Ich melde mich mit einem neuen Kapitel aus Mainz. Ich denke in den nächsten tagen werden ein par mehr Kapitel kommen, weil mir hier extrem langweilig ist und ich so viel Zeit zum Schreiben habe. Ich hoffe, euch gefällt das Kapitel, mir hat es beim Schrieben auf jeden Fall das herz erwärmt.
PS: Wenn ihr neue Kapitelwünsche habt, schreibt sie in die Kommentare
Der Fuchsbau war erfüllt von Kinderstimmen, die durcheinander riefen, lachten und sich in hitzigen Diskussionen verstrickten. Die Sonne schien warm durch die Fenster und ließ Staubkörnchen in der Luft tanzen, während aus der Küche der Duft von Mollys Eintopf und das Stimmengewirr der restlichen Familienmitglieder drang. Es war ein perfekter Nachmittag – einer dieser Tage, an denen sich Harry besonders bewusst wurde, wie sehr sich sein Leben verändert hatte. Früher hätte er sich nie vorstellen können, inmitten von acht Kindern im Wohnzimmer des Fuchsbaus zu stehen und darüber zu verhandeln, ob James oder Louis der bessere König war. Doch hier war er, umringt von seinen eigenen Kindern und seinen Nichten und Neffen, die mit funkelnden Augen darauf warteten, dass das Spiel endlich begann.
Lily saß auf seinem Schoß, ihre Arme fest um seinen Hals geschlungen, während sie ihn mit ihrem süßesten Blick ansah.
„Daddy, spielst du mit uns? Bitte?", ihre Stimme war sanft und flehend, und Harry wusste, dass er ihr niemals etwas abschlagen konnte.
„Natürlich.", antwortete er mit einem Lächeln und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Aber was wollt ihr spielen?"
Die Kinder redeten durcheinander. Fred wollte Verstecken spielen, James und Louis rangen um den Titel des Königs, Albus wollte ein Magier sein, und Roxanne und Rose versuchten, eine vernünftige Lösung zu finden. Hugo schien unentschlossen, doch Lily wusste bereits genau, was sie wollte.
„Ich will eine Prinzessin sein!", verkündete sie bestimmt und schmiegte sich noch enger an Harry. „Und Daddy ist mein Ritter!"
„Lily, du willst immer die Prinzessin sein.", beschwerte sich Roxanne mit verschränkten Armen.
„Weil ich eine bin!" Lily funkelte sie an, als sei das die offensichtlichste Tatsache der Welt. Dann drehte sie sich wieder zu Harry um und sah ihn bittend an. „Du bist doch mein Ritter, oder?"
Harry lachte leise und drückte ihre kleine Hand. „Natürlich bin ich dein Ritter."
„Dann brauchen wir eine Burg!" rief James und sprang auf.
Innerhalb von Minuten verwandelte sich das Wohnzimmer des Fuchsbaus in eine riesige Festung aus Kissen, Decken und umgedrehten Stühlen. Die Kinder schleppten alles herbei, was sie finden konnten – Sofakissen wurden zu Mauern, ein Tisch wurde in den Burgturm verwandelt, und Lily thronte stolz in der Mitte auf einer großen Decke, während Harry sich davor aufstellte, die Arme verschränkt und ein herausforderndes Grinsen auf den Lippen.
„Die Burg ist fertig!", rief Hugo begeistert.
„Jetzt brauchen wir Feinde!", sagte Fred grinsend und warf James einen verschwörerischen Blick zu. „Wir könnten Banditen sein!"
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In den 19 Jahren dazwischen Part 1 (Laufend)
FanfictionDer Krieg gegen Voldemort ist vorbei und Harry und seine Freunde versuchen wieder in ihren normalen Alltag zu kommen. Erlebt die Zeit zwischen dem Krieg und Albus' Einschulung in Hogwarts.
