Sergio carvajal als Colton
Rose
Inzwischen waren ein paar Stunden vergangen in dem ich noch weiterhin, weinend auf den Boden gesessen habe.
Doch nach einiger Zeit hatte ich mich aufgerappelt und mir die Tränen fort gewischt.
Nun lief ich durch die Gänge und sah mich ein wenig um. Das Haus oder besser gemeint, die Villa war riesig. Es gingen noch weitere Treppen nach oben dann welche nach unten und die ganzen Korridore.. es war zum verwirren schön.
Ich bemerkte ab und zu brennende Blicke auf mir, jedoch ignorierte ich sie gekonnt. Natürlich beobachteten mich viele, immerhin war ich die Mate ihres Alphas und noch dazu war ich ein Mensch.
Für sie also Abschaum. Jedoch war ich mir sicher, dass sie mich gut behandeln mussten. Ich glaube nicht, dass er zulassen würde, mir weh zu tun.
Seinen Namen wusste ich immer noch nicht..
Seufzend wollte ich gerade um die Ecke, als ich gegen jemanden knallte.
„Autsch!", entfuhr es mir leise.
Ich rieb mir meine Nase und wollte gerade nach schauen gegen wem ich geknallt bin, da Schlangen sich auch schon kräftige Arme um meinem zierlichen Körper.
Sein Duft stieg mir sofort in die Nase.
„Aufpassen Princess!", sagte er und schaute mich ausdruckslos an.
„Tut mir leid..", murmelte ich gegen seine Brust und wollte mich von ihm entfernen doch er verstärkte seinen Griff, was mich stoppen ließ.
„Wieso bist du nicht in deinem Zimmer?"
„Ich wollte mich ein wenig umschauen da mir langweilig wurde.", antwortete ich und schaute auf meine Hände die auf seiner Brust ruhten.
Ich hatte eingesehen, wer er war und wer ich war. Ich war ein Mensch und er der König der Werwölfe. Angst war das einzige was ich noch gegenüber ihn empfand.
„Möchtest du mir garnicht deinen Namen verraten?", fragte ich irgendwann leise.
Ich schaute kurz zu ihm auf nur um zu bemerken, dass sein Blick auf etwas hinter mir fokussiert war. Deswegen war er also so still.
Fragend schaute ich über meine Schulter und sah nur noch wie man jemand, jemanden vom Boden weg schleifte, worauf sich eine blutlache bildetet.
Ich riss die Augen auf und da hatte er mein Gesicht schon weg gedreht.
„Du musst nicht immer überall hinschauen.", sagte er.
„Zur deiner Frage. Mein Name lautet Colton. Und wie ist dein Name, meine schöne?", frage er und noch immer hielt er mich in seinen Armen fest, was mir langsam ein mulmiges Gefühl bereitet.
„Rose..", murmelte ich.
Er nickte leicht doch ich bemerkte dass, seine Aufmerksamkeit nicht mir galt. Er schaute immer noch aus zusammengezogenen Augenbrauen hinter mir.
Wieder wollte ich nach hinten schauen doch er schüttelte sofort den Kopf.
„Geh auf dein Zimmer!", sagte er streng.
Ich schaute mit gerunzelter Stirn zu ihm auf.
„Aber ich wollte mich noch umschauen.."
„Ich sagte, Geh auf deinen Zimmer. Sofort!", knurrte er und schaute mich leicht böse an.
Er schüchterte mich ein wenig ein aber wenn ich jetzt auf meinem Zimmer gehen würde dann, würde er denken, dass ich auf ihn höre. Und das tue ich nicht.
„Nein! Ich will nicht!", gab ich barsch von mir und schubste ihn von mir weg.
Er stolperte leicht nach hinten. Dann hob er gefährlich langsam seinen Blick und schaute zu mir. Leise und unauffällig schluckte ich.
„Ich.. werde jetzt gehen.", unterbrach ich die eiserne Stille zwischen uns.
Sein Atem hatte sich immer weiter beschleunigt und nun verzog sich auch sein Gesicht in einem wütenden Ausdruck.
Ich lief langsam zurück und er knurrte sofort laut auf.
„Komm sofort hier her.", sagte er und ich konnte hören wir er seine Wut zügelte.
Unsicher schüttelte ich den Kopf. Sofort bereute ich meine Tat. Wieso bin ich nicht einfach auf meinem Zimmer gegangen?!
„Alpha! Verzeihen sie die Störung! Aber wir haben den Rouge!", sagte plötzlich jemand hinter mir.
Ich traute mich nicht, den Blick von Colton abzuwenden. Nicht das er mich noch angreift.
„Wir reden uns später noch!", flüsterte er mir, beim vorbeigehen an meinem Ohr.
Sein Atem strich scharf durch meine Haut und verschaffte mir eine Gänsehaut.
Als er weg war atmete ich kurz durch.
Nochmal Glück gehabt Rose..
Ich sah mich noch Einwenig um und wollte gerade auf meinem Zimmer gehen, als mir etwas ins Auge fiel.
Es sah haargenau so aus wie ein Eingangsbereich. Ich überlegte verzweifelt und suchte nach einer Lösung. Das ist meine Chance jedoch könnten auch Wachen vor der Tür positioniert sein.
„Möchtest du fliehen?", fragte mich plötzlich eine Frauen stimme.
Ich zuckte zusammen und hielt mir mein rasendes Herz.
Ich drehte mich um und sah ein Mädchen in meinem Alter. Jedoch schien sie das genaue Gegenteil von mir zu sein. Sie stand gerade und mit erhobenen Kinn vor mir. Die Hände auf einander gefaltet. Und dabei schaute sie mir Arrogant in die Augen.
Eindeutig ein Werwolf!
„Ich.."
„Keine Sorge, Ich verpetze dich nicht. Ganz im Gegenteil. Ich helfe dir zu fliehen!", flüsterte sie mir zu.
„Wieso solltest du das tun? Und außerdem habe ich nicht gesagt dass ich fliehen will.", erwiderte ich.
Wahrscheinlich war das ein Trick von Colton. Wieso sonst sollte sie ihren Alpha verraten?
„Weil, ich ihn liebe. Und wenn du weg bist, hab ich eine Chance, ihn zu heiraten. Du willst ihn ja sowieso nicht.", sagte sie mit monotoner stimme.
Ich überlegte nicht lang und nickte ihr dann zu.
„Gut, dann komm mit. Ich sage dir wie und wo du hin kannst, sodass er dich nicht so leicht findet. Aber ich brauche ein wenig Zeit. Wir sprechen uns heute Abend noch einmal.", sagte sie noch bevor sie um die Ecke bog und somit aus meiner Sichtweite verschwand.
Ich hoffe nur ich mache keinen Fehler.
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Hellooo
Ich hoffe das Kapitel hat euch gefallen!
Und was meint ihr? Schafft sie es oder eher nicht?
Bis zum nächsten mal! ❤️
-A
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The AlphaKing
Loup-garouRose war ein ganz normales Mädchen welches jedoch kein normales Leben führte. Sie lebte nämlich in der Stadt der Werwölfe und war unter deren Gewalt so wie alle anderen Menschen in Ihrer Heimatstadt auch. Schon immer einmal war es ein Traum von ihr...
