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ZYRAN

Graziella rennt kreischend vor mir davon. Ihre kurzen Beine tragen sie die Treppe hinunter und durch die Terrassentür hinaus in den Wald, der an ihr Haus grenzt. Ich folge ihr lässig und kann nicht anders als zu lachen. Ich werde ihr einen gewissen Vorsprung lassen, denn ich würde sie in Windeseile einholen.

Sie hat mich heiß gemacht, indem sie auf meinem Schoß herumgerutscht ist, während wir uns gegenseitig die Zungen in den Hals geschoben haben. Wie Tibor es jetzt sagen würde. Als ich sie jedoch ausziehen wollte, rutschte sie von meinem Schoß und erzählte etwas von Hausaufgaben, die sie erledigen musste. So ließ sie mich mit einem fetten Ständer auf ihrem Bett sitzen.

Natürlich ließ ich das nicht auf mir sitzen und zog sie zurück auf ihr Bett. Suchte ihre Nähe wie ein verschmuster Kater. In einem Moment der Unachtsamkeit schaffte sie es jedoch sich wieder zu befreien und rannte weg und ich hinterher.

Du weißt ganz genau, dass ich schneller bin als du", teilte ich ihr über den Mind-Link mit. Amüsiert schüttelte ich den Kopf, während ich sie beobachtete, wie sie immer tiefer in den Wald rannte. Little Miss Perfect weiß ganz genau, dass sie ohne Hilfe nicht wieder herausfindet, und doch rennt sie jedes Mal wieder hinein.

Sieht nicht so aus", kichert sie und dreht sich zu mir um. Ein Fehler, wie sich herausstellt, denn im nächsten Moment stößt sie einen erschrockenen Schrei aus und fällt zu Boden. Ich kann nicht anders, als zu lachen und jogge zu ihr.

Sie rollte sich auf den Rücken und lag wie ein Seestern auf dem Waldboden. Blätter hatten sich in ihren seidig weichen Haaren verfangen, ihre Kleidung war mit Matsch bedeckt und ein Streifen Dreck zierte ihre Wange. Als ich auf sie herabschaue, verziehen sich ihre Lippen zu einem Schmollmund.

„Es scheint, als hätte ich gewonnen", grinse ich und halte ihr meine Hand entgegen. Sie greift schnaubend danach und ich ziehe sie mit einem leichten Ruck zu mir. Als sie vor mir steht, lege ich meine Hände auf ihre Wangen und streiche mit meinen Daumen den Schmutz weg.

Das Schmollen verlässt ihre Lippen nicht und sie schaut mit großen Welpenaugen zu mir auf. Ich lasse meine Finger durch ihr Haar gleiten und befreie sie von den Laubblättern.

„Ich hätte gewonnen, wäre diese dumme Wurzel nicht dort gewesen", schmollt sie und verschränkt wie ein kleines, bockiges Kind die Arme vor der Brust. Dabei drückt sie ihre lolas nach oben, und ich muss mir auf die Lippe beißen. Dieses Mädchen macht mich verrückt.

„Wie süß du aussiehst, wenn du bockig bist", schmunzle ich und zwicke ihr liebevoll in die Wange. Sie schnappt nach Luft und schlägt meine Hand halbherzig weg. „Ich bin nicht bockig, aber ich habe nichts dagegen einzuwenden, dass ich süß bin."

Ich schnalze mit der Zunge. „Wie bescheiden du doch bist, angel" ich packe ihre Hüften und werfe sie über meine Schulter. Sie quickt und krallt sich an mir fest. „Zyran!" beschwert sie sich. Ich setzte mich in Bewegung und laufe zurück zu ihrem Haus.

„Ich kann immer noch selber laufen, Osito" erinnert sie mich. Ich gebe ihr einen Klaps auf ihren perfekten Hintern. „Ich weiß, angel, aber bei deinen kleinen Füßen dauert es Ewigkeiten, bis wir wieder bei deinem Haus sind."

Sie schnaubt und zwickt mir in den Hintern. „Von mir aus. Meine Aussicht ist sowieso viel zu schön, um jetzt wegzuschauen. Trainierst du deinen Po?", kichert sie und zwickt mir abermals in den Hintern.

Second MateWo Geschichten leben. Entdecke jetzt