Ein Hausbesuch der besonderen Art 1/2

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Schon seit einigen Tagen formt sich der Gedanke eines kurzen und intensiven Hausbesuchs in diversen Konversationen. Insbesondere die Untersuchung und Behandlung der Harnröhre sowie die sukzessive Dehnung der Vagina schwirren seit Tagen im Kopf herum. Auch eine Katheterisierung könnte indiziert sein.

Schließlich ist es soweit. Der Doc betritt meine Wohnung und verschwindet sogleich im Bad, um sich kurz umzuziehen und sich die Hände zu waschen. Als er in blauer OP-Kleidung wieder vor mich tritt und das Instrumentarium vorbereitet, spüre ich meinen Puls merklich steigen. Schließlich wird die Kleidung durch sterile Handschuhe sowie OP-Mantel vervollständigt und ich gebeten, mich freizumachen und  auf die vorbereitete Unterlage zu legen.

Behandschuhte Finger tasten meine Vulva ab, gleiten in mich, manipulieren meine Klitoris. Ich schließe die Augen, spüre in mich. Meine Muskeln beginnen sich um die Finger zu schließen, was mir den einen oder anderen eindringlichen Blick beschert. Ein weiterer Finger kommt hinzu, so dass mittlerweile drei Finger tief in mir tasten und mich dehnen. Das Gefühl ist intensiv und ich spüre die Feuchtigkeit in mir wachsen. Der Doc greift schließlich zu einem Spekulum nach Cusco, welches er ohne viel Federlesen zügig einführt und öffnet. Mit einem Finger prüft er die Dehnung, wieder trifft mich ein forschender Blick, bevor das Spekulum noch ein Stück weiter geöffnet wird.

Einer der bereitgelegten Hegarstifte wird desinfiziert und steriles Gleitgel in meine Urethra gespritzt. Schon spüre ich, wie der Dilator langsam in mich eingeführt wird. Ein Finger trifft meine Klitoris, manipuliert sie, bevor der Hegarstift Millimeter für Millimeter tiefer geschoben wird. Das Gefühl ist ungewohnt, erregend, intensiv.
Schließlich wird der Stift vorsichtig entfernt, was mir ein leises Stöhnen entlockt. Auch das Spekulum wird etwas geschlossen und gleitet noch halb geöffnet aus mir.

Der Doc greift zum Epi-No und pumpt ihn probehalber auf, bevor er ihn in meine Vagina einführt. Er hält meinen Blick, während der Ball mit jedem Pumpstoß in mir anwächst. Ein prüfender Finger kommt dazu, um abschätzen zu können, wie groß die Dehnung schon ist. Immer wieder trifft mich ein fragender Blick, denn ich abnicke. Irgendwann ist die Dehnung so stark, dass ich meine Grenze ankündige. Er stoppt, bewegt den Ball etwas hin und her. Die Dehnung ist zeitweise stark, aber nicht zu stark. Vorsichtig erhöht er sie weiter, indem er den Ball langsam aus mir zieht. Meine Beine beginnen zu zittern und ich schließe die Augen. Als der Ball aus mir ploppt, trifft mich ein anerkennender Blick: „So lobe ich mir das!"

Herzrasen - Kurzgeschichten mit medizinischem HintergrundGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt