Kapitel 11

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Manuel blickte zu Nici rüber die auf dem Beifahrersitz saß und aus dem Fenster schaute. Unter ihrer Jacke hatte sie sich ein schwarze Jeans und eine Bluse angezogen. Dazu trug sie Pumps.

Nach einer Viertelstunde schweigender Autofahrt, hielt er am Eingang des Restaurants Toni's dem besten Italiener hier in München, den Manu kannte.

Er stieg aus und Nici tat es ihm gleich.

Er führte sie, mit der Hand leicht an ihrem Rücken platziert, die Treppen zum Eingang hoch.

Als sie den Raum betraten merkte er, dass sich mehrere Blicke auf sie richteten.

Er blickte zu Nici, die angefangen hatte nervös mit ihren Fingern zu spielen.

Er legte schnell, bedacht darauf dass es keiner sah, seine Hand auf ihre und lächelte ihr zu.

„Tu einfach so, als würdest du ihre Blicke nicht sehen.", flüsterte er noch schnell.

Ein Platzanweiser im Smoking kam und führte sie zu einem Tisch der für sechs Personen ausgelegt war. Neben einen der Plätze hatte man einen Kinderstuhl gestellt.

Manuel setzte sich auf einen der Plätze und schaute dabei zu wie der Platzanweiser Nici den Stuhl weg schob und sie sich hinsaß.

„Wollen sie schon etwas trinken während sie warten?"

Fragend blickte Manuel zu Nici rüber, die ihn nur schüchtern anlächelte.

„Bringen sie uns doch bitte zwei Gläser Montrachet. Schön kalt bitte." Er blickte zu dem Kellner hoch und dieser nickte lächelnd.

„Was ist das für ein Wein?" Nici blickte ihn fragend an.

„Ein trockener Weißwein. Ähnlich wie der den du mit Lisa getrunken hast."

Sie lächelte wieder. „Danke."

Der Kellner kam mit zwei Gläsern Wein zurück und stellte sie jeweils rechts von den Tellern ab.

Manuel griff nach seinem Glas und hielt es hoch. „Schön dass du hier in München bist."

Er sah ihr dabei direkt in die Augen. Sie funkelten in einem strahlenden Grün.

„Ich freue mich hier zu sein."

Es gab ein leises Klirren als sie ihre Gläser aneinander stießen. Keiner von beiden schaute weg als sie einen Schluck nahmen.

„Stören wir?"

Manuel zuckte beinahe zusammen.

Neben ihm stand Thomas und grinste ihn an.

Dahinter Lisa die ihr Lächeln versuchte zu verstecken in dem sie sich abwandte.

Marcel schien nicht ihn anzuschauen sondern an ihm vorbei zu Nici.

„Keine Antwort ist auch ne Antwort."

Thomas ließ sich auf den Stuhl neben ihm nieder. Auch die anderen nahmen Platz und die kleine Lisa wurde in ihren Stuhl gesetzt.

Das Essen verging mit vielen Gesprächen über Fußball, die Frauen redeten über Mode und die kleine Lisa brabbelte ab und zu in die Gespräche hinein.

Manuel lehnte sich zurück und führte sein Glas zum Mund, während er Nici beobachtete.

Sie strahlte und lachte während sie sich mit Lisa und Marie über einen Film unterhielt.

Er musste lächeln, denn ein wohliges Gefühl machte sich in ihm breit.

Er leerte sein Glas und legte seine Hand auf ihre Schulter.

Und dann warst du plötzlich da... (Manuel Neuer FF)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt