Dieses Kapitel ist für LilyLunaRavenclaw. Ich hoffe, es gefällt dir.
,,Schatz, kannst du mir eben halfen? Ich bekomme das Kleid nicht alleine zu.", jammerte Ginny und versuchte erneut, die Knöpfe am Rücken ihres Kleides zuzuknöpfen. ,,Ich komme Gin!", Harry kam um die Ecke und schlüpfte noch schnell in den Ärmel seines Sakkos, dann begann er die Knöpfe zu schließen. Dabei strichen seine Finger sanft über Ginnys weiche Haut. Als Harry fertig war, beugte er sich nach vorn und legte seine Lippen an Ginnys Ohr. ,,Du siehst super heiß aus, Schatz.", hauchte er ihr ins Ohr und Ginny wurde sofort rot im Gesciht. ,,Danke.", sie erschauderte leicht, dann hauchte sie ihrem Mann einen Kuss auf die Wange. Harry lächelte, während er den Raum verließ, um wieder zu Teddy zu gehen. Sie waren heute zum Weihnachtsessen mit Petunia, Vernon, Dudley und Evie verabredet. Den nächsten Tag würden sie dann mit der Weasley Familie verbringen, nachdem sie das eigentliche Weihnachtsfest nur zu dritt verbracht hatten. Nach einer halben Stunde dann, hatte Ginny es endlich geschafft scih komplett fertig zumachen, sodass sie zufrieden mit ihrem Aussehen war. Als sie die Treppe hinunter kam, musste sie lächeln, da Harry und Teddy auf dem Teppich saßen und zusammen in einem Malbuch malten, was Teddy zu Weihnachten bekommen hatte. ,,Können wir los?", fragte die rothaarige Hexe und sofort hatte sie die volle Aufmerksamkeit der beiden Jungs. ,,Du siehst hübsch aus.", Teddy kam zu ihr gelaufen und lies sich von Ginny auf den Arm nehmen. ,,Danke Teddy.", sie küsste ihn auf die Stirn und hielt dann Harry die Hand hin. ,,Können wir?"
,,Jup.", Harry nahm die Hand seiner Frau und lies sich von ihr beim Aufstehen helfen. Dann zogen sie sich Jacken und Schuhe an und verstauten die Geschenke in einer Tasche. Da sie in eine Gegend voller Muggel mussten, hatten sie sich entschieden, mit dem Auto zu fahren. Dies war auch besser, falls Teddy einschlafen sollte. Während Ginny es sich schon im Auto bequem machte , schnallte Harry seinen Sohn an und stieg dann neben Ginny ein. Während der ganzen Fahrt lief das Radio und Teddy unterhielt sich mit den beiden Erwachsenen. Schnell waren sie am Haus der Dursleys angekommen und Harry parkte das Auto auf den Grünstreifen vor dem Haus. Dann steigen sie aus und klingelten. Die Tür wurde fast im selben Augenblick von Petunia geöffnet, die ein schwarzes Kleid mit roten Kristbaumkugeln trug. ,,Hallo ihr Lieben. Kommt rein! Schön, dass ihr es geschafft habt.", Petunia nahm alle drei in den Arm und führte sie ins Wohnzimmer. Harry musste zugeben, dass er sich in diesem Haus sehr viel wohler fühlte. Als die Dursleys in seinem fünften Schuljahr vom Orden des Phönix an einen anderen Ort gebracht wurde, hatten die Dursleys beschlossen, nie wieder in ihr altes Haus zurückzukehren. Deswegen waren sie umgezogen und in diesem Haus erinnerte Harry nichts an die schlimme Kindheit, die er gehabt hatte. ,,Hallo Harry!", Onkel Vernon erhob sich von seinem Stuhl und nahm Harry in den Arm. ,,Frohe Weihnachten, Onkel Vernon.", wünschte Harry und wandte sich dann Dudley und Evie zu. Nachdem sich alle begrüßt hatten, bat Petunia alle, sich an den Tisch zu setzen, während sie das Essen auftischte. ,,Oh wow, das sieht super lecker aus!", schwärmte Evie und betrachtete die Ente, die nun vor sie gestellt wurde. ,,Lecker!", Teddys Augen begannen zu glitzern, als Harry ihm ein Stück Ente und Kartoffeln auf den Teller legte und über alles Soße gab. Nachdem alle etwas zu essen auf ihren Tellern hatten, erhob Vernon das Wort:,,Schön, dass ihr heute alle hier sied und wir dieses Weihnachtsfest zusammen, als Familie, verbringen können. Und nun lasst uns essen, nicht dass die leckere Ente noch kalt wird."
