Kapitel 4

279 6 0
                                    

Herein kam ein junger Mann. Er humpelte, sein Gewand war blutüberströmt und sein fast weißes Haar viel im zerzaust ins Gesicht. Draco Malfoy. Hermine hielt den Atme an. „Ach du scheiße wie sieht der denn aus? Er hat uns geholfen jetzt sind wir dran." Sagte Harry und ging schnellen Schrittes auf ihn zu. Gefolgt von Hermine und Ron. Hermine hatte endlich ihre Sprache wiedergefunden. „Draco! Wie konntest du entkommen? Ach du scheiße du siehst furchtbar aus. Was haben sie mit dir gemacht? Wir müssen dich sofort in den Krankenflügel bringen." Draco grinste schmerzverzerrt, als sie gar nicht mehr auf hörte zu reden. Ja, so kannte man Hermine. Zu viert gingen sie zum Krankenflügel. Madam Pomfrey eilte sofort zu ihnen als sie Draco sah und begann sofort ihn auf eine Liege zu legen und zu untersuchen. Sie fragte nicht nach, sagte nur, dass jemand Dumbledore beschied sagen musste. Harry machte sich schnell auf den Weg zu ihm.

Eine knappe Stunde später saßen Harry, Ron und Hermine um das Krankenbett von Draco. Er war inzwischen versorgt und würde nur zwei Nächte bleiben müssen. Harry und Ron entschlossen wieder in den Unterricht zu gehen und nachdem die beiden sich nochmal bei Draco bedankt hatte fragte Harry ob es für Hermine okay wären, wenn sie gehen würden. Diese nickte „ja geht nur. Ich bleibe noch eine Weile, komme aber später nach." Harry nickte und verlies gemeinsam mit Ron den Krankenflügel. Nun waren sie alleine. „Draco danke wirklich. Du hast uns das Leben gerettet. Ich weiß nicht wie ich das wieder gut machen kann. Es tut mir so leid was passiert ist. Wir hätten dich niemals zurück lassen dürfen." Er schüttelte den Kopf. „Du musst dich nicht entschuldigen. Es war meine Entscheidung." Sie erwiderte nichts. Lies aber traurig den Kopf hängen. Nach einer weiteren Stunde verließ auch sie den Krankenflügel um wieder in den Unterricht zu gehen.

Die nächsten Tage verliefen relativ normal. Keine spannenden Ereignisse. Draco war entlassen worden und ging wieder zum Unterricht, die Dementoren ließen sich nicht blicken und der Alltag trat langsam wieder ein.

Hermine saß gerade im Unterricht von Professor Snape und beobachtete heimlich Draco, aus dem sie immer noch nicht schlau wurde. Sie wusste einfach nicht warum er das getan hatte und sie zerbrach sich seit tagen den kopf darüber. Sie hatten sich Jahre lang gehasst und gegenseitig beleidigt und auf einmal tat es ihm leid und er rettete ihnen das Leben? Komisch... Auf einmal kam ein Schüler herein und gab Professor Snape einen Zettel. Er nickte dem Jungen zu und der verließ den Raum wieder. Dann laß er die Nachricht. „Miss Granger, Mister Malfoy sie sollen sich bei Professor Dumbledore melden. Er hat mit ihnen beiden und Mister Potter und Mister Weasley etwas zu besprechen." Hermine stand verwirrt auf und verlies gefolgt von Draco den Raum. Schweigend liefen sie nebeneinander zu dem Büro. Hermine hatte es aufgegeben ihn zu fragen warum er das tat. Er würde ihr sowieso nicht die Wahrheit sagen. Als sie ankamen waren Harry und Ron bereits da und Dumbledore fing sofort an zu sprechen. „Gut das sie da sind. Ich muss sie warnen. Die Dementoren sind unruhig. Irgendetwas geht hier vor und wir wissen nicht genau was, aber es kann nichts gutes sein. Wir hoffen, dass nichts passiert und wir werden auch keinen Alarm schlagen um eine Panik zu vermeiden, aber sie sollten sich in acht nehmen und am besten niemals alleine unterwegs sein, zumindest bis die Situation sich wieder beruhigt hat." „Okay danke Professor, wir werden aufpassen." Nickend stimmten die anderen Harry zu. „Gut. Ach und behalten sie das bitte für sich. Wie gesagt wir wollen eine Panik vermeiden und so lange noch keine konkrete Gefahr besteht ist es besser, wenn der Schulalltag normal von statten geht." Wieder nickten sie zustimmend. „Gut das wäre dann alles. Sie können wieder zum Unterricht gehen." Sie Verliesen den Raum. Harry und Ron mussten in die entgegen gesetzten Richtung wie Hermine und Draco, also verabschiedete sich Hermine schnell und eilte Draco dann hinterher. Sie gingen gerade durch die große Eingangshalle, als sie plötzlich Schritte hörten. Sie dachten sich nichts dabei und gingen, immer noch schweigend, weiter.

Dramione - alles nur ein Traum?Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt