Why?

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Hey, dass ist das neue Kapitel :)

Es ist ziemlich traurig wie ich finde :(

aber das muss ja auch mal sein :)

Ich freue mich auf eure Meinungen

Liebste Grüße ~Ocean Blue

Why?

Why

that is the question

without an answer

Why

is a question that is impossible to answer.

I can not find the words

to describe the situation

... but you deserve it...

but I have no idea where to start

and so everything stays the same

The cold does not deviate and you disappeared

Es vergingen Tage, Stunden und Minuten. Er beachtete mich nicht mehr. Nicht bei den Proben, nicht wenn wir uns begegneten. Aber es ist dadurch auf irgendeine Weise einfacher geworden.

Es tat mir weh, wenn er mich nicht ansah, doch war ich  selbst dran Schuld oder?

Hatte ich ihn nicht verletzt, sein Herz heraus gerissen und drauf rumgesprungen. Hätte nicht ich ihn hintergangen. Doch irgendwann wird er mir danken. Denn er wird mich hassen, wenn ich gehe. Wenn ich nie wieder kommen werde, dann wird er mir danken, dafür das ich ihm die Entscheidung über Trauer und Wut abgenommen hatte. Er würde nicht an meinem Grabe sitzen oder in die Sterne starren. Er wird nicht fragen nach dem wieso oder warum. Er wird sich keine Gedanken über Tränen machen, da er nie welche um mich vergießen würde. Er würde mich hassen und wenn ich im Himmel auf ihn aufpasse, dann wird er wissen, dass ich es alles zu seinem Wohlbefinden gemacht hatte.

Ich werde gehen wie ich auf die Welt gekommen bin, alleine! Ohne Menschen die mich liebte, die mir ein zu Hause boten. Ich werde dort gehen, wo ich aufgewachsen bin. Auf der Straße und niemand wird mich vermissen. Niemand.

Die grauen Nebelschleier, die das kommende Weihnachten ankündigten und die fallenden Schneeflocken zogen am Fenster vorbei. Wir waren auf den Weg nach München. Der Bus ruckelte, brummte und rumpelte über den geteerten Boden. Ich hatte mir einen Platz am Fenster gesucht, denn kurz vor den Schlafreihen, waren 4 Sofas aufgestellt, die sich gegenüber standen und jeweils einen Tisch zwischen sich hatten. Lou versuchte derweil Lux vergeblich zum Schlafen zu bringen.

Lux, das kleine Mädchen, dass es geschafft hatte mein kaltes Herz für sich zu erwärmen. Lux, die mich so an mich selber erinnerte. Die, die genauso unbekümmert und vor Freude strotzend ist, wie ich es mal war. Nur mit dem Unterschied, dass sie eine Mutter hatte. Sie würde nie die Lebensfreude verlieren, ihr Leben gegen ein Dach über den Kopf eintauschen musste. Sie würde nie mit dem Gedanken leben müssen, dass sie bald sterben müsste. Ihr würde nicht die Nähe zu anderen Menschen verboten werden. Sie würde ihr Leben führen, zur Schule gehen, die erste Liebespleite erleben, die Schule abschließen, sich einen Job suchen, heiraten, Kinder kriegen und Leben bis sie alt und runzlig war. Während ich schon in jungen Jahren in einer Kiste schmoren werde, nie Kinder haben werde, nie alt werde, nicht heiraten werden und auch nie das Leben genießen. Doch ist es Okay für mich. Denn es ist mein Leben, dass mir mehr bietet, als das was ich damals auf der Straße bekommen hätte. Nie hatte ich mir die Frage gestellt, damals als sie die Rekruten einzogen, nein gesagt zu haben. Ich wäre bestimmt jetzt schon Tod, denn die Straße ist wie eine Gladiatorenarena. Entweder du kämpfst oder stirbst und ich war zu schwach zum kämpfen gewesen.

Angels in Sneakers- Leben um zu sterben //BeendetWo Geschichten leben. Entdecke jetzt