Der Strich in der Landschaft und sein Kumpel der Elefant auf Anabolika
KAPITEL 5
Jeder weiß was passiert wenn man gerade dabei ist, etwas leckeres zu essen. Richtig. Es klingelt an der Tür.
Ich war gerade dabei mir ein viel zu großes Stück meiner Lasagne in meinen Mund zustopfen, als plötzlich an unserer Wohnungstür Sturm geklingelt wurde.
Seit wann klingeln Räuber?
Mit meinem vollgestopften Mund und grimmigem Gesicht ging ich an die Tür und riss sie schnell auf. Die Person hinter der Tür stürmte in die Wohnung ohne mir auch nur einen Blick zu würdigen und suchte die gesamte Wohnung kurz ab. Als sie nicht fand was sie gesucht hat wandte er sich an mich. Ich schluckte schnell die Lasagne in meinem Mund runter.
,,Wo ist sie?!''
,,Wo ist wer?!''
,,Gabriella!''
,,Gabriella?''
Wer ist das und warum sucht er Gabriella?
Streng deinen gefärbten Kopf an Sky... wer ist das?
Ist das nicht dieser halb Nackedei der mir die Tür geöffnet hat?
Doch das ist er!
,, Wo her soll ich bitte wissen wo deine Schwester ist?! Sehe ich aus wie Google-earth?! ''
,,Nein?''
,,Alsoooo dann verpiss dich gefälligst aus meiner Wohnung!''
,,Weist du wirklich nicht wo sie ist?!''
,, Woher soll ich wissen wo sie ist? Ich hab doch kaum was mit Ihr zutun.''
,, Weiß es deine Schwester auch nicht?''
,, Wie du sehen kannst ist meine Schwester nicht da und ich kann leider nicht Gedanken lesen.''
Was würde ich jetzt dafür geben Gedanken lesen zu können, einfach nur um zu wissen wie der Volltrottel auf die Idee gekommen ist, gerade hier her zu kommen. Und mich dabei auch noch beim essen zustören.
,,Ja sorry... Sahst du vor ein paar Tagen nicht noch anders aus?''
,,Warst du vor ein paar Tagen nicht noch halb nackt?''
,,Kann sein wieso?''
,,Siehst du bei mir kann es auch nur sein. Und jetzt geh bitte!''
Er wollte grad aus der Tür verschwinden als er sich kurz umdrehte und mich schief angrinste.
,,Was?!''
,,Du siehst echt scharf aus. Hätte ich keine Freundin hätte, hätte ich dich mir wahrscheinlich gekrallt.'' sagte er noch mit einem Augen zwinkern an mich gerichtet. Ich schaute Ihn genervt an und knallte die Tür vor seiner Nase zu.
Muss man Jungs eigentlich verstehen?
Nein?
Gut zu wissen.
Ich ging wieder zurück ins Wohnzimmer und schaute weiter Fernsehen und aß Lasagne.
24 Stunden. 24 Stunden soll der Flug nach Melbourne dauern. Ein Tag. Ein verdammter Tag den ich hoffentlich mit Senioren die auf Droge sind verbringe. Doch bei meinem Glück werde ich wahrscheinlich von kleinen Arschpuder Junkies vollgekotzt.
Yeah.
Ich hatte jetzt noch ganze fünf Stunden und meine Mutter und Melodi wollten glaube ich wirklich nicht mehr kommen.
Dann könnte ich doch einfach den ganzen Ablauf nochmal durchgehen:
-an den Flughafen fahren und dann ins Flugzeug steigen
-die anderen Menschen im Flug meiden
-ab und an aufs Klo gehen
-nach der Landung ein Taxi suchen und zu WG fahren
- Namen der Mädchen in meiner WG: Ashley, Candey, Lucy, Mishelle -alle 18.
Von den anderen Mädchen in der WG wusste ich eigentlich nicht recht viel. Doch in der E-Mail hatten sie gemeint das man sich mit der Zeit ja besser kennen lernen kann.
*zwei Stunden später*
,,Verdammt Mum! Wir müssen jetzt los! Melodi beweg deinen fett Arsch jetzt endlich aus dem Haus!'' brüllte ich entnervt in die Wohnung. Und siehe da. Meine Schwester kommt mit einem genervten Blick aus der Wohnung und kuckt mich nur böse an.
,,Du hast selber einen fett Arsch!''
,, Ich habe Kurven du Strich in der Landschaft!''
,,Halt doch die Fresse ich hab auch Kurven! Du Elefant auf Anabolika!''
,,Melodi hör auf deine Schwester als ein Tier auf Anabolika zu beleidigen!''
,,Aber Mum die olle hat angefangen!''
,, Stimmt doch gar nicht!''
,,Jaja keiner wars. Steigt schon in den Wagen!'' beschwerte sich Mum und wir stiegen in den Wagen und fuhren Los zum Flughafen.
DU LIEST GERADE
Sky is the limit (5SOS/1D FF)
FanficSky hat es getan. Sie ist alleine,mit ihren gerade mal 18 Jahren, nach Australien gezogen. Hat sich ihren größten Wunsch erfüllt. Alles schien geplant aber dennoch kam alles anders als sie es erwartet hatte... Denn in Australien erwartete sie...
