Ihr Lächeln verfiel, abgelöst durch einen ernsten Blick der ihre Mundwinkel versteifen ließ. Sie musste handeln, solange sie noch im Stande dazu war. Ihr Körper began durch die Erschütterung der aufkommende Wut zu zittern, diesen umströmmte eine schwarze Aura die wie Feuer um die Blauhaarige loderte, es schien um sich zu greifen um die hoffnungslosen Seelen im Raum in ihre persönliche Hölle zu entführen.
Es schrie in ihr der blutdurstige Dämon, der immer weiter
Vordrang um ihr den letzten Funken an Kontrolle über ihren Körper zu entziehen. Die Pupillen der Frau verkleinerten sich, ihre Augen zu Schlitzen geformt, entfloh diese das Goldbraun und wurde durch ein finsteres Braun schon fast schwarz ausgetauscht, in diesem spiegelte sich die pure Mordlust des inneren Monsters wieder.
Akumas Hand senkte sich, ihr Griff um das Buch in dieser wurde verfestigt. ,,Ob du nun ein gewöhnlicher Pirat, Supernova, Shishibukai oder Kaiser bist, ist mir egal...aber niemand fasst mein Buch an! Verstanden Tulpenfresse?", ihre Stimme war gesenkt schon fast zu ruhig für die Wut die in ihr pulsierte, trotzdem ähnelte diese einem bedrohlichen Knurren, als käme sie aus der Kehle eines Alphas der seinen Gegnern symbolisierte, dass diese sich vor ihr, hüten sollten, falls sie noch an ihrem Leben hangen.
Die freie Hand der Frau ballte sich zu einer Faust, dabei stieß sie ihre Fingernägel in ihren Handballen und hinterließ tiefe Wunden aus denen träge, rotes dickflüssiges Blut entrann. Akumas Kopf schweifte nach oben, dabei trafen ihre Augen auf Kids stechende, vor Wut glühende, bernsteinbraune Augen. Ihr Körper verkrampfte sich, sie verlor sich in ihnen, als würde ein unsichtbarer Griff zwischen ihnen ruhen, konnte sich die Frau nicht mehr bewegen.
Plötzlich durchströmten die Frau Erinnerungen, in denen sie zuvor die stechenden Augen gesehen hatte.
Das goldbraun rückte sich wieder seinen Weg in die Augen der Frau, vor Schock weiteten diese sich um ein Vielfaches. Der feste Griff löste sich, ihre zuvor geballte Hand hing schlaf an ihrem Körper, über die sich die rote Flüssigkeit aus der neu gewonnenen Wunde bahnte und zu Boden tropfte. Die Wut pulsierte weiter in ihr, doch wurde sie bei Seite geschoben, als die Frau eine Erkenntnis erlangte.
Ihre Vorahnung hatte sich bestätigt.
Ohne Vorwarnung machte sich ein starkes Brennen auf ihrer linken Gesichtshälfte breit, der Schmerz durchfuhr ihren Körper und ließ sie einige Schritte nach hinten taumeln. Vor ihr stand nun die breite Statue des stolzen Pitatencaptains, mit einem Knurren machte er auf die Blutlust seinerseits aufmerksam:,,Ich hasse es, wenn Abschaum mir Anweisungen gibt." Ohne reagieren zu können, erhob der Größere seinen Arm und ließ diesen ein zweites mal mit voller Kraft, diesmal in die Magengrube der Frau, preschen. Dabei machte er sich den aufkommenden Schwung zu nutze, indem er mit der Faust, die in der Magengrube der Frau ruhte, diese nach hinten, gegen die nun nahe liegende Tür, zu schleudern.
Ein erstickter Laut entfloh der Blauhaarigen, deren Auffassungskraft rapide gesunken war, zu schnell spielte sich das Geschehen vor ihr ab. Einzig und allein der Schmerz der den Körper der Frau durchflutete ließ sie in die Realität zurückfallen.
Sie spürte die Türklinke die sich langsam in ihr Rücken bohrte und das robuste Holz das mit voller Wucht gegen ihren Rücken preschte, der Schmerz bahnte sich seinen Weg in die Lunge der Frau, griff nach deren Atemwege und schnürrte diese langsam zu. Ihre Augen weiteten sich, ihr Atem ging stockend, hinzu kam der Husten der sie einholte und ihr das Atmen noch mehr erschwerte, blutspuckend hustete sie auf den Boden.
Ihr Blick erhob sich wieder, ihr Atem immernoch stockend, blickte sie dem Anderen in die Augen, der sich blitzschnell wie eine Raubkatze auf sie zu bewegte. ,,[...]genug Zeit verschwendet", konnte die Blauhaarige aus dem Zischen des Anderen entnehmen. Blut entwich ihrem Mundwinkel und wich den Stoff ihres weißen Shirts ein. Mit einer geschickten Bewegung ließ sie ihr Notizbuch in eine Seitentasche ihrer Hose verschwinden, dabei wich ihr Blick nicht von dem Rothaarigen ab, und mit der nun rechten freien Hand, wischte sie sich, mit dessen Handrücken, das Blut von dem Mundwinkel. Den Arm plazierte sie wieder senkrecht neben ihrem Körper und ließ ihn schlaff durchhängen. ,,Zumindest nicht auf dem Teufelswasser [Anspl. Chapter 1]", dachte sich die Frau schmunzelnd.
Kid, der vor ihr angelangt war, platzierte seine Hand um ihre Kehle, wieder schmückte sein Gesicht ein breites blutrünstiges Grinsen. ,,Letzte Worte, Dämonenbitch?", seine Augen blitzten voller Mordlust auf, sein Griff wurde fester. ,,Wie?", flüsterte sie verwirrt. Ihre Augen schienen sich noch mehr zu weiten, falls das überhaupt noch möglich war. ,,Was?", entgegnete der Rotschopf. Akuma verstummte.
~habt ihr Verbesserungsvorschläge oder Kritik? Ich bin für alles offen :)
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Red haired devil
FanfictionJeder Mensch wird mit einem Inneren Dämonen geboren, dessen Existenz aber nur den wenigsten bekannt ist. Denn Dämonen werden innerhalb Familien schon seit Jahrhunderten vererbt, dabei ist es nur eine kleine Anzahl an Familienmitgliedern die den Dämo...
