Böse Katze!

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LEUTE! Wir haben fast die 100 Reads geknackt >_< Ihr seid unglaublich. Ein dickes, fettes Dankeschön <3 Hier ist dann auch wieder einmal ein Kapitel, auch wenn es momentan nicht so spannend ist... :


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„Wollen wir wieder reingehen und noch einen Film gucken oder etwas anderes machen?" , kam es von Ace.

Josh schaltete sich ein: „Ich habe eine Idee... du stehst ja auf Horrorfilme, ne?"

Ich bejahte und schon zog er Ace und mich wieder ins Wohnzimmer und schubste uns zurück auf das Sofa.

Er schien etwas zu suchen und fluchte leise vor sich hin. Zwischendurch erhaschte man ein „Fuck!"oder „Shit!" bis er triumphierend eine DVD-Box in die Höhe hielt.

„Wir gucken jetzt American Horror Story!" , raunte er uns freudig zu.

Und so setzte er sich wieder zu uns und startete die Serie mit der Fernbedienung.

Ich legte meinen Kopf auf Aces und meine Füße verpflanzte ich auf Joshs Schoß. Hach... so lässt's sich leben!

Irgendwann übermannte die Müdigkeit mich und meine Augen wurden schwerer, doch es war viel zuspannend zum Einschlafen. Zuzüglich kann ich nicht einschlafen, wenn ich irgendwie beschäftigt bin. Egal ob ich etwas gucke höre oder sonstiges – an schlafen war nicht zu denken. Ace schien es allerdings anders zu sehen, denn er war schon wieder eingeschlafen...was eine Schlafmütze, aber auch Josh schien schon vor sich hin zuschlummern. Ich stupste ihn mit meinen Ellbogen in die Rippen.

„Hey! Nicht einschlafen! Du kannst mich doch jetzt nicht alleine lassen" , schmollte ich gespielt beleidigt.

Er grinste mich müde an: „Dann sollte ich mal ein bisschen Cola oder so trinken... willst du auch was?"

„Klar, gerne!" , meinte ich und exte den Rest von meinem Drink.

Nach zwei weiteren Episode beschlossen wir doch schon schlafen zu gehen und die DVD zu stoppen.Der Fernseher wurde ausgemacht und ich wurde in Joshs Zimmer geführt.Wenn man ins Zimmer kommt, kann man direkt nach draußen und auf den Balkon gucken, zu dem man auch von hier aus konnte. Hier herrschte auch die Unordnung: Ein paar T-Shirts waren auf dem Boden verstreut,die Josh schnell nahm und in seinen Kleiderschrank schmiss und er sich peinlich berührt dafür entschuldigte. Die Wände rechts und links des Balkons waren dunkelblau gestrichen. Während auf der einen Seite sein Bett und der Schrank wie eine kleine Kommode Platz fand,stand auf der anderen Seite sein Schreibtisch und in einer Ecke waren ein kleiner Tisch und einige schwarze Sitzsäcke und ein kleines Sofa zum Ausklappen. Ziemlich hübsch hier. Mein heutiger Gastgeber kramte im Schrank ein sauberes T-Shirt und in der Kommode eine saubere Boxershorts raus und übergab mir dies. Die besagten Anziehsachen bzw. Schlafsachen waren mir viel zu groß, aber Josh bestand darauf,dass es mir stehen würde als ich mit der Kleidung aus dem Zimmer trat, welches er vorher kurzfristig verlassen musste. Sein Blick viel auf meinen linken Arm und seine Miene veränderte sich schlagartig.

„Was ist das?" , fragte er bedrohlich und deutete auf den Verband.

„Was genau meinst du denn,bitte?" , stellte ich mich dumm und setzte meinen'Wovon-zum-Teufel-sprichst-du-Blick' auf, der von meinen zusammengezogenen Augenbrauen noch mehr Ausdruck verliehen bekam.

Ich konnte eigentlich schon immer gut lügen und auch schauspielern. Man lernt dazu. Man muss einfach nur von seinen Lügen überzeugt sein, in seine Rolle schlüpfen und sich einfach fallen lassen und sich hingeben.

„Du weißt genau was ich meine" , kommentierte er trocken.

Im Gegensatz zu seiner Stimme nahm er vorsichtig, aber bestimmt meinen Unterarm in die Hand,während er mit der anderen auch ganz vorsichtig über den Verband strich. Ich würde seine Berührungen echt genießen, wenn es nicht so brennen würde und ich Angst bekam. Nicht vor Josh selbst, sondern vor der Nähe und dass ich ihn zu nah an mich heranlassen würde und er alles herausfindet. Ich glaube, dass ich ihm jetzt schon mein Leben anvertrauen würde und das ist gar nicht gut, so etwas darf niemals passieren. So etwas geht immer schief, aber das ist noch nicht einmal das Schlimmste, denn das ist, dass ich noch nicht einmal richtig kenne. Scheiße. Aber manchmal brauche ich einfach Nähe und manchmal fühle ich mich einfach nur mega unwohl und bekomme Angst.Ich bin echt schwierig.

„Achso... das..." , ich grinste und machte eine Wegwerf-Bewegung mit meiner rechten Hand, die nicht festgehalten wurde, „ das tut kaum noch weh. Das war meine alte Nachbarskatze. Sie war eigentlich schon immer ganz hübsch:rabenschwarz, weiße Pfoten, ein weißes Ohr und dunkle Augen, aber ihre Seele ist das Gegenteil. Sie war der Teufel in einer Katze.'Sissi' hat überhaupt nicht zu ihr gepasst... naja, auf jeden Fall konnte man sie zwischendurch gut streicheln und kraulen... bis sie ihre wahre Persönlichkeit zum Vorschein brachte und deine Arme aufschlitzt. Miestvieh! Uschi – so habe ich sie immer genannt –war echt eine hinterhältige Schlange und hat mir schon die eine oder andere Narbe verpasst" , als "Beweis" hielt ich ihm meinen rechten Arm unter die Nase, den schon ein paar verheilte, weiße Narben zierten bevor ich fortfuhr , „Ich tu mir schon nichts. Als ob ich mich ritzen würde oder so. Mach' dir da mal keine Sorgen".Ich lachte. Ha Ha Ha, wenn er nur wüsste...


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Und schon ist das Kapitel wieder vorbei. Ich hoffe wie immer, dass es euch gut geht, aber wenn nicht, könnt ihr mir auch gerne schreiben. Ich schweige wie ein Grab :D Schönen Abend noch ^-^ :3

Ich habe dich lieb...Where stories live. Discover now