Überraschung für Gina Teil 2

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Karin und Gina waren inzwischen in München angekommen und stürzten sich ins Getümmel. Gerade standen sie in einem Geschäft und probieren alle möglichen Sachen an. ,,Das oder das?"fragte Gina ihre beste Freundin. ,,Weiß nicht. Sehn beide gut aus." ,,Stimmt auch wieder. Ich nehm einfach beide." beschloss die Pilotin. Karin sah sie grinsend an und schaute weiter die Kleiderständer durch. Als sie 20 Minuten später das Geschäft wieder verließen hatten sie jeder eine Tüte voller Klamotten in der Hand. ,,Wo hin als nächstes?" fragte Gina gleich. ,,Café?"schlug Karin vor. ,,Klar." Gina hackte sich bei Karin ein und die beiden machten sich auf den Weg zum nächsten Café.

Die Jungs im Baumarkt hatten inzwischen ganz andere Probleme. Sie hatten noch immer nicht alles gefunden was sie brauchten und noch viel schlimmer, hatten Jens und Flo sich jetzt auch noch verloren. Jens stand vor irgendwelchen Regalen und sah sich nach seinem Freund und Kollegen um, der aber war nirgends zu sehen. Was auch kein Wunder war, denn der Sanitäter hatte sich verlaufen und war jetzt anscheinend im Lager wie er erkennen konnte. ,,Verdammte Scheiße!"fluchte er. Er sah sich suchend um konnte den Ausgang aber nicht sehen, alles was er sah waren nur Kisten und Kartons. Er zog sein Handy aus der Hosentasche und rief Karin an, da er nicht mehr wusste was er machen sollte. ,,Karin, ein Glück."rief er erleichtert. ,,Was is jetzt wieder passiert? Ich bin beschäftigt." ,,Ich hab mich verlaufen!" ,,Was? Im Baumarkt?"fragte Karin und musste lachen. ,,Ja verdammt! Was soll ich denn jetzt machen?" ,,Wo bist du denn?" ,,Ich glaub im Lager" antwortete er. ,,Wie um alles in der Welt kommst du ins Lager?" ,,Weiß ich nicht. Ich stand auf einmal da rum." ,,Oh Flo." ,,Was soll ich denn jetzt machen?" ,,Ruf nach jemanden."sagte Karin. ,,Und wenn der fragt wie ich hier rein gekommen bin?"fragte er weiter. ,,Dann sagst du ihm das gleiche wie mir eben. Ich muss jetzt wieder zu Gina"sagte sie. ,,Ok. Wünsch mir Glück." ,,Schafft du schon. Tschau." Und schon legte sie auf.

Karin ging inzwischen zurück zu Gina. ,,Gehn wir weiter?" ,,Jap." Die beiden gingen weiter durch die Stadt und kauften in so ziemlich jedem Geschäft was. Um 6.00 Uhr machten sich beiden Freundinnen schließlich auf den Weg zurück nach Traunstein. Was sich allerdings als nicht besonders leicht darstellte, weil sie die vielen Tüten erst einmal verstauten mussten.

Mark, Peter, Jens und Flo waren inzwischen fast fertig mit dem schmücken von Jens Gartenhaus. Mark schrieb Karin schnell eine Nachricht das sie Gina um halb 8 zur Basis bringen sollte. Kurz darauf kam auch die Bestätigung.
,,Man ich bin fix und fertig."gestand Mark. Jens klopfte ihn aufmunternd auf die Schulter. ,,Das schaffst du schon. Sag mal, wo warst du vorhin eigentlich?" wandte er sich dann an Flo. ,,Lange Geschichte. Erzähl ich euch wann anders, schon schlimm genug das ich Karin anrufen musste." ,,Du hast Karin angerufen? Beim shoppen?"fragte Peter.,,Keine gute Idee!" ,,Ich wusste mir nicht mehr anders zu helfen."sagte Flo völlig theatralisch.

Es war inzwischen kurz vor halb 8.
Gina fragte sich warum sie denn jetzt zur Basis fuhren. Karin hingegen hoffte das Max seine Suche am Baby endlich aufgegeben hatte. ,,Wieso fahren wir denn jetzt zur Basis?"fragte Gina verwirrt. Sie bekam von Karin aber keine Antwort. Als sie angekommen waren blieb Gina erstmal sitzen, zumindest so lange bis Karin neben ihr die Tür öffnete und ihre beste Freundin einfach aus dem Auto bis zum Hangartor zog. ,,Warte hier einfach."sagte sie dann und verschwand hinter die Basis, wo sie auf die Jungs traf. ,,Na los, Mark."Jens klopfte ihm nochmal auf die Schulter und drängte den Notarzt dann endlich zugehen. ,,Danke, Leute!"bedankte er sich noch und verschwand dann zu Gina.

Mark und Gina kamen eine halbe Stunde später an und Gina fragte sich immer mehr was hier eigentlich gespielt wurde. Doch alle diese Fragen erübrigten sich sofort als dir beiden das Gartenhaus betraten. Alles war wunderschön geschmückt mit Kerzen und Rosen. Mark führte sie ihn Mitte des Raumes und kniete sich vor sie hin. ,,Gina,als wir uns damals auf der Basis wieder sahen, wollten wir uns eigentlich nie wieder sehen. Aber jetzt kann und will ich mir ein Leben ohne dich gar nicht mehr vorstellen. Deswegen Frage ich dich jetzt. Gina, willst du meine Frau werden?" Gina liefen inzwischen die Tränen über die Wangen. ,,Ich...JA. Natürlich will ich das."rief sie und fiel ihm um den Hals. Die beiden küssten sich leidenschaftlich und dann steckte Mark ihr den Ring an.

Die anderen hatten es sich derweil im AR gemütlich gemacht. Während Jens, Peter und Flo ausgelassen miteinander redeten saß Karin etwas abseits auf dem Sofa. Klar freute sie sich für Mark und Gina, aber das alles erinnerte sie so sehr an Michael. Ich wollte dich heiraten, Karin. Diesen Satz würde sie wohl nie vergessen. Ihr war klar, dass sie ihn nie wieder sehen würde, aber sie liebte ihn nun mal über alles. In solchen Momenten vermisste sie ihn noch mehr als sonst. Ohne es zu merken liefen der Notärztin die Tränen über die Wangen. Da bemerkten auch die Jungs das etwas mit ihr nicht stimmte. Peter der sich denken konnte was sie hatte und mit seiner Vermutung richtig lag, ging zu ihr und legte ihr eine Hand auf die Schulter. Flo hatte sich inzwischen auch neben sie aufs Sofa gesetzt und nahm sie in dem Arm. Als sie sich langsam wieder beruhigte stand sie auf und wischte sich die Tränen weg. ,,Ich geh dann mal."sagte sie leise und verschwand aus dem AR. ,,Was hat sie?"fragte Jens besorgt und verwirrt. ,,Sie vermisst ihn."antwortete Peter traurig, während sie Karin hinterher sahen, die nun entgültig die Basis verließ.

Medicopter 117 - Weihnachten mit ÜberraschungenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt