Die Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst. Die Liebe besitzt nicht, noch will sie Besitz sein. Denn die Liebe ist der Liebe genug.
-Khalil Gibran-
Tagebuch - Moh
Ich weiß nicht was ich schreiben will. Ich bin so aufgeregt, wie noch nie in meinem ganzen Leben. Meine Finger zittern ein wenig und mir ist unglaublich heiß, außerdem zapple ich die ganze Zeit nervös mit meinen Füßen herum. Das kleine, mit rotem Samt überzogene Kästchen neben mir wird schon in ein paar Sekunden eine große Rolle spielen. Naja, eher das, was sich darin befindet. Ein ganzes Jahr trage ich es schon mit mir herum und warte auf den perfekten Augenblick, auf den Augenblick, an dem ich sie fragen werde, ob sie meine Frau werden will.
Ich habe vor, mich vor sie zu knien und zu sagen: Lilli Adler, als ich dich vor fünf Jahren am Ufer der Donau traf, da war es mir schon klar. Mir war klar, dass ich mein ganzes Leben mit dir verbringen möchte. Wenn du lächelst, dann lächelt die ganze Welt und wenn du bei mir bist, dann will ich, dass du nie wieder gehst, wenn du mich anschaust, dann bin ich vollkommen und wenn du zu den Wolken hoch blickst, dann denke ich daran, wie perfekt du bist. Lilli Adler, willst du mich heiraten?
Moh
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So wie die Wolken
Short StorySie wusste nicht wie wunderschön sie in diesem Moment ausgesehen hatte, so perfekt in ihrer Menschlichkeit und so ehrlich, wie sie da saß, mit ihrem Lederblock in der Hand. -Weil ich dich mit meinem Gebrabbel über den Charakter der Wolken langweil...