Damit hoben alle ihr Glas, stießen an und begannen zu Essen. Währenddessen unterhielten sie sich und lachten. Ginny war einfach nur glücklich, da sie wusste, dass ihr geliebter Mann sich hier wohlfühlte und seine Verwandten akzeptiert hatte, ihnen vergeben hatte und sie an seinem neuen Leben teilhaben lies. Sie wusste, dass Harry glücklich damit war und das war für sie das allerwichtigste auf der Welt. Und sie war glücklich, weil Teddy bei ihnen war, sie war glücklich und dankbar, dass Teddy sich in den letzten Jahren so gut entwickelt hatte und dass es ihm gut ging. Nach dem Essen, bekamen Vernon, Dudley und Harry jeder noch ein Bier von Petunia serviert, die dann mit der Hilfe von Evie und Ginny den Tisch abräumte und die Küche säuberte.
,,Evie, wann hast du denn vor, dein Hochzeitskleid zu kaufen?", fragte Petunia die junge Frau sanft. ,,Oh, das weiß ich noch nicht.", Evie kicherte, ,,Ich denke so zwei, drei Monate vor der Hochzeit."
,,Die Hauptsache ist doch, dass du an deinem Hochzeitstag ein Kleid hast.", meinte Ginny lächelnd und drehte sich um, als sie Schritte hörte. Teddy kam in die Küche, ein Lächeln auf den Lippen. ,,Kommt ihr?", fragte er, ,,Wir wollen Geschenke auspacken."
,,Na klar!", Ginny nahm Teddys Hand, die er ihr hinhielt und begleitete ihn wieder zurück ins Wohnzimmer. Dort saßen die anderen bereits unter den Baum mit den Geschenken. ,,Da seid ihr ja endlich.", lachte Dudley und zog Evie neben sich auf den Boden. Sie gab ihm einen sanften Kuss und lächelte. ,,Ja, Teddy wollte die Geschenke auspacken.", meinte sie und sah zu Teddy, der sich zu Harry auf den Schoß setzte und sich von dem Schwarzhaarigen umarmen lies. ,,Also dann, lasst uns die Geschenke auspacken.", Petunia und Ginny setzten sich ebenfalls mit auf den Teppich zu ihren Männern und im nächsten Moment hatte sich Teddy auf die Geschenke gestürzt, da für ihn natürlich die meisten dabei waren. Petunia und Vernon bekamen von Harry und Ginny Eintrittskarten für ein Theater und Dudely und Evie bekamen ein Kaffeeservice in blau-weiß von ihnen. Sie selber bekamen von Vernon und Petunis ein Wellness-Wochenende geschenkt und Dudley und Evie schenkten ihnen mehrere Weinsorten und Gläser mit Silberelementen dazu. Teddy bekam ein Haufen Anziehsachen, was ganz gut warm da er schon wieder in nichts hineinpasste. Für den kleinen Jungen sprangen auch ein paar Spielzeuge und Kuscheltiere dabei raus, mit denen er auch sofort spielte. Harry betrachtete ihn mit einem Lächeln und als der Mond langsam aufging, ging er mit Dudley und Vernon nach draußen in den Garten. Dort richtete sich sein Blick in den Himmel und er musste lächeln. ,,Sirius.", murmelte er, als er das Sternenbild sah und als sein Blick zu dem Vollmond wanderte, verließ auch das Wort ,,Remus" seinen Mund. Harry hob sein Glas leicht gen Himmel und lächelte. ,,Frohe Weihnachten Leute. Ich hoffe euch geht es gut da oben und ihr habt auch einen kleinen Baum aus Wolken oder sowas. Tonks, Remus, macht euch keine Sorgen um Teddy. Ihm geht es sehr gut.", meinte er leise, aber doch laut genug, dass die beiden anderen es hören konnten. ,,Sprichst du oft mit ihnen?", fragte Vernon. ,,Ja, das tue ich. Ich weiß nicht wieso, aber es beruhigt mich.", gestand Harry ihnen und nahm einen großen Schluck Alkohol. ,,Das ist schön. Ich bin mir sicher, sie antworten dir, auf irgendeine Art und Weise.", Dudley lächelte und legte seine Hand auf Harrys Schulter.
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In den 19 Jahren dazwischen Part 1 (Laufend)
FanfictionDer Krieg gegen Voldemort ist vorbei und Harry und seine Freunde versuchen wieder in ihren normalen Alltag zu kommen. Erlebt die Zeit zwischen dem Krieg und Albus' Einschulung in Hogwarts.
