Eric
Es ist mal wieder so weit, es ist die Zeit des Jahres in welcher es dem Anführer der Ferox am meisten in den Fingern juckte, er würde heute neue opfer bekommen, er würde sehen wer sich selbst als Stark, Mutig und Tapfer genug hält um beiden Ferox zu bestehen. Das nicht einmal die Hälfte der Jungen Erwachsenen die Initiationszeit überstehen würden spielte hierbei keine Rolle. Er hatte die Macht die Regeln so zu ändern wie er sie brauchte und er hatte ein Ziel vor Augen, alle sollten vor den Ferox erzittern, sollten ihnen den Respekt entgegenbringen welchen ihnen zustand. Normaler weiße machte er sich nicht die Mühe dem Ritual der Bestimmung bei zu wohnen aber heute wollte er den Angst der neuen sehen, wollte den Respekt spüren welchen die neuen automatisch entwickelten wenn sie ihm gegenüber standen und so zog er sich die Klamotten an, welche seine Fraktion repräsentierten, zog sich eine Schwarze Hose, ein Schwarzes Shirt und eine Lederjacke, natürlich ebenfalls in Schwarz an und machte sich auf den Weg zu den anderen. Er würde heute noch die ersten Initianten raus werfen, warum? Einfach weil er es konnte, einfach damit sie gleich bemerkten das dies alles kein Spiel war. Er hatte die Regeln geändert, aber das würden diese Versager noch früh genug bemerken, sie würden noch bemerken das es dieses Jahr härter zu ging und das es kein Zuckerschlecken mehr war in diese Fraktion zu kommen. Wer es einfach haben wollte, der musste zu den Amite oder zu den Altruan gehen, nur die besten waren gerade gut genug um sich selbst Ferox nennen zu dürfen. Selbst die besten würden gerade so ausreichen um unter ihm stand zu halten und unter seinem Regime arbeiten zu dürfen. Also musste die Initiation dies auch wieder spiegeln. Letztes Jahr brauchte man nur eine gewissen Punktzahl um das ganze Prozedere zu bestehen doch das war nicht mehr so, aber das würden sie noch früh genug bemerken. Seine Eisblauen Augen strahlten nur eines aus, überlegte Kühnheit, immerhin war er der jüngste Anführer der Ferox, hatte seinen größten Konkurrenten nun unter sich stehen.
Er verließ das Hauptgebäude seiner Fraktion machte sich auf den Weg zum Zug und sprang geschickt auf diesen. Er war früher dran als die anderen, die normalen Ferox, welche ebenfalls dem Ritual bei wohnen würden, mochte es nicht sich zwischen andere Menschen drängen zu müssen.Er schaute aus dem Zug, sah die Stadt näher kommen und sprang aus dem Zug, kam geschickt im Stehen auf und lief die letzten Meter zu dem Gebäude, welches aus dem Boden ragte.
Nach und nach füllte sich der Raum und man konnte richtig erkennen wer heute seine Wahl treffen musste, die Sorge, die Angst vor der Ungewissheit stand den Jungen Erwachsenen richtig ins Gesicht geschrieben und brachte ihn kurz zum lächeln.
Nur allzu gut konnte er sich an diesen Tag erinnern, welches sein Leben so auf den Kopf stellte. Aber das war genug Sentimentalität für den Moment, für heute.
Die Ansprache wurde gehalten und zog sich in die Länge, bevor sie zu dem wirklich wichtigen Teil dieses Tages kamen. Die Initianten wurden einzeln, den Namen nach geordnet vor die Schalen gerufen, musste ihre Wahl dort treffen, es war eigentlich ein wirklich Theatralischer Akt wenn man es so wollte, denn sie mussten ihr Blut in die Schale ihrer Wahl tropfen lassen.
