Kapitel 21

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-Jo's Sicht-
Es ist Liam der vor meiner Tür steht.
Ich lasse ihn hinein.

"Hast du geweint?"

Er merkt sofort wie es mir geht.

"Ja.", gebe ich zu, "Ich glaube ich verliere den Verstand."

"Wieso was ist passiert?"
Er sieht mich mitfühlend an.

"Mein Leben.. Es wird mir alles zuviel..."

"Was ist diese Nacht passiert? Was hat Niall gemacht?!"

Ich sehe ihn an und beschliesse ihm nichts von letzter Nacht zu erzählen.

"Nichts ist geschehen.. Du brauchst keine Angst zu haben.. Es geht mir schlecht wegen früher... Und wegen Mom und Dad."

"Okay dann erzähl mir von früher.."

Also fange ich an, ihm von damals zu erzählen.
Ich erzähle ihm von Mom und Dad, obwohle er einen Teil ja schon kennt.
Dann erzähle ich ihm von meiner Schulzeit und von meinem Studium.

"Du Studierst?" Liam ist überrascht.

"Ja.. Ich bin im 1. Jahr Jura.."

"Und wann hast du die nächste Vorlesung?", er sieht mich fragend an.

"Was haben wir für einen Tag?"

"Sonntag"

Ich verziehe meinen Mund: "Ouu.. Ich habe eine Vorlesung morgen am Nachmittag um 3 p.m. Was haben wir jetzt für eine Zeit?"

"Es ist 11:30 a.m"

"Dann sollte ich mich bald einmal auf den Weg machen. Um 3 habe ich mit Mia abgemacht. Kann ich ein Auto von dir brauchen?"

"Ja klar. Wollen wir vor deinem Treffen noch deine Kleidung holen?", er lächelt mich an.

"Klaar."

"Dann sollten wir los. Wir können unterwegs etwas essen. Und du kannst mir weiter erzählen."

Er zieht mich hoch und lässt meine Hand erst wieder los, als wir vor einer Garage mit mindestens 10 Autos stehen.

"Oh mein Gott...", mir bleibt die Luft weg.

"Nehmen wir das Auto von vorgestern?"

Er läuft auf den silbernen Wagen zu, mit dem wir vom Spital hier her gekommen sind.
Er öffnet mir charmant die Beifahrertür.

"Dankeschön"

Liam lächelt und sagt: "Ich komme gleich, ich muss noch schnell meinen Bodyguards bescheid sagen, wo wir hin wollen."

"Kommen die mit?", ich sehe ihn skeptisch an.

"Ja. Das ist der Nachteil am berühmt sein.."

"Okay ich warte hier."

Ein paar Minuten später kommt mein Bruder mit zwei riesigen Typen.

'Also denen möchte ich nicht in der Nacht begegnen...'

Liam steigt ein und lächelt mir zu.

"Na, sympatische Typen oder?"

"Extreeem."

Wir fahren zwischen den Autos der zwei Bodyguards.

Ich schaue erstaunt auf die beiden Autos.

Liam bemerkt mein Blick und sagt: "An dieses Gefühl werde ich mich nie gewöhnen..."

"Glaub ich... Und hast du auch eine Limousine?"

"Ja aber ich möchte so oft wie möglich alleine fahren. Ich hasse es wenn ich herum gefahren werde."

Ich nicke: "Ja an deiner Stelle würde es mir gleich gehen!"

Dannach erzähle ich Liam was die letzten Monate geschehen ist.

Eine Schwester zum VerliebenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt