Termin zur eingehenden Untersuchung 2/3

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Vorsichtig nehme ich auf dem Stuhl Platz, die Beinschalen werden noch etwas angepasst und während der Stuhl erst etwas hinauf und dann zurück fährt, höre ich das erneute Handschuhschnalzen. „Ich taste und schaue erstmal äußerlich.", informiert er mich, als mich seine warmen Hände treffen. Im Spiegel über mir kann ich sein Handeln beobachten – eine sehr ungewohnte Perspektive. Äußere und innere Schamlippen werden inspiziert und abgetastet, auch der Bereich um die Klitoris wird genau untersucht. Ich spüre, wie die Feuchtigkeit sich langsam ausbreitet. Ohne großartige Vorwarnung dringt ein Finger in mich ein und tastet sanft etwas tiefer. Die andere Hand liegt auf meinem Unterbauch. Immer wieder trifft mich sein Blick, um sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Nach einer Weile verlassen mich seine Finger und wieder vernehme ich das Schnalzen der Handschuhe, gefolgt vom Klappern eines Spekulums. „Das kann jetzt etwas kühl sein, aber das kennst du ja!", warnt er mich noch mit einem Augenzwinkern, als das Instrument langsam in mich eingeführt und geöffnet wird. „Dann werden wir mal den Muttermund einstellen und einige Abstriche nehmen!", das Instrument spreizt mich ein Stück weit auf.

Es folgen diverse Abstriche mit Holzstäbchen, es kitzelt und drückt etwas. Dann kommt das Bürstchen zum Einsatz. Mehrmals zucke ich zusammen, als das Bürstchen tiefer eingeführt und gedreht wird. Wieder legt sich beruhigend eine Hand auf meinen Unterbauch und den Ansatz der Vulva: „Das muss sein! Ist ja gleich vorbei!", beruhigt er mich. Erneut zucke ich zusammen, als das Bürstchen endlich wieder entfernt wird.

Mit einem kleinen Spiegel und einem Stab werden weitere Untersuchungen gemacht, die Zervix hin und hergeschoben, die Tiefe der Vagina gemessen, einzelne Punkte gedrückt und etwas stimuliert. Die Instrumente klappern gegen das Spekulum, bis sie wieder entfernt werden. Dann wird das Spekulum nach Grave wieder entfernt, er schließt es dafür nur ein kleines Stück. Die erste Dehnung wird deutlich, bis es aus mir herausgleitet. „Wir haben nun noch etwas nachzuholen, denn bisher bist du noch nicht rektovaginal untersucht worden, richtig?", ich nicke unsicher, spüre die leichte Gänsehaut und das Kribbeln im ganzen Körper.

Vorsichtig dringen Finger sowohl vaginal als auch rektal in mich und wandern tiefer, tasten sich vorwärts. Ich habe mir das sehr viel unangenehmer vorgestellt. Es drückt zum Glück nur ein wenig, dennoch ist es ein sehr intimer Moment und ziemlich ungewohnt, bis nach einigen Momenten die Finger wieder aus mir verschwinden. Wieder schnalzen die Handschuhe und das erneute Klappern deutet auf ein weiteres Spekulum hin. Das Collin-Spekulum gleitet in meine Vagina und spreizt mich nun seitlich auf. „Du hast nun etwas Zeit, dich an diese Dehnung zu gewöhnen. Ich werde dich jetzt auf die genauere rektale Untersuchung vorbereiten.",

Mit diesen Worten klappert es erneut und ich kann im Spiegel ein langes, glänzendes und konisch zulaufendes Instrument erkennen, bevor es aus meinem Blickfeld verschwindet: „Gib mir Bescheid, wenn es wehtun sollte, ich bin hier auf deine Mitarbeit angewiesen! Dieses Instrument kann sowohl die Tiefe als auch die Dehnung im Durchmesser messen. So kann ich entscheiden, ob wir später ein zwei- oder ein dreiblättriges Rektalspekulum nutzen können." Ein Finger verteilt etwas Gleitgel an meinem Anus, dann wird vorsichtig und Millimeter für Millimeter der metallische Stab eingeführt. Immer wieder bekomme ich Zeit, mich an die Dehnung und das neue Gefühl zu gewöhnen. Immer wieder wird eine Hand beruhigend auf meine Vulva gelegt. Nach einer ganzen Weile, ich spüre das Instrument relativ tief in mir und auch die Dehnung hat ein wenig zugenommen, nickt der Doc zufrieden und zieht das Instrument langsam zurück.

Das Collin wird ein gutes Stück weiter geöffnet und ein Plug blitzt auf, bevor er in meinen Anus eingeführt wird. „Während du dich an diese weitere Dehnung gewöhnen kannst, werde ich mich mal deinen Zähnen widmen!", stellt er beim Wechsel der Handschuhe fest. Ich spüre, dass der Plug sich jetzt schon verselbstständigt und weise ihn leise darauf hin. „Oh, okay, das hätte ich jetzt nicht erwartet. Dann eben anders!"

Herzrasen - Kurzgeschichten mit medizinischem HintergrundGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt