Heyy, alle mit einander, ein neues Kapitel! Etwas anders als eigentlich geplant, aber najaaa. Schnappt euch etwas Schokolade und seid am Ende nicht allzu verstört/erschrocken/etc... Ein wenig Drama muss sein :)
Lg Krissi ♥
Wieso ließ ich mich eigentlich immer auf diese Art von Typ ein, die ich nicht haben konnte? Ich war nicht die hübscheste, nicht die talentierteste, und auch nicht die beliebteste. Und glaubt mir, auch wenn ich letzteres wirklich nicht sein will, wollte ich nie, so wäre es doch in manchen Situationen mal erheblich leichter, wenn man eine Menge an Selbstbewusstsein hat. Und genau das fehlte mir irgendwie. Ein wenig...
Zu mindestens hatte ich Jake heute noch nicht gesehen, und das verunsicherte mich. Wahrscheinlich hatte er sich schon wieder die nächste geangelt, da ich „zu betrunken war, um mit ihm zu schlafen". Verdammter Mistkerl. Verdammt heißer Mistkerl!
Ich brauche dringend 'nen Psychotherapeuten.
„Hey, können wir mit zu dir kommen Krissi? Dann können wir noch in ein Café oder so, gehen!" Platzte es plötzlich aus Sarah heraus. Erschrocken zuckte ich zusammen und setzte mich wie vom Blitz gerührt auf.
„Was zur Hölle, Sarah! Erschreck mich nicht so!" fluchte ich und versuchte sauer zu klingen. Nicht lachen, nicht lachen! Ich biss mir auf die Unterlippe, konnte es mir dann aber nicht mehr verkneifen. Ich nahm sie an den Schultern und schüttelte sie leicht, und sie machte dasselbe bei mir, was wahrscheinlich unheimlich bescheuert sah. Lachend ließen wir uns wieder los.
„Hey, sieh mal, da kommt Traumprinz!" flötete Jo auf einmal neben mir und ich riss den Kopf herum. Total blass und müde aussehend schlenderte Jake auf das Gebäude zu. Seine blonden Haare waren verwuschelt und unter seinen Augen zeigten sich dunkle Schatten. Mit einem Mal schaute er hoch und für einen kleinen Augenblick trafen sich unsere Blicke, eher wieder wegsah und im Gebäude verschwand. Ein kleiner Stich in meiner Brust machte sich bemerkbar und ein Kloß bildete sich in meinem Hals.
Gib's auf, er will nichts von dir, meldete sich eine meiner inneren Stimmen zu Wort, die sich nur sehr selten einig waren.
Jedes Mal, wenn ich vor einer schwierigen Entscheidung stand, bekriegten sie sich mit schlagkräftigen Argumenten, die mir vieles häufig erschwerten.
Ach was, er ist bloß müde. Wahrscheinlich hat er nur vor sich hingeträumt, machte sich meine andere innere Stimme bemerkbar.
Dann wäre sein Blick wohl nicht so unterkühlt gewesen!
Ich legte mir eine Hand an den Kopf und versuchte meine Gedanken zum Schweigen zu bringen.
„Was war das denn?" wunderte sich Sunny hinter mir. Schulterzuckend rutschte ich von der Tischtennisplatte vor der Sporthalle herunter.
„Geh hin und frag ihn." Schlug Jannik abgelenkt vor und starrte weiterhin auf Jans Handy, auf dem er konzentriert herumtippte. „Scheiße, was ist das denn?!" fluchte er darauf lautstark und Jan schnappte sich sein Handy, bevor es den Weg zur geziegelten Wand fand.
„Lieber nicht. Ich will ihn nicht nerven." Murmelte ich, setzte den anderen zuliebe dann aber ein Lächeln auf, das sie aber wohl nicht so sehr überzeugte. Jo verschränkte die Arme vor der Brust, Sarah sah mich grübelnd an, Ricky schüttelte leicht den Kopf, Sunny zog die Augenbrauen hoch und Jannik starrte nun gelangweilt an mir vorbei. Alter... Warum mussten sie nur so schwer zu überzeugen sein...
„Hat sich schon erledigt, er kommt zurück!" bemerkte Jan dann plötzlich.
Kommt zurück, der war gut.
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Three crackpots chits
Fiksi RemajaWie sieht ein normales Leben aus? Normale Freunde, Normale Beziehungen oder Normale Scherze? Das alles trifft nicht so ganz auf uns zu. Wir, Ricky, Krissi und Jo, zeigen euch unsere Welt, in der nicht immer alles so läuft wie wir es immer wollen. W...