Kapitel 38

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Wir sind zu Hause angekommen. Chris und Anja sind mit Katharina nach Hause.

Nervös gehe ich in mein Haus und schaue mich um.

Ist wohl keiner zu Hause so wie es aussieht. Ich gehe in die Küche und finde einen Brief auf dem Küchentisch. Ich nehme den Brief und lese ihn:

"Hallo Andreas!
Wenn du diesen Brief liest bin ich mit den Kindern nicht da, wie du schon gemerkt hast. Nehme ich an. Du brauchst mich nicht suchen ich bin mit den Kindern bei meinen Eltern und da werde ich auch erstmal bleiben. Glaub mir es ist besser so weil das zwischen uns eh nicht mehr so gut läuft. Achja demnächst wirst du Post von meinem Anwalt bekommen. Ich habe die Scheidung eingereicht.
Alles gute, Steffi"

Traurig lass ich den Brief fallen und bin verzweifelt.

Warum tut Steffi mir das an?
Nur einen lausigen Brief nicht mal ein persönliches Gespräch. Zu feige sich mir gegenüber zustellen und mir das ins Gesicht zu sagen.
Was mache ich nur?

Mein ganzes Leben bricht Grad zusammen und ich weiß jetzt nicht was ich tun soll.

Ich beschließe etwas spazieren zu gehen um dem Kopf frei zu bekommen.

Gedankenleer laufe ich durch den wald und versteh die Welt nicht mehr.
Ich lasse mich auf eine Bank nieder und schaue in die Ferne.
Aufeinmal vibriert mein Handy. Ich hole es herraus und sehe eine Nachricht von Leonie.

(A; Andreas; L: Leonie)

L: hallo Andreas. Ich wollte mich mal wieder bei dir melden und mal nachfragen wie es dir so geht?
A: Hallo Leonie. Ehrlich gesagt  geht es mir nicht so gut 😞 Steffi hat mich verlassen und mir einfach ein Brief auf dem Tisch gelegt. Sie hat nicht Mal den Mut es mir ins Gesicht zusagen.
L: ohje, das tut mir so leid 😢 wenn ich nicht soweit weg wäre würde ich jetzt zu dir kommen um für dich da zu sein.
A; ja das wäre schön wenn du hier sein könntest 😞😢💔 ein wenig Gesellschaft wäre schön
L: ich schau mal ob ich es irgendwie organisieren kann zu dir zu kommen 😘 vermisse dich nämlich
A: awww das ist süß von dir 😘
L: ich verspreche jetzt nix aber wie gesagt ich Versuche es zu dir zu kommen. Inzwischen kannst du ja vielleicht zu Anja und Chris damit du nicht so ganz alleine bist.
A: ja ich schau mal ob ich das mache. Ja er ist mein Bruder aber andere Gesellschaft wäre mir lieber
L: ich versteh was du meinst. Wie gesagt ich schau was ich machen kann . Ich melde mich bei dir😘
A: okay süße ich warte auf dich 😘

Ich rufe Chris an und kläre mit ihn das er und seine Familie zu mir kommen.

Deswegen gehe ich auch wieder nach Hause und sehe Steffi rein gehen. Wütend gehe ich hinter her und schaue sie an.

Andreas: ach Madame hat den Weg nach Hause gefunden. Was willst du hier? Willst du schauen ob meine geliebte schon eingezogen ist?
Steffi: *schaut ihn verächtlich an* ha ha du Witzbold. Ich habe etwas vergessen und wollte es nur holen. Ich hatte gehofft das du nicht hier bist
Andreas: achja? Wo soll ich denn sonst sein als zu Hause? Im Puff oder was?
Steffi: *verdreht die Augen* boar du nervst.
Andreas: achja ich nerve? Weißt du was mich nervt das du einfach wie ein Feigling gegangen bist und einen lausigen Brief zurück gelassen hast anstatt mit mir zu reden wie ein erwachsener Mensch.
Steffi: mit dir kann man nicht reden *geht einfach* Arschloch
Andreas: blöde Kuh

Als sie das Haus verlässt höre ich nur noch die Tür zu knallen.

Wie kann sie nur so zu mir sein?
Ich erkenne sie nicht mehr wider.

Ich hole mir ein Bier aus dem Kühlschrank, gehe ins Wohnzimmer, lasse mich aufs Sofa fallen und mache den Fernseher an.

Ein paar Minuten später kommen Anja und Chris mit Katharina an.

Es ist eine schöne Ablenkung weil ich  mit Katharina spielen kann aber es lindert nicht den Schmerz tief in mir. Eine Frau die ich überalles geliebt habe verlässt mich einfach mit den Kindern.

Abends als sich Anja und Katharina ins Gästezimmer gelegt haben zum schlafen, sitzen ich und Chris im Garten, trinken ein Bier und unterhalten uns.

Chris: wie soll es jetzt weiter gehen mit dir und Steffi?
Andreas: *zeigt ihn den Brief* sie will die Scheidung
Chris: *nimmt den Brief* nicht dein Ernst *liest ihn* nicht ihr verdammter ernst
Andreas: doch leider und vorhin war sie da und hat mir die Schuld für alles gegeben und meinte man kann nicht mit mir reden..
Chris: ich bin da anderer Meinung. Ich finde man kann sehr gut mit dir reden und das sage ich dir nicht nur als Bruder
Andreas: *Lächelt* danke Bro
Chris: *lächelt* bitte

Wir stoßen mit unseren Bier an und trinken weiter.
Eine halbe Stunde später gehen wir schlafen.

Verzauber Mich!Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt