[Kap. 2] Getummelte Käsefüße in der Innenstadt und Alge vorm Mund

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Meghan's Sicht:

,,Scheiße ist das kalt...eiskalt! Das war eine dumme Idee..." murrte Amy mir zu. ,,Hab dich nicht so!" sagte ich zu ihr mit einem riesen Grinsen im Gesicht. Wir standen bis zu unseren Schienbeinen im Wasser eines Springbrunnens, mitten in der Innenstadt. Ich nahm mein Handy aus meiner Hosentasche und spielte meine Playlist ab. Ich fing an im Wasser zu tanzen, Amy schaute mich lächelnd an und machte mit. Ich nahm ihre Hände und wir drehten uns so schnell es ging. Aufeinmal kam ein junges Pärchen vorbei und klatschten als sie uns sahen. Wir machten immer mehr Moves. Das Mädchen wühlte in ihrer Hosentasche und sagte: ,,Fang! ". Sie warf uns jeweils 2€ zu. Wir beide guckten uns an und fingen zu lachen an. ,, Wir tanzen nicht für Geld, aber Danke trotzdem." sagte ich und streckte ihr meine Hand mit dem Geld hin. ,,Oh, ich oder wir finden aber das ihr das verdient habt, bitte behaltet das Geld ihr habt echt Talent." sagte die junge Frau. Da kam nun auch noch ein älterer Herr zu uns an den Brunnen und gab uns einen 10 € Schein. ,,Hier ihr macht das so toll, das die Jugend heutzutage auch noch was anderes macht ausser am Computer zu spielen, das freut mich sehr." Amy und ich waren sehr überrascht und versicherten uns das sie uns das Geld wirklich geben wollten. Aber sie wollten uns wirklich ihr Geld schenken. Nach ein paar Minuten kam eine Frau mit Kind zu uns und sagte wir sollten vielleicht darüber nachdenken einen Hut vor dem Brunnen aufzustellen, da wir sicher viel einnehmen würden und gab uns 5€. Die schwarze Mütze die ich auf hatte nahm ich von meinem Kopf und posierte sie vor dem Brunnen. In meiner Mütze sammelte sich immer mehr Kleingeld aber auch vereinzelte Scheine. Die Menschen die vorbei gekommen sind haben sich auf Bänke neben dem Brunnen gesetzt und eifrig für uns geklatscht. Als das Lied ,,Auf uns von Andreas Burani" von meiner Playlist abgespielt wurde, rannte ich aus dem Wasser und zog das junge Pärchen, den älteren Herr, die Mutter mit dem kleinen Mädchen und alle anderen Leute die gekommen sind mit ins Wasser damit wir alle gemeinsam tanzen. Amy und ich fingen an und alle anderen machten es nach. Ein kleiner Junge kam auch vorbei der den Flashmob filmte. Wir haben noch zu vielen verschieden Liedern bei denen man in vielen anderen Richtungen tanzen konnte abgegrouvt. Es machte sehr viel Spaß bis die Musik endete da mein Akku alle war, wir schafften es gerade noch das der kleine Junge uns das Video per Bluetooth schicken konnten. Wir fragten alle Leute die mit gemacht haben ob wir es bei YouTube hochladen können. Alle waren einverstanden und ich fragte alle nach ihren Namen um diese beim Video festhalten zu können. Danach wollten wir noch zum Strand und verabschiedeten und von allen. Ich nahm meine Mütze mit und Amy und ich drehten uns noch einmal zu ihnen um und gaben ihnen Luftküsse. Der Junge der das Video aufgenommen hatte rannte uns nochmal hinterher und zeigte mit seinem Finger auf seine Wange. ,, Ich hab euch auch gleich zu Anfang aufgenommen als Lisa & Paul zu euch kamen (das junge Paar) und dafür habe ich mir doch einen Kuss verdient." Amy und ich grinsten uns an und sagten dann: ,, Klar, Leon das hast du dir verdient'' damit gaben wir ihnen beide einen Kuss auf die Wange. Er wurde rot und lief schließlich glücklich zu einer Eisdiele. Wir beide mussten lachen und bogen dann in der nächsten Straße ab.

Angekommen an dem coolsten Strand in Florida legten wir zuerst unsere Sachen im Sand ab. Ich holte ein Handtuch aus meinem Rucksack. Wir zogen unsere Sachen aus und liefen in unseren wunderschönen Bikinis zu einer Strandbude. Kurz eine Beschreibung zu unseren Bikinis. Amy hatte einen trendigen Bikini der rot und weiß mit einem coolen Muster an. Ich dagegen finde es hübsch süß auszusehen und habe daher einen gelben Bikini mit Rüschen an. Natürlich haben wir beide auch eine coole Beachhose an, Amy eine rote und ich eine gelbe mit Nieten. Wir rannten zur Bude und holten mein Surfbrett ab. Surfen ist ein weites Hobby von mir. Amy dagegen traut sich nicht zu surfen aber sie setzt sich immer hinten auf mein Surfbrett mit drauf. Wir beide rannten mit dem Brett unter dem Arm ins Wasser. Als wir weit genug im Wasser waren, setzten wir uns auf das Board und paddelten uns weiter raus. Ich stand vom Brett auf und versuchte das Gleichgewicht zu finden, das mir auch in wenigen Minuten gelang. Ich ritt die ersten Wellen und wollte auch gleich die nächste reiten die sehr viel größer war als die anderen Wellen zu vor. Auf einmal hörte ich wie Amy schrie, ich drehte mich schnell zu ihr um und blickte in ihren verängstigten Augen. ,,Ahhh, ich habe eine Feuerqualle berührt. " schrie Amy verstört. Sie riss ihr Bein aufs Brett und rieb an der roten stelle, das Brett wackelte wie verrückt und der Zeitpunkt nicht gerade gut. Denn die riesen Welle riss mich mit voller Wucht von Brett und brachte mich dem Meeresgrund näher. Ich suchte verzweifelt nach Amy doch dem Anschein nach hatte sie mehr Glück als ich das sie auf dem Brett saß und ich den größeren Teil abbekommen habe. Sie konnte sich glücklicherweise gleich nachdem sie vom Brett gefallen ist, gleich wieder herauf steigen, da sie sich festhalten konnte. Ich dagegen versuchte krampfhaft wieder an die Oberfläche zu gelangen. Als ich der Oberfläche näher war, erkannte ich eine Hand die mir entgegen gestreckt wurde und diese ergriff ich. Sie zog mich zurück nach oben und ich holte viel Luft nachdem ich das ganze Wasser geschluckt hatte. Ich klammerte mich an den Körper der mich rettete. Ich sah noch leicht verschwommen und dachte das Amy mich mal wieder gerettet hat, doch der Körper an dem ich mich fest krallte fühlte sich muskulös und gut gebaut an. Es konnte gar nicht Amy sein. Ich blinzelte noch einmal bis ich wieder alles klar sehen konnte. Ich hielt mich an einem jungen gutaussehenden Mann fest und ich ließ schnell los. ,,So tickt ihr Girls aus Florida also..." sagte der junge Mann und kam mir immer näher. Er dachte ich hatte ihn angemacht und wollte mich küssen. Doch dazu kam es nicht denn ich schnappte mir schnell eine Alge die neben uns schwamm und damit presste er seine Lippen auf eine glitschige Alge. ,,Sorry aber ich habe einen Freund und er würde mir das sehr übel nehmen wenn ich mit jemand anderen knutsche, aber danke das du mich gerettet hast. " sagte ich schnell und schwamm schnell zu Amy die alles grinsend auf meinem Surfbrett beobachtet hatte. Amy hielt mir die Hand entgegen und zog mich aufs Brett. Wir paddelten kichernd zurück zum Strand. Angekommen rannten wir aus dem Wasser und stellten mein Surfbrett wieder bei Billys Bude ab. Amy und ich zogen unsere Sachen wieder über die nassen Bikinis und packten unsere Handtücher wieder in meinen Rucksack. Der Tag endete damit das wir am Strand entlang nach Hause zu Amy liefen. Man sah unsere Fußspuren solange bis die Wellen sie verwischten.

Diagnose:WerwolfGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt