Das Schiff geriet ins Wanken und mit ihm Akuma und die anderen Crewmitglieder auch. Alles davor sich in ihren Armen befindende lag verteilt auf dem kalten Boden ihrer Kajüte. Nach Gleichgewicht suchend stützte sich die Schwertkämpferin gegen eine ihrer Zimmerwände. Von Außen drangen Schreie gedämpft durch die robuste Stahltür ihres Zimmers, auch die Stimme Wires floss wie in Watte gepackt von außen durch ihr Zimmer hindurch, der von seinem Kaptain aufs Deck befohlen wurde. Lautes Getrampel von überall verschmolz mit dem Metall des Bodens und hinterließ mit jedem Schritt der Männer dumpfe metallerne Geräusche. Die Victoria Punk versank im Chaos, ein Gemisch aus dem Erbeben und Schwanken des Schiffes.
Mit jedem Schritt den Akuma in Richtung Tür ging, stolperte sie bei jedem Wanken drei zurück und doch bewegte sie ihre angewinkelten Knie bei einem weiteren Versuch in Richtung Ausgang voran, das Schiff erschütterte abermals, wobei die Schwertkämpferin nach Gleichgewicht strebend wankend stärker ihre Knie anwinkelte und zugleich Balance suchend ihre Arme ausbreitete. Als die Erschütterung erlosch, löste sich die Blauhaarige langsam aus ihrer Position und richtete sich behutsam auf.
Die Kontrolle über die Situation wieder erlangend setzte sie langsam zu einem Schritt an, als plötzlich das Schiff nach vorne kippte und der Schwung mit der Intensivität seiner Kraft den zierrlichen Körper der Frau gegen die dicke Stahltür beförderte. Schmerz erfüllte ihre Augen, als sich der kalte Stahl durch ihre Kleidung in ihre Haut reinfraß und ihr die Luft aus der Lunge presste. Der Sauerstoff außbleibend schnappte Akuma nach Luft, während der Schmerz ihre Augen wässrig werden ließ. Schwarze Punkte breiteten sich in ihrem Sichtfeld aus, während ihren Körper das Gefühl er würde ersticken, würgte. Jedoch bemerkte sie das dies nicht ihr einziges Problem war, ihre Augen weiteten sich, denn zwischenzeitlich war sie nicht die Einzige die von der Kraft des nach vorne kippenden Schiffes ergriffen und nach vorne gepresst wurde. Sie hatte aus dem Augenwinkel den großen auf sie zuschnellenden Schrank erfasst, seine Aura gespührt und das auf dem Metallboden quietschende Holz gehört. Doch Ihr Herz pochte weiterhin und ihr Lunge schrie nach Luft. Sie fühlte wie sich ihr Blut ihren Rachen hochkrallte und seinen Ausweg durch ihren Mund suchte. Schweiß bildete sich auf ihrem Gesicht, während es sich mit der aus ihrem Mundwinkel entfliehenden metallisch schmeckenden Flüssigkeit vermischte, über ihren Körper ran und den sich in ihrem Körper ansammelden Stress abzukühlen probierte. Das braun in ihren Augen zu einem kleinen Punkt geformt, fühlte sie wie der Stress ihre Atemwege zuschnürrte und die Angst ihre Gliedmaßen lehmte. Sie konnte nicht ausweichen. Die Blauhaarige schluckte als der Schrank nur noch einige Zentimeter von ihr entfernt war, Schweißperlen rannten an ihrem Haaransatz über ihr Gesicht, dann Hals und verschwanden am Ansatz ihres Tops. Schwer atmend schnappte sie weiterhin nach Luft.
Stress, eine der größten Hindernisse die sich ein Mensch selbst in den Weg stellt, es schwächt ihn und bewirkt die Unüberlegtheit... Nur der der einen kühlen Kopf in Stresssituation beibehalten kann, kann in dieser kaltherzigen Welt überleben", hallte es plötzlich in dem Kopf der Schwertkämpferin wieder. Ohne es zu wollen entspannte sich ihr Körper, ihre Hände ließ sie schlaff an diesem hängen und schloss die Augen. Sie blendete alles aus, den Stress, ihre Umgebung, ihre Atmung und ihren Körper, sie blendete alles aus bis auf den auf sie zusteuernden Schrank.
Die Schwertkämpferin spührte wie sich die Entfernung zu dem auf sie zusteuernden Gegenstand verringerte. Zunächst schätzte sie dessen Entfernung auf 30 Zentimeter, dann 20 Zentimeter, 15, 10 und letztendlich auf 5 Zentimeter ein. Jetzt! Ihre Augenlieder öffneten sich und präsentierten ihre Augen, die wieder das braun ihrer Iris zurückfindend, alles geschehende in Zeitluppe abspielen ließen. Die Umgebung im Hintergrund verfloss ineinander und war in schwarz und weiß getaucht, während sich die Schwertkämpferin auf die blaue Aura des zurassenden Gegenstandes konzentrierte. Sie sprang nach hinten, dabei drehte sich ihr Körper zur Hälfte, als zuerst ihre Fingerspitzen ihre Form verloren und sich zu schwarzen Rauch formten.
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Red haired devil
FanficJeder Mensch wird mit einem Inneren Dämonen geboren, dessen Existenz aber nur den wenigsten bekannt ist. Denn Dämonen werden innerhalb Familien schon seit Jahrhunderten vererbt, dabei ist es nur eine kleine Anzahl an Familienmitgliedern die den Dämo...
