10. Chapter || Zimmergenosse?

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Sayo's POV

"Ehm Hidan, ich will ja nichts sagen, aber weißt du zufällig, mit wem ich in ein Zimmer muss?" fragte ich ihn leise und irritiert.

"Prima, die Ungläubigen zittern, aufgrund unserer bloßen Anwesenheit. Hm? Nein keinen Plan, warten wir einfach bis uns jemand darauf hinweist mitzukommen."

Warum ist der so von sich selbst überzeugt? Oh man, diese Jashinisten heut zu Tage, aber da hatte er wohl recht. Einfach unauffällig hier bleiben. Ich persönlich würde es bevorzugen mit Itachi in ein Zimmer zu kommen. Trotz das er jetzt ein Nuke-nin ist, habe ich ihn vermisst und liebe ihn immer noch wie einen Bruder und genau das ist es. Ich kenne ihn viel zu gut um sagen zu können, dass wenn diese Gerüchte stimmen, er das nicht aus Spaß oder so gemacht hat. Andererseits.. es könnte eine Maske sein, unsere Kindheit meine ich... Nein, ich bin sicher, dass er alles ernst gemeint hat. Hundert Prozent.

Wir bekamen noch ein paar -ich will ja nicht sagen hässliche Blicke.. aber die Blicke waren wirklich hässlich- 'skeptische' Blicke, bevor einige an Mitgliedern verschwanden, um ihren Tätigkeiten und Aufgaben nach zu gehen. War auch gut so, denn ich hatte nicht wirklich Lust gehabt in einem Raum mit so vielen Personen zu sein. Die von Hidan reichte mir schon und er zählte nicht wie ein Mensch, schließlich ist er unsterblich, außerdem kommt es mir vor, dass er aus duzenden Vollidioten erstanden ist.

Es dauerte noch ein paar Momente - in denen ich es nicht wagte mit ihnen zu sprechen - bis alle verschwanden außer zwei Personen und das war dann unser Stichwort. Vor uns standen abwartend und mit kalter Mine, Itachi und Kakuzu. Ehrlich gesagt konnte ich mich nicht mehr vor Freude halten, ich war glücklich darüber Itachi zu sehen.

"Na dann, Hidan. Man sieht sich." rief ich noch hinter zu meinem 'Kumpel' der Kakuzu missbilligend musterte. Unverbesserlich.

"Nii-san." sagte ich glücklich und lachte, während ich meine Arme ausbreitete. So wie in diesen Filmen, in denn zwei Menschen auf sich zu rennen, aber das erwartete ich nicht von ihm. Das wäre eher unvorstellbar für mich. Itachi blieb reglos stehen, wie ich es erwartet hatte und blicke mich mit einem Lächeln an, das er versuchte zu verkneifen. Mit meinen tapsenden Schritten rannte ich auf ihn zu und umarmte seine Mitte, denn irgendwie war er viel zu groß geworden. Ich kuschelte mich lächelnd an ihn ran, mir war es sichtlich egal was die beiden anderen da drüben über mich dachten.

"Ich hab dich so vermisst, Nii-san." murmelte ich in seinen Mantel rein und verfestigte meinen Griff.

Einige Zeit blieb es still, bevor er sich rasch umwendete.

"Komm jetzt, ich zeige dir unser Zimmer." sagte er monoton und schlürfte voran. Das war wohl so eine Angewohnheit von denen, die laufen alle so langsam und hängend und dass Itachi, das gesagte und getane von mir ignorierte verletzte mich schon ein wenig. Ach, was sage ich da. Es verletzte mich sehr.

Mit hängendem Kopf trottete ich ihm hinterher und beobachtete den kahlen Boden. Die ganzen Gänge in denen wir unendliche Male mal links mal rechts gingen verwirrten mich, ich würde mich persönlich in den Gängen verlaufen und dann irgendwo auf dem Boden liegend sterben. Ich hatte zwar sowas wie ein fotografisches Gedächtnis, aufgrund den ganzen Dokumenten die ich daheim überarbeiten musste und so, aber das half mir trotzdem nicht weiter. Ich meine klar würde es mir Helfen, wenn ich eine Karte von den Gängen hätte, aber das bezweifle ich. Ich hatte nen Orientierungssinn, wie Hidan anständig ist. Man sagt ja schwimme gegen den Strom oder so und ich bin dann wahrscheinlich im Wald und finde das dämliche Ufer nicht, tja das war die bittere Wahrheit. Es war schon ein Wunder, dass ich mich noch nicht in Mutters Haus verirrt hatte.

Denn die Wahrheit ist relativGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt