Kapitel 11~ It hurts

136 6 0
                                        

Der Schmerz in ihrem Körper ruhte in jedem einzelnen Glied, verkrampft lag sie auf einem metallischen Untergrund der hart wie die Spitze einer scharfen Klinge gegen ihren Rücken presste. Das Empfinden in ihren versteiften Muskeln verloren, überkam sie das Gefühl als hätte ihr eigener Körper diese wie Fremdkörper abgestoßen. Auch das Brennen im Inneren ihres Körpers blieb ihr nicht verborgen, das einem Höllenfeuer gleichte deren Ziel es war die Innereien der Frau zu verbrennen. Trotz des hellen Lichtes in das sie getaucht war, konnte sie weder etwas erkennen, noch konnte sie beurteilen ob ihre Augenlider aufgeschlagen waren, da ihr selbst das Vermögen zu erkennen ob ihre Augen offen waren genommen wurde.Jegliche Geräusche um sie herum schienen nicht existent, zu sehr lenkte sie der Schmerz in ihren angespannten Gliedern ab, um sich auf ihr Umfeld zu fixieren.

,,Was ist nur passiert?", hallte es durch den leergefegten Kopf der Frau.

Kalt wie Metall nahm sie gedämpft fremdartige Berührungen auf ihren Körper, die ihr das Gefühl gaben ihre Haut hätte sich um mehrere Schichten aufgestockt, wahr.
Es griff nach ihrem Arm, fest umklammerte es diesen, sie spührte die unmenschlich erscheinende Masse die sich um ihre tausende Schichten von Haut wie eine Schlange geschlungen hatte . Akuma konnte nicht beurteilen, ob es sich dabei um organisch oder nicht organisches Material handelte, jedoch wollte jede Faser ihres Verstandes das es aufhörte, der Schmerz, das Leid und das komische Gefühl auf ihrer Haut, das ihr die fremdartigen Berührungen vermittelt hatten.

Ihr einziger Wunsch war es doch nur loszusegeln und die Schönheit der Meere zu erkunden, die Spezien die verstreut auf den Inseln lebten zu studieren und aus der Hölle von Dorf zu verschwinden oder eher seine Überreste, einfach ihr Leben zu leben wie sie es wollte. Stattdessen liegt sie hier, wo auch immer sie sich gerade befindet. Etwas metallisches streifte ihre Haut und blieb an einer Stelle ihres Armes zum Stillstand. Dessen Nadel versank in dem Fleisch der Schwertkämpferin, immer tiefer drang es vor bis es nun wieder zum Stillstand kam. Flüssigkeit entleerte sich in einer der vielen Blutbahnen innerhalb des Körpers der Frau

Erschrocken fuhr der Körper der Schwertkämpferin hoch, Schweißperlen bildeten sich auf ihrer Stirn und tropften perlenweise auf ihr Bett. Die Bettdecke zu Boden gestrampelt enthüllte sich ihr mit Unterwäsche bekleideter Körper. Ihre zitternde Hand fuhr zu ihrer Stirn, woraufhin diese ihren Weg in ihre Haare fand und durch diese strich.

,,Bitte, versteck dich, ich hole dich wenn es soweit ist.", keuchte der vor dem kleinen Mädchen kniende Mann. Tränen strömten wie Wasserfälle über ihr Gesicht. ,,Bitte, verlass mich nicht", entglitt ein hilfloses Keuchen ihre Mundhöllen gefolgt von mehreren Schluchzern. Der Mann stämmte seine Hand auf eines der beiden Knie, erhob sich langsam und klopfte den sich auf seiner Hose angesammelten Staub ab. Sein Blick senkte sich auf das vor ihm stehende Mädchen, seine bernsteinbraunen Augen analysierten jeden Funken von goldbraun in den verweinten Augen des Mädchens, ein breites Lächeln zierte sein Gesicht:,,Nie mein Sonnenschein." Der Mann drehte sich um und verschwand in der Tiefe der Flammen hinter ihm, um ihn eine schwarze Aura die die Flammen lila einfärbte und in alle Seiten peitschen ließ. Als seine Statue komplett in dem Meer von Flammen verschwand tauchten diese in ihr ursprüngliches orange und peitschten immer stärker um sich bis sie nach dem kleinen Mädchen griffen.

Akumas Körper bebte vor Anstrengung, ihre Wangen heiß wie Glut, getaucht in einem tiefen Rot. Stockender Atem entglitt ihrem Mund, Panik breitete sich in jeder Faser ihres Körpers aus. Der Atem immer schneller und unkontrollierter, als würde ihr Herz einen Marathon laufen. Auch der Schmerz von vor ein paar Stunden machte sich wieder in ihren schlaffen Gliedern breit, manche von ihnen in Verbände gepackt und eine kleine Einstichstelle an ihrem rechten Arm. Immer wieder meldeten sich die kurzen Schmerzfrequenzen die durch ihre Nervenbahnen pumpten, wie das Ticken einer Uhr.

Das Feuer der Szenen von ihrem Albtraum, die sich in ihrem Kopf wiederholten, spiegelte sich in ihren Augen wieder und ließen sie traumatisiert auf ihren Bett sitzen, dabei probierte sie angestrengt nach Luft zu schnappen. Akuma brauchte frische Luft, unzwar sofort. Sie musste raus hier aus diesem engen kleinen stickigen Raum. Die Blauhaarige stieß sich von ihrem Bett ab. Ihr Atem immernoch unkontrolliert, dominierten schwarze Punkte ihr Sichtfeld. Zudem begann sich alles zu drehen, sodass ihr Gleichgewichtssinn an Kontrolle verlor und sie zu einer der Wände innerhalb ihrer Kajüte taumelte um sich an dieser abzustützen. An der Wand angelangt, fühlte sich ihr pulsierender Kopf immer schwerer an und Übelkeit breitete sich in ihrem Magen aus. Ihr Herz schien ihr dabei nicht zu helfen, denn dieses presste rassend gegen ihren Brustkorb und verlieh ihr das Gefühl als würde es im nächsten Moment herausspringen.

Die Tür ihrer Kabine schnellte auf, hindurch kam die riesige Gestalt von Teufelsstripper. In seiner rechten sein Dreizack, in der anderen ein mit Wasser gefüllter Eimer. Emotionslos schon fast gelangweilt stapfte er in den Raum, bis er die nach Luft triefende Frau an der Wand lehnend sah und kurz inne hielt. Nachdem er sich fasste, stellte er seinen Dreizack neben der Tür an der Wand ab, daneben den gefüllten Eimer und schnellte auf die Frau zu. Er stützte die Blauhaarige bis er sie behutsam auf ihr Bett absetzte, was zu folge hatte, dass sich ihr Atem langsam stabilisierte. Akuma sank dann wieder in eine liegende Position gleichzeitig hievte sie die Decke vom Boden und deckte sich mit dieser zu. Zeitgleich glitt Wire wieder in seine starre Haltung und schritt zu dem Eimer der neben seinem Dreizack an der Wand lehnte um einen in Wasser getränkten Lappen hervorzuholen den er auf Akumas erhitzte Stirn legte.

,,Nimm die Pillen und schlaf", sagte er monoton, hollte aus einer Hosentasche eine handvoll Pillen hervor, platzierte sie neben einer Wasserflasche auf ihrem Nachtschrank und drehte sich schnellen Schrittes um und ging aus der Kabine. Als die Tür hinter ihm ins Schloss fiel wurde Akuma von einem Hustenanfall geplagt, deshalb nahm sie die Tabelleten, bevor sie wieder in ihren Schlaf glitt, mithilfe des Wassers auf ihrem Nachtschrank zu sich, um daraufhin in einen traumlosen Schlaf zu sinken.

Am nächsten Tag öffnete sich früh am Morgen die Tür ihrer Kabine, hinter ihr erschien der Teufelsstripper, wiedermal mit einer Ration Tabletten in seiner Hand. Verwirrt stand er in dem Türrahmen der Kabinentür, als er die Frau angekleidet auf dem Stuhl an der rechten Seite der kleinen Ein-Personen Kabine vor dem Schreibtisch sitzen sah.

~nicht vergessen zu bewerten :)

Red haired devilWo Geschichten leben. Entdecke jetzt