September 2002

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Dieses Kapitel ist für _dreeeaaamm_
da sie gern ein Kapitel über Ron und Hermine wollte und dieses Kapitel ist auch für LunaHermineLupin999
die immer aufgeregt auf die nächsten Kapitel wartet und immer eine der ersten ist, die sie liest. Also ihr beiden, ich hoffe euch gefällt dieses Kapitel Genauso sehr, wie es mir gefällt😊

,,Ron, Schatz! Wo hast du das Buch hingelegt, dass auf dem Wohnzimmertisch lag?!", Hermine kam mit immer noch nassen Haaren die Treppe hinunter, die sie sich mit einem Handtuch abtrocknete. Ron, der im Wohnzimmer auf dem Sofa saß, drehte den Kopf zu seiner Frau. ,,Mine, bist du dir sicher, dass du das Buch jetzt brauchst? Vielleicht solltest du dir erst Mal was anziehen, wir haben September.", er grinste, als Hermine mit hochrotem Kopf an sich herunter sah und dann das Handtuch nach ihm warf. ,,Halt die Klappe.", brummte sie, drehte sich um und stieg die Treppe nach oben, um sich etwas anzuziehen. Ron hingegen nahm das Handtuch von seinem Gesicht, legte es auf die Polster und wandte sich wieder dem Fernseher zu. Dort lief eine Dokumentation, die Hermine sich unbedingt ansehen wollte, also musste er von dem was er geguckt hatte, umschalten. Es dauerte nicht lange, da kam die brünette Hexe wieder ins Wohnzimmer und setzte sich neben ihren Mann aufs Sofa. Dieser legte einen Arm um sie und strich ihr über die Haare. ,,Wo ist denn jetzt das Buch?", fragte Hermine und sah sich im Raum um. ,,Du brauchst es nicht, du wolltest diese Dokumentation gucken, also brauchst du das Buch nicht.", beschloss Ron und zog seine Frau näher an sich, damit sie ja nicht daran dachte, aufzustehen und das Buch zu suchen. ,,Ist ja gut. Ich bleibe ja schon sitzen.", lachte sie und legte ihre Hand auf Rons Brust. Dieser betrachtete den Ehering an der Hand der jungen Frau und dieses warme Gefühl in seiner Brust wurde nur noch stärker. ,,Was machst du da eigentlich?", Hermine beugte sich etwas nach vorn, um auf das Tablet sehen zu können, welches ihr Mann in der Hand hielt. ,,Ich spiele ein Spiel, nichts besonderes.", er zuckte mit den Schultern und wandte sich wieder seinem Spiel zu. Hermine richtete ihren Blick auf den Fernseher und so saßen sie einfach so da. Es war Sonntag und es war kalt draußen, es regnete in Strömen, also gab es nichts besseres, als auf dem Sofa zu sitzen und nichts zu tun. Nach einiger Zeit zog Hermine die Decke über sie beide und schmiegte sich nur noch näher an ihren Ehemann. ,,Ron.", flüsterte sie leise. ,,Hmm?", der Rothaarige hob den Kopf und sah sie an. ,,Ich möchte ein Baby.", meinte sie leise und fast im selben Moment begann Ron zu husten. Er hatte sich an seiner eigenen Spucke verschluckt. ,,Wie bitte?", fragte er dann mit großen Augen. ,,Ich möchte ein Baby. Du nicht auch? Ich meine sieh dir Vici und Dominique an. Die beiden sind zuckersüß. Und du kannst mir nicht erzählen, dass du nicht auch Kinder haben willst.", Hermine setzte sich auf und strich sich eine Haarsträhne hinter ihr Ohr. ,,Ich will Kinder haben, unbedingt, aber glaubst du, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist? Lass uns lieber noch etwas warten Mine okay? Noch ein bisschen Geld sparen und dann können wir ein Kind bekommen okay? Ich weiß, dass du dir schon länger ein Kind wünscht, aber ich bin noch nicht richtig bereit dafür. Tut mir Leid.", seufzte er leise und senkte den Kopf. ,,Hey.", Hermine hob den Kopf ihres Mannes leicht an und küsste ihn auf die Lippen, ,,Es ist alles in Ordnung. Wenn du noch nicht bereit für ein Baby bist, dann warten wir noch mit einem Baby. Mir ist es nur wichtig, dass du bei so etwas ehrlich mit mir bist."