Es waren schon einige Wahlen getroffen worden und bisher hatte sich keiner für die Ferox entschieden, als dann die erste den Mut aufbrachte sich für sie zu entscheiden und Eric war sofort klar das sie es nicht weit bringen würde. Eine Gebürtige Ferox war sie, was aber nicht viel hieß denn ihr fehlte der willen in der Ausstrahlung. Aber die kommenden Stunde, Tage und Wochen würden zeigen was wirklich in ihr Steckte. Fast immer lag er richtig bei seiner Vermutung, wer welche Fraktion wählen würde außer eine unscheinbare ken sprengte seinen Rahmen. Sie war zierlich, klein und stand einfach nur dort, sie schien zu beobachten, hatte nichts auffälliges an sich und Eric wäre fast jede Wette eingegangen das sie die Amite oder Ken wählen würde aber nein sie überraschte ihn, ließ ihr Blut auf die Kohlen tropfen, welche ihr ihre Wahl mit einem Zischen bestätigten.Sie kam zu den Schwarz gekleideten Menschen, welche sie auch begrüßten. Erics blick lag auf der kleinen und er musterte sie, nein sie hatte wirklich nichts Feroxhaftes an sich, schien nicht mal ein bisschen Mut zu haben, denn sie Strahlte nur eines aus und das war angst, pure angst!
Ein gefundenes Fressen für den Anführer denn er wusste schon an wem er zeigen würde das sie hier falsch waren, er wusste wen er den anderen vorführen konnte.Es war geschafft und selbst die letzten hatten ihre Wahlen getroffen und langsam erhob er sich, machte sich auf den Weg die Treppen hinab. Nein sie nahmen keine Rücksicht auf die neuen, nahmen sich den Platz auf der Straße den sie brauchten als sie sich auf den Weg zu dem Zug machten, welcher sich schon aus einiger Entfernung her laut bemerkbar machte. Abermals geschickt sprang er als erstes auf den Zug auf, öffnete die Türe und schaute ob es einige Initianten doch tatsächlich geschafft hatten mit ihm mit zu halten und es in den Wagon geschafft hatten, aber dies war nicht der Fall. Ein grinsen legte sich erneut auf seine Lippen als er den Gellenden Schrei eines Menschen vernahm. Ob er gestorben war? Wusste er nicht und das Interessierte ihn auch nicht, es hieß auf jeden Fall das er schon einmal einen Versager weniger an der Backe hatte und das war gut so. Er gab nicht bescheid das sie springen mussten, sollten die Initianten dies doch selbst bemerken und er sagte auch nichts von dem Abgrund,über welchen sie Springen mussten, denn auch das würden sie früh genug bemerken, oder auch nicht. Er sprang, kam auf und lief einige Schritte an das Ende des Dachs auf welchem sie sich befanden und stellte sich auf die kleine Erhöhung, er musterte die verängstigte Menge, welche ihn anstarrte und richtete die Worte an sie. Nein er würde sie nicht willkommen heißen, er würde sie nicht begrüßen. „Das ihr hier seid, heißt schon einmal das ihr nicht gänzlich Falsch seid, aber seid ihr auch richtig hier? Das wird sich die nächsten Tage zeigen. Ich erwarte von euch das ihr euer bestes gebt, ich erwarte das ihr über eure Grenzen geht, denn andernfalls werdet ihr es nicht weit bringen hier, andernfalls könnt ihr genauso gut gleich zu den Fraktionslosen gehen und euch dort einreihen. Normaler weiße entscheidet ihr selbst wer zu erst springt, aber diese Entscheidung habe ich euch gleich abgenommen!" sein Blick fiel auf die kleine Blonde Ken, welche es doch tatsächlich bis hier her geschafft hatte.„DU!" er zeigte auf sie „Du wirst zuerst springen, wenn du das nicht kannst, geh zu den Fraktionslosen." er stieg von der kleinen Erhöhung auf welcher er stand und gab den Blick in das Nichts frei, gab den Blick zum Eingang in das Hauptgebäude der Ferox frei.
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Schicksalhafte Begegnung
FanfictionHallo ihr lieben, wir, meine Freundin und ich haben uns überlegt eine Geschichte aus zwei sichten zu der Bestimmung zu schreiben ich hoffe euch gefällt sie. Viel spaß beim Lesen. Die junge Hope ist eine gebürtige Ken und wächst in einer tollen Fa...