Kapitel 15

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...er schmeißt mich aufs Bett und kitzelt mich. Aber dadurch, dass er größer ist als ich, kann ich mich nicht wehren. "Das is total unfair!", brülle ich und kriege mich vor lachen fast nicht mehr ein. Er stoppt aprupt "Warum ist das unfair?", dann fängt auch er an zu lachen. So liegen wir nebeneinander auf meinem Bett und lachen und kaputt. Doch auf einmal steht er auf, geht in meinem Zimmer auf und ab und fragt mich: "Warum schickst du mich eigentlich nicht nach Hause?" "Warum sollte ich?" "Naja ich bin die ganze Zeit am heulen!" "Na und ich mag dich, genau so wie du bist!", ein leichter rosa Ton liegt auf seinen Wangen. "Ist es dir etwa peinlich wenn ich dir sowas sage?" "Nein, dass nicht, aber mir hat noch nie jemand gesagt, dass er mich mag!" "Du hattest nie Freunde?", er schüttelt beschämt seinen Kopf. Sofort stehe ich auf und nehme ihn in den Arm, er vergräbt sein Gesicht in meiner Halsbeuge und ich streiche ich beruhigend über den Rücken, aber überall wo er mich berührt, spüre einen angenehmen Wärme...

Niemand versteht michWo Geschichten leben. Entdecke jetzt