„Wir müssen nun den Damm noch etwas dehnen", teilt er mir mit und lässt die Luft aus dem Ball, um ihn dann in meinem Eingang wieder aufzupumpen und dort zu halten. Er gibt mir immer wieder Zeit, mich an die weitere Dehnung zu gewöhnen, reizt meine Klitoris zwischendurch und schickt damit eine Gänsehaut über meinen ganzen Körper. Immer wieder tastet ein Finger meinen Damm, prüft die Dehnung. Meine Erregung steigt, so dass ich das Gefühl habe, auszulaufen.
Nach einigen Minuten entfernt er den Epi-No, um kurz darauf ein größeres Spekulum einzuführen und zügig zu öffnen. „Sehr schön, dieses Spekulum ermöglicht nun einen viel besseren Einblick.", stellt er beiläufig fest. Wieder spüre ich seine Finger, die tief in mir tasten. Meine Muskeln spannen sich um das Spekulum, was mir wieder einen forschenden Blick einbringt. Ein weiterer Hegarstift wird desinfiziert und dringt kurz darauf in meine Harnröhre ein. Mein Körper is wie elektrisiert. Auch dieser Stab wird Stück für Stück tiefer geschoben. „Ich bin nun an deiner Blase...", wieder streift mich sein intensiver Blick, bevor der Stift wieder aus mir gleitet und gegen einen anderen getauscht wird. Die Dehnung ist nun deutlicher, dann spüre ich plötzlich die Vibration, zucke zusammen. Das Spekulum wird noch etwas weiter geöffnet, während der Stift langsam tiefer dringt, nur um dann wieder ein Stück herauszugleiten. Das Gefühl ist intensiv, meine Beine beginnen erneut zu zittern. Mein ganzer Unterleib kribbelt.
Wieder trifft ein Finger auf meine Klitoris, zieht deren kleine Vorhaut zurück, reibt sanft darüber. Ich stöhne leise auf, schließe die Augen. Wenn er so weitermacht, komme ich hier und jetzt, denke ich noch, als er jegliche Bewegung und Vibration unterbricht. „Du sollst jetzt nicht kommen, sondern die Erregung mit aus dieser Behandlung nehmen!", teilt er mir mit einem Grinsen mit. Dann zieht er den Urethravibrator aus mir und entfernt unter großer Dehnung das halbgeöffnete Spekulum. „Den Katheter heben wir uns für später auf, wenn ich den jetzt einführe, kommst du definitiv..."
Ein letztes Mal spüre ich mehrere Finger in mir. „So feucht...", murmelt er leise und zieht sich dann zurück.
Schnalzend entledigt er sich seiner Handschuhe. Instrumente und Materialien werden zusammengeräumt.
Nachdem er sich wieder umgezogen und ich mich zumindest ein bisschen angezogen habe, verlässt er meine Wohnung und lässt mich erregt und irgendwie erfüllt zurück.
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Herzrasen - Kurzgeschichten mit medizinischem Hintergrund
RomanceHier sollen sich irgendwann mehrere Kurzgeschichten aus der weißen Erotik tummeln.
