Kapitel 3

517 38 0
                                    

An Schlaf war defenetiv nicht mehr zu denken, deshalb ging ich in mein Bad um zu duschen. Während dessen musste ich die ganze Zeit an den Traum denken. Er wirkte so real. Ich dachte, das ganze passierte wirklich. Doch es war gut, dass es nicht wirklich geschehen ist. Ich redete mir ein, dass es nur ein Traum war. Ein einfacher Traum.

Nachdem ich geduscht hatte, ging ich in mein Zimmer zurück und zog mir meine Sachen an. Da ich eigentlich nichts zu tun hatte, begann ich wieder Musik zu hören. Doch plötzlich hörte ich ein verzerrtes Lachen und darauf hin folgte ein Flüstern von jemanden: bald wirst du bei uns sein. Das Flüstern und das Lachen wurden immer lauter, sodass ich die Musik nicht mehr hören konnte. Deswegen machte ich meine Musik aus und stand auf, damit ich kucken konnte woher diese Stimmen kamen. Doch es war nichts mehr zu hören.

Ich schaute auf die Uhr und merkte das es schon Zeit war, mich für die Schule vorzubereiten. Also sagte ich mir, das ich mir diese Stimmen einfach eingebildet habe.

Ich ging zu meiner Schminkommode. Dort angekommen, trug ich mir Mascara und einen Labello auf, denn ich denke nicht das man sich für die Schule stark schminken sollte.

Als ich damit fertig war, zog ich meine Schuhe und meine Jacke an, nahm meine Sachen mit und ging aus dem Haus.

Die Luft war warm und ich fing deswegen auch schon bei der Hälfte des Weges schon leicht zu schwitzen an.

Ich kam zwar fünf minuten vor dem Unterrichtsbeginn an, doch unsere Musiklehrerin war schon da. Wie immer setzte ich mich in die erste Reihe und hörte zu.

Sie fragte gerade die Schüler, wer die Leinwände malen würde und da ich ja schon eine kleinere Rolle hatte, streckte ich nicht. Da sich aber zum Glück ein paar Schüler meldeten, gab sie sich zufrieden.

Nach der großen Pause ging ich ins Klassenzimmer zurück und setze mich wieder an meinen Platz.

Alle waren sehr damit beschäftigt, die Aufgaben zu verteilen. Unsere Lehrerin ging auch alles gefühlte hundertmal durch, damit sie auch ja nichts vergaß. Doch nach ca. einer Stunde waren alle fertig und wir fingen deshalb mit Proben an.

So ging es den ganzen Tag weiter, bis die Schule aus war. Für mich war das eher langweilig, da ich nicht viel machen musste und eigentlich nur zuschauen konnte.

Auf dem Weg nach Hause bekam ich auf einmal richtig starke Kopfschmerzen. Daraufhin wurde mir schwindelig und ich blieb stehen. Das ging eine Weile so und es hörte einfach nicht auf. Wieder hörte ich dieses verzerrte Lachen und diese Stimme die das gleiche sagte wie heute Morgen. Jetzt wusste ich, dass ich mir das nicht mehr einbilde und es wirklich passierte.

Plötzlich hörte es auf.

Was auch immer es sein könnte, ich weiß es einfach nicht. Es machte mir auch ziemlich Angst!

Ich sah wie plötzlich jemand auf mich zu kam und fragte, ob es mir gut gehe. Es war ein Mann. Ich sah sein Gesicht an. Sein Gesichtsausdruck war besorgt und finster zugleich, die Stimme war zudem auch sehr tief, was diesen Menschen Angst einflößend machte.

Sobald ich wieder in der Lage war zu sprechen, sagte ich ihm schnell ja, um schnell von hier weg zu kommen.

Ich lief eilig nach Hause.

Das Ganze machte mir Angst und ich wusste nicht genau was mit mir los war...

The Dark SecretWo Geschichten leben. Entdecke jetzt