mich an. Aber seine Augen waren leer, ohne Emotionen, und ich wusste, dass er sich gerade schloss und eine Wand aufbaute.
Ich schenkte ihm ein kleines Lächeln, aber sein Gesicht blieb kalt und emotionslos.
»Valtor, ich will nichts überstürzen. Darauf haben wir uns doch geeinigt, oder?«
Valtor überschlug die Arme übereinander vor seiner Brust und warf mir einen mehr oder weniger enttäuschten Blick zu.
»Ich habe dich vollkommen verstanden, du sagst Nein und ich werde es akzeptieren müssen.«
»Valtor...«, seufzte ich leise. »Ich kann doch nicht nein sagen, wenn du mich noch nicht gefragt hast.«
»Oh, also würdest du Nein sagen, wenn ich dich fragen würde?«, ich wusste nicht, ob ich in seinen Augen Hoffnung oder Wut sah.
»Meine Antwort wäre Vielleicht gewesen.«, sagte ich ihm, weil es keinen Sinn machte zu lügen.
Dennoch, ich beeilte mich zu erklären, als ich sah, wie traurig sein Ausdruck wurde. Ich brachte uns in mein Schlafzimmer, damit wir in Ruhe reden konnte.
»Ich formuliere das um, meine Antwort wäre Ja gewesen. Nichts lieber, als das. Ich will mit dir sein, will deins sein, wie du meins bist. Bist das Fleisch an meinem Knochen zu Staub zerfällt. Ich will es von den Dächern schreien, dass ich deine Frau bin, dass wir eins sind. Dass der Drache jemanden für mich gefunden hat."
Seine Miene verändere sich schlagartig.
„Wenn das so ist, warum höre ich ein Aber? Warum schwankst du hin und her? Warum sagt deine Flamme, Valli, ich will, aber ich will auch nicht?"
„Es sind die anderen. Sobald wir heiraten werde ich zu einer Gerbärmaschine. Man wird von mir erwarten Kinder zu bekommen, bis sie an meinem Hals heraushängen.«
„Wann haben wir uns jemals über die Meinungen anderer geschert, mein Liebes?"
Ich legte eine Hand auf seine.
Wir haben uns nie oder die Meinungen anderer geschert, er hatte recht. Aber eine royale Hochzeit wurde direkt mit Schwangerschaft und „Züchtung", oder das Erweitern einer Blutlinie in Verbindung gebracht.
Ich wollte ihn, ja. Mehr als alles andere.
Ich wollte heiraten, ja. Ich wollte jeder Frau, der meinem Mann Augen machte die Zunge herausstrecken, so nach dem Motto, „ihr hab verloren; ich hab den heißesten Mann der Welt!"
Und ich wollte Kinder, ja. So viele, wie es möglich sei. So viele, wie der Drache uns schenken würde.
Ich würde ihnen dann den Mittelfinger zeigen, wenn sie Würggeräsuche machten, wenn Valli und ich wieder übereinander herfielen, wie zwei schockverliebte, ohne jeden Sinn für Anstand.
Aber wie alt war ich nochmal? Vierundzwanzig. Genau.
Und was war nochmal die Lebenserwartung einer Schutzfee? Unsterblichkeit. Richtig.
Ich ließ ihn meinen gesamten Gedankengang mithören.
Valtor seufzte und schaute für einen Moment aus dem Fenster auf den Wald. Für einen Moment atmeten wir beide nicht.
Ich fühlte mich so schlecht, dass ich mich nicht traute etwas zu sagen. Er würde etwas machen müssen, weil sonst würde ich anfangen zu heulen.
„Du weißt, dass ich nicht jünger werde?", aus seinem zerknitterten Gesichtsausdruck wurde ein breites Lächeln. Eins, wo die Mundwinkel von einem Ohr zum anderen gingen.
Ich verdrehte die Augen.
„Gib uns fünf Jahre. Fünf Jahre, wo ich dich für mich habe. Nur wir beide. Fünf Jahre möchte ich Egoistisch sein. Ist das zu viel verlangt?", flehte ich.
„Nein. Wir lassen uns Zeit.", er legte seine Stirn gegen meine.
Ich drücke meinen Oberkörper gegen seinen und legte meine hänge auf seine Oberarme, die um meine Rippen gingen.
„Und in diesen fünf Jahren, kannst du dir ja einen Ring aussuchen und auf ein Knie gehen.", optimierte ich.
Valli umfasste schließlich mein Gesicht mit beiden Händen und küsste mich.
»Fünf Jahre hast du, und dann gebe ich dir so viele kleine Prinzessinnen und Prinzen von Domino, sie werden dir alle vom Hals hängen.«
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Komm zu mir, Bloom.
Fanfictionᴅᴀs sᴇǫᴜᴇʟ ᴠᴏɴ ꧁𝙺𝚘𝚖𝚖 𝚣𝚞𝚛𝚞̈𝚌𝚔, 𝙱𝚕𝚘𝚘𝚖.꧂ ᴅɪᴇ ɢᴇsᴄʜɪᴄʜᴛᴇ ᴠᴏɴ ʙʟᴏᴏᴍ ᴜɴᴅ ᴠᴀʟᴛᴏʀ ɢᴇʜᴛ ɪɴ ᴅɪᴇ ᴢᴡᴇɪᴛᴇ ʀᴜɴᴅᴇ!! sɪᴇ ʜᴀᴛᴛᴇ ᴇs ɢᴇsᴄʜᴀғғᴛ. sɪᴇ ᴡᴀʀ ᴡɪᴇᴅᴇʀ ɢʟᴜ̈ᴄᴋʟɪᴄʜ. ᴀʙᴇʀ ᴍɪᴛ ᴅᴇᴍ ᴍᴏʀᴅ ɪʜʀᴇʀ ᴇʟᴛᴇʀɴ ʜᴀᴛᴛᴇɴ sɪᴇ ᴜɴᴅ ᴅɪᴇ ɢᴀɴᴢᴇ ᴡᴇʟᴛ ɴɪᴄʜᴛ ɢᴇʀᴇᴄʜɴᴇᴛ. ᴜɴ...
