" Oh mein Gott, Theo hör auf ich kann nicht mehr." lachte ich, aber wie zu erwarten kitzelte mich mein Freund einfach weiter. Und obwohl ich schon wie wild um mich schlug fand er immer wieder einen Weg mich noch mehr zum lachen zu bringen. Erst als ich schon Angst bekam zu ersticken, ließ er von mir ab und legte sich neben mich. Schnaubend versuchte ich wieder zu Atem zu kommen, doch das war gar nicht mal so leicht. " Jessy? Mhm? Bitte geh nicht."
Verwirrt zog ich die Augenbrauen zusammen, doch dann verstand ich was er meinte. " Theo" seufzte ich. " Nein sag nichts. Ich weiß das ich dich damit nerve, aber ich vertraue diesem Kerl nicht. Er... er sieht dich immer so an." Je mehr er redete, desto unwohler wurde mir bei dem Gedanken, den Theo in mir hervor rief. Brett empfindet nur Freundschaft für mich, genauso wie ich für ihn.
" Schatz, sieh mich an." wieder willig löste er seinen Blick, den er zuvor noch starr auf meine Bettdecke gerichtet hatte. " Ich liebe dich und daran kann niemand etwas endern, also bitte mach es mir nicht noch schwerer als ich es eh schon habe. Brett ist mein bester Freund und er bedeutet mir genau so viel wie du. Ich könnte es nicht ertragen einen von euch beiden zu verlieren."
Nach diesem etwas längerem Dialog atmete ich tief durch. Ich hoffte so sehr, dass er mich endlich verstand, doch so wie er mich ansah war es wohl eher das Gegenteil.
Er setzte sich auf und nahm mein Handy. Verwirrt sah ich ihn an, bis ich plötzlich ein lautes Piepen hörte. " Wa-" doch weiter kam ich nicht, denn mein Freund erhob sich und verließ den Raum. Sofort sprang ich auf und lief ihn hinterher. Erst bei der Treppe holte ich ihn ein. " Man Theo was tust du? Ich werde dafür sorgen, dass dieser Mist Kerl dir nicht mehr zu nahe kommt. Du gehörst mir und sonst keinem anderen." Mit geweiteten Augen blickte ich ihn an.
Hatte... hatte er gerade wirklich gesagt, das ich ihm gehörte? Er musste meinen Gesichtsausdruck wohl verstanden haben, denn er ging ein paar schritte auf mich zu und streckte die Hand nach mir aus. Kopfschüttelnd wich ich zurück. Ich konnte es nicht fassen dass er mich gerade als sein Eigentum ab getitelt hatte. Was war ich denn? Eine Schachfigur in seinem Spiel? Nein ganz bestimm nicht.
Ich wurde erst wieder aus meinen Gedanken gerissen, als ich die verzweifelte Stimme von Theo hörte. " Jessy... es.. es tut mir leid. So habe ich das nicht gemeint. Lass es." mit diesen Worten drehte ich mich um und maschierte die Treppe nach unten, um gleich darauf die Tür hinter mir ins Schloss fallen zu lassen.
Theo~
Wie erstarrt blickte ich auf den Fleck vor mir, auf dem Jessy noch vor wenigen Minuten stand. Ich war so ein verdammter Idiot. Wie konnte ich es bloß wagen so scheiße über meinen Egel zu sprechen. Sie war alles was ich noch hatte und wenn ich sie auch noch verlieren würde, würde ich meinen Verstand verlieren.
Mein Herz pochte wie wild und meine Augen brannten gefährlich, doch ich musste mich jetzt zusammen reißen und zusehen das ich das wieder in ordnung bekam.
Jessy~
Ich hatte schon aufgegeben meine Tränen zurück zu halten, als ich bei Brett klingelte. Natürlich war er schockiert, als ich völlig aufgelöst vor seiner Tür stand, doch er war nicht um sonnst mein bester Freund. Daher war ich ihm wirklich sehr dankbar, als er nicht nach fragte, denn wenn wir beide ehrlich waren gab es nur einen Menschen wegen dem ich so verzweifelt war.
Doch als ich mich wieder einiger maßen beruhigt hatte, stellte er die eine Frage, der ich am liebsten den Rücken zu gedreht hätte. " Was wirst du tun?"
Ich versuchte ihm eine Antwort zu geben. Ihm klar zu machen, dass ich es nicht wusste. Nicht wusste was ich tun sollte. Nicht wusste was ich fühlte. Das ich gar nichts wusste. So sehr ich es auch versuchte, es gelang mir nicht einen vernünftigen Satz zu bilden. Etwas das es mir erträglicher machte klar zu denken. Aber so sehr ich es auch wollte es kam nichts über meine Lippen und nichts trug dazu bei mich von dem stechenden Blick des braun haarigen vor mir zu retten.
Mit einer etwas stockenden Bewegung griff ich an mein Handgelenk, an dem sich eine kleine Narbe befand. Dieses winzige Mahl trug ich seid Theos und meiner ersten Begegnung mit mir herum. Sie ließ mich auf eine verrückte Art und Weise wieder klar denken. Sie verschuf mir die Klarheit die ich brauchte, um zu verstehen, dass die Welt nicht unter gehen würde.
" Zeit"
Brett sah mich irritiert an, doch ich schüttelte nur den Kopf und machte mich auf den Weg zur Tür. Er musste wohl verstanden haben was ich vor hatte, denn ich spürte kurz bevor ich die Tür hinter mir zu zog einen sanften, aber bestätigenden Druck auf meinem Rücken.
Gestärkt von der Tatsache, dass jemand an mich glaubte machte ich mich auf den Weg zu Theo. Dem Idioten den ich liebte und dem ich gleich in den Arsch treten würde. Tief durchatmend griff ich mir ans Herz. Ich würde das schaffen und ihm für alle Zeit klar machen, dass ich das Recht hatte. Das recht hatte frei zu sein.
Und als würde mich all mein Glück verlassen, hörte ich wieder diese Geräusche.
Dieses Rauschen das mich warnte.
Warnte vor den Schreckens Ärzten.
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Es tut mir so unglaublich leid, dass es so unnormal lange gedauert hat, aber die Schule ist leider immer noch so scheiße und ansträngend wie die letzten Jahre auch.
Also bitte nimm es mir nicht übel und da ich dich wirklich lange warten lassen habe, bekommst du einen 2 Teil. Ich hoffe das macht es wieder gut.
I'm so sorry _MyyAngel_
♡♡♡♡♡♡♡
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ᴛᴇᴇɴ ᴡᴏʟғ ᴘʀᴇғᴇʀᴇɴᴄᴇs/ɪᴍᴀɢɪɴᴇs
Werewolfᴛʜᴀɴᴛᴏᴘʜᴏʙɪᴀ (n.) the phobia of losing someone you love Scott McCall. (√) Stiles Stilinski (√) Isaac Lahey (√) Derek Hale (√) Liam Dunbar (√) Theo Raeken ] ...