Kapitel 71

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Heyooo whats up?

Okay, also ich weiß nicht ob mir dieses Kapitel gelungen ist. Ich finde das Ende scheiße, aber ihr seit eh immer anderer Meinung :D Was ich auch sehr gut finde :D

Ich hoffe das Kapiteöl gefällt euch :)

xx Hanne

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"Bitte schnallen sie sich an!", sagt die Flugbegleiterin und im ganzen Flugzeug ist das Klicken der Gurte zu hören. ICh schnalle mich an und schaue wieder aus dem Fenster. Aus meinen Augen laufen unentweg Tränen. So gerne ich sie auch stoppen würde, geht es einfach nicht. Jetzt ist er schon mit ihr verheiratet. Ich habe ihn verloren. Vielleicht hätte ich von Anfang an die Karten auf den tisch legen sollen. Vielleicht empfindet er ja doch etwas für mich. Warum hätte er sonst aus der Kirche rennen sollen?

Meine Gedanken drehen sich nur um ihn und den Brief, dem ich ihn da gelassen habe. Schnell hingeschrieben um mich irgendwie von ihm zu verabschieden. Vielleicht sind das die letzten Worte, dir er von mir lesen wird. Vielleicht werde ich nie wieder Kontakt zu ihm haben. Wer weiß das schon.

Leise schluchze ich. Die anderen Fluggäste sind mir egal. Die meisten sind eh solche Büromenschen, die megaerfolgreich sind und sich nicht um die Gefühle der anderen scheren. Das Flugzeug hebt ab und London wird immer kleiner. Mein Herz zerreißt nun völlig und aus kleinen Schluchzern wird ein lauter, dem viele Tränen folgen. Ich wische mir mit dem Ärmel meiner strickjacke über die Augen und schaue wieder raus.

"Entschuldige?", fragt eine Stimme. Ich drehe meinen Kopf und schaue in das freundlich lächelnde Gesicht einer älteren Frau. "Geht es dir nicht gut?"

"Ich...ich..." Soll ich einer, mir völlig fremden, Frau einfach erzählen, was passiert ist? ISt das nicht ziemlich leichtsinnig?

"Ich...habe gerade die Liebe meines Lebens verlorne!", schluchze ich und wieder kullern Tränen meine Wangen hinab. Die Frau schaut mich mitfühlend an und nimmt meine Hand.

"Vielleicht denkst du nur, du hast ihn verloren. Aber in Wirklichkeit bist du dabei sie für dich zu gewinnen!", lächelt sie, drückt meine Hand einmal kurz, lässt mich los und widemt sich dann, als ob nichts wäre, ihrer Zeitung zu. Verwirrt schaue ich sie an. Was meint sie damit? ICh kann Louis nicht mehr für mich gewinnen. Ich habe ihn entgültig verloren!

"Vielen Dank für Ihr Vertrauen in uns und wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt!", sagt die Flugbegleiterin. Die Leute erheben sich von ihren Plätzen, nehmen sich ihr Handgepäck und verlassen das Flugzeug. Die Frau lächelt mich noch einmal und zwinkert mir zu, bevor auch sie geht. Ich stehe langsam auf und gehe aus dem Flugzeug. In der Flughafenhalle laufen die Menschen hin und her. Manche rennen, weil sie zu spät dran sind. Andere trinken bei Starbucks einen Kaffee. Ich gehe zum Gepäckband und warte auf meinen Koffer. As ich ihn entdecke, greife ich ihn mir und gehe durch den Menschentumult nach raussen an die frische Luft. Schnell rufe ich mir ein Taxi, steige ein und sage dem mann meine Adresse.

Bei mir zuhause angekommen bezahle ich die Taxifahrt und laufe die Auffahrt hoch zum Haus. Kaum habe ich geklingelt öffnet sich dir Tür und meine Mutter schaut mich an.

Ich schluchze einmal und falle ihr um den Hals. Automatisch legt sie ihre Arme um mich und drückt mich an sich. Ich schluchze immer mehr und die Tränen strömen meine Wangen herunter.

"Ich habe ihn verloren!", sage ich leise und kuschel mich an sie. Schnell zieht sie mich und meinen Koffer ins Haus und macht die Tür zu. Sie wiegt mich leicht hin und her und streichelt mir über die Haare. "Ich habe ihn verloren!", schluchze ich wieder und weine noch mehr.

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