Ron lächelte, als Hermine auf einen Schoß kletterte und die Arme um seinen Nacken legte. ,,Danke Mine. Ich liebe dich.", damit küsste er sie sanft auf die Nasenspitze. ,,Ich liebe dich auch du Blödmann.", kicherte sie und lehnte ihre Stirn gegen die ihres Mannes. So konnte es von ihr aus bleiben. Der Regen hämmerte von außen gegen die Fenster und es stürmte, doch bei ihnen war es wunderschön warm und gemütlich. Das Haus hatte nichts von dem beängstigendem Wetter, welches draußen herrschte. Alles war mit gedimmtem Licht beleuchtet, da Hermine es nicht leiden konnte, wenn es draußen so dunkel war und die Lichter im Haus so unglaublich hell leuchteten. ,,Ich habe Hunger.", murrte Ron irgendwann leise, was seine Frau zum Lachen brachte. ,,Dass du immer nur ans Essen denken musst. Aber ich habe auch etwas Hunger, wenn ich ehrlich sein soll.", gestand sie und stand auf, nur um sich dann einmal ausgiebig zu strecken. Ron war derweil schon in die Küche getapst und hatte den Kühlschrank geöffnet. ,,Stell den Pudding wieder hin. Wenn du Hunger hast, ess irgendwas vernünftiges, wie zum Beispiel einen Quark mit Obst oder eine Banane.", tadelte Hermine ihn und nahm sich einen der roten Äpfel aus dem Kühlschrank. ,,Ich bin alt genug, um selber zu bestimmen, was ich esse.", schmollte Ron und machte keinerlei Anstalten, den Pudding wieder zurückzustellen. ,,Dann kannst du dir heute Abend dein Essen ja selber kochen.", Hermine zuckte mit den Schultern und lehnte sich gegen den Küchentisch. Ron seufzte. ,,Ist ja gut. Ich stell ihn schon weg. Guck.", er stellte dem Pudding demonstrativ in den Kühlschrank und nahm sich ebenfalls einen Apfel, mit dem er dann zu seiner Frau ging. ,,Ist Ihre Majestät nun zufrieden.", er verbeugte sich vor ihr, wobei ein breites Grinsen sein Gesicht zierte. ,,Ja bin ich. Und jetzt hör auf mit dem Mist, das ist ja kindisch.", auch wenn sie versuchte, so ernst wie möglich zu bleiben, konnte sie sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ron war genau so, wie sie ihn liebte und wie sie es immer tun würde. Die Wochen im Krankenhaus hatten ihn zwar etwas verändert, aber nicht so stark wie sie es angenommen hatte. ,,Na komm, lass das Lachen raus. Ich sehe doch, dass deine Mundwinkel nach oben zeigen.", grinste er und legte seine Hände an Hermines Seiten, die sofort zurückzuckte, da sie wusste, was jetzt kommen würde. ,,Denk nicht mal dran Ronald Weasley!", schrie sie, als sie begann durch das ganze Haus zu rennen, auf der Flucht vor ihrem Ehemann, der versuchte sie zu kitzeln. ,,Komm her zu mir!", Ron schnappte sich seine Frau als diese gerade versuchte über das gemeinsame Bett zu entkommen. ,,Ist ja gut, ich gebe auf, du hast mich!", lachte sie laut und wand sich kichernd in seinem Griff. ,,Gut so.", Ron grinste und küsste sie sanft. Hermine erwiderte den Kuss lächelnd.

In den 19 Jahren dazwischen Part 1 (Laufend)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt