9 | Mate ~ Lily's Sicht

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Lily

Mate. Ich hatte meinen Gefährten, meinen Seelenverwandten gefunden. Doch ich konnte das nicht. Ich will nicht wie mein Vater enden, der Kinder schlägt, weil seine Mate in diesem komischen Krieg gestorben ist.

Ich will mein Leben, mein Tod auf ein Person festsetzen. Denn wenn mein Seelenverwandter stirbt, sterbe ich mit. Seelisch oder körperlich. Beides ist schlimm. Wenn du nicht sogar mit beidem endest.

Ich will auch nicht festgebunden sein. Denn er ist der Alpha, und ich würde die Luna werden müssen. Eine Luna ist seit diesem Krieg ziemlich selten. Denn die Luna ist die Gefährtin vom Alpha. Sie muss das Rudel versorgen und mithelfen die Welpen zu versorgen, die die Rudelmitglieder bekommen. Obwohl so schwer wird das gar nicht, da nur Clary und ich die einzigen sind, die Kinder bekommen können.

Aber wenn du Luna bist, hast du keine Freiheit. Und das würde ich nicht akzeptieren. Ich und keine Freiheit? Kein, aber auch wirklich kein, Wolf schafft dieses.

Naja zurück in die Wirklichkeit. Reece schaute mich die ganze Zeit durch seine Wolfsaugen an. Besser gesagt, wir beide starrten uns an. Niemand hatte sich ein Stück zurück oder aber auch vorbewegt.

Doch ich konnte es nicht. Meine Gedanken hatten einen festen Entschluss gefasst. Ich rannte den ganzen Weg wieder zurück zum Haus, verwandelte mich im Garten und nahm mir ein Tuch, die Clary wohl im Garten zum Trocknen hängen gelassen hatte. Das Tuch wickelte ich um meinen nackten Körper, da meine ganze Kleidung bei der Verwandlung in einen Wolf gerissen ist.

Mit dem Tuch um meinem Körper gewickelt, lief ich ins Haus. Ich traf auf Rydian.,,Hey, Lily, was ist los?" Rief er mir fragend nach, doch ich ignorierte ihn. Mein Füße trugen mich in mein Zimmer und meine Hände verschlossen die Zimmertür, damit niemand rein kommen konnte.

Rydian ist mir anscheinend gefolgt, denn er hämmerte immer wieder gegen die Zimmertür und fragte, was los sei.

Währenddessen zog ich mich um. Unterwäsche, eine schwarze Jogginghose und ein weites dunkelblaues T-Shirt. Dann setzte ich mich auf mein Bett und guckte die gegenüberliegende Wand an. Die Welt um mir herum vergaß ich und starrte nur die weiße Wand an.

Ich konnte keine klaren Gedanken fassen.

Was würde passieren, wenn ich dieses Zimmer verließ? Was geschieht wohl jetzt außerhalb dieser Tür?

Diese und noch mehr Fragen schwirrten durch meinen Kopf und auf all diese Fragen wusste ich keine einzige Antwort.

She's Alpha's MateWo Geschichten leben. Entdecke jetzt