24- Errinnerungen

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SLOMANY

,, Ey Kath was machst du eigentlich wenn du nicht mehr im Dienst bist?" 

Tristan lief hinter mir lang um sich noch ein bier zu holen. Ich sah auf das Lagerfeuer und überlegte. 

,, Weiß nicht hab nie darüber nachgedacht", antwortete ehrlich während ich mein Gesicht zum Nachthimmel streckte.

Ein genervtes stöhnen ging durch ihre Reihen.

,, Ich denke ich würde mich verlieben wollen, also ich meine so richtig."

Erstaunt sahen mich die anderen an, bevor sie zu lachen anfingen.

Ich verschrenkte meine Arme hinter meinen Kopf und blickte in die Sterne.

,, Jaja lacht ihr nur, aber ich weiß das ihr euch insgeheim alle das selbe wünscht. Kleines haus, einen Ehepartner vielleicht sogar kinder oder Haustiere . Ist das nicht irgendwie der Traum eines jeden von euch. Zu wissen das jemand auf dich wartet."

Sie verstummten und hörten mir Aufmerksam zu.

Ich kenne jeden aus meiner Einheit.

Jeder hatte eine entweder zuvorkommende Wunsch Kindheit oder hatte mit Problemen zu kämpfen.

,, Naja recht hast du damit, aber bitte verschonen uns mit einer mini version von dir."

,,th,.... Kath,....KATH!?"

Verwirrt wurde ich aus meiner Errinnerungen gerissen.

  Ich saß immernoch auf König seinem Schoß, während Ghost neben mit war und seine Hand auf meiner Schulter lag.

Jetzt viel wieder alles auf mich ein.

Das Gespräch zwischen Price und diesen beiden Männern.

Ihr inoffizielles Geständnis und der Punkt das ich mich garnichtmal so abgeneigt von den beiden, alleine in einen Raum mit ihnen befand.

Vorsichtig stieg ich von König seinen Schoß und stand auf.

Währenddessen zog ich seinen Pullover aus und übergab ihn wieder zurück an seien Besitzer.

Ohne ein weiteres Wort zu sagen lief ich aus der Gemeinschaftsstube raus, Richtung meines Zimmers.

Die Errinnerungen an dieses Abend vor dem Massaker ließ mir die Tränen in die Augen steigen.

Ich erreichte mein Zimmer und schloss mich sogleich in diesem ein.

,, Hey Kleine vergiss die. Wenn du jemals ein Kind haben wirst, benenne es ja nach mir, klaro Chef?"

Verstört setzte ich mich auf und sah Tristan an.

,, Wenn du stirbst vielleicht."

Worte die ich viel zu schnell bereut habe.


,,TRISTAN VERDAMMT ÖFFNE DEINE SCHEIß AUGEN. DAS IST EIN BEFEHL SOLDAT!"

Ich selber war von Dreck und Blut bedeckt während ich meinen Vize in meinen Armen hielt.

Einen Soldaten welchen ich gerade umbringen musste zur Sicherheit seines Landes.

,, Verdammt öffne deine augen."

Ich hilt ihn in meinen Armen und drückte seinen von blond goldenen Haaren besetzten Kopf an meine Brust.


An der Tür rutschte ich herrunter während ich begann zu weinen.

Die Errinnerungen von diesesen 2 Monaten strömte auf mich ein während, ich versuchte nach Luft zu ringen.

Ihre schreie und ihr Lachen, das gute wie das Masaker.

Alles verlief vor meinen Augen nochmal.

Mein Körper began zu zittern und meine Sicht verschwand.

Ich blieb lange einfach so als Wrack an der Tür sitzen und ließ die Errinnerungen auf mich einstechen.

Ehrlich gesagt dürfte ich durch meinen Zustand nicht mehr arbeiten, aber ohne konnte ich nicht.

Ich bin für die Front geboren.

Ich wartete bis ich mich langsam beruhigt hatte und griff nach meinen Telefon und rief ihn an.

,, Entschuldige die Störung Stronov aber könnten Sie ihn herholen und eventuell  mit mir trainieren?"

An der anderen Seite blieb es still.

,, in 5 min im Trainingsraum.", damit legte er auf und ich stand endlich auch auf.

Erst jetzt bemerkte ich das es nach 3 Uhr war.

  Ich zog mir meine Uniform an.

Und lief leise aber zügig in die Trainingshalle.

Mein Comandant stand schon im Ring und Wärmte sich auf.

Meine Jacke zog ich aus und stellte mich in den Ring.

,, Petrov ist in 2 Stunden hier und er bringt dir was mit", sprach er leise doch so das ich es verstand.

Ich nickte und wir fingen an.

Ich rannte auf ihn zu und wollte ihm genau ins Gesicht treffen doch er wehrte mich ab und seine Faust landete in meiner Magengrube.

Wir wechselten keine Worte nur Schläge oder Tritte.

Eine Sprache  die ich gerade am besten verstehe.

Ein einfaches Sparing unter Soldaten.

Ich hatte bei unserem Kampf die Zeit aus den Augen verloren.

Es muss aber ziemlich spät sein da die Sonne schon schien. 

Vergangenheit- Ghost x König x readerWo Geschichten leben. Entdecke jetzt