11. Kapitel

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Liam

Ein Brennen durchzog meinen Körper und ich stöhnte auf.

Doch der unerträgliche Schmerz war von mir gewichen.

Ich öffnete die Augen und erkannte Elena die vor der Couch hockte und mich glücklich ansah.

"Ich bin so froh, dass es dir wieder gut geht", sagte sie und strich mir lächelnd durchs Haar.

"Was ist passiert?", fragte ich verwundert und setzte mich auf.

"Ich hab dir Medizin besorgt", erklärte sie stolz.

Erstaunt befühlte ich meinen Rücken Dort wo vor kurzem noch tiefe Wunden prangten, war nun kaum mehr etwas zu spüren.

"Okay, dann werde ich wohl jetzt mal hier sauber machen", erklärte Elena und stand auf.

Ich zögerte kurz, doch dann stand ich auf und folgte ihr.

"Elena warte!"

Ich griff nach ihren Arm und drehte sie sanft zu mir um. Sie sah mich erwartungsvoll an.

"Ich habe von der Änderung im System gehört..uns bleibt wahrscheinlich nicht mehr viel Zeit zusammen. Ich würde es bereuen wenn es irgendwann zu spät dafür ist",erklärte ich und legte meine Hand an ihre Wange und streichelte mit dem Daumen darüber.

Mein Blick wanderte von ihren Augen zu ihren Lippen.

Ich zog ihr Gesicht sanft näher zu mir und küsste sie.

Meine andere Hand lag auf ihrer Hüfte.

Elena drückte sich an mich und vergrub ihre Hand in meinem Nacken.

Mein Puls beschleunigte sich und ich musste unter dem Kuss lächeln.

Wie lange hatte ich auf diesen Moment gewartet.

"Ich liebe dich", hauchte ich in den Kuss hinein.

Doch bevor sie etwas erwidern konnte, flog unsere Haustür auf und vier Schutzmänner traten ein.

Sie rissen Elena von mir und schleppten sie mit sich.

"Elena!"

Ich rannte zu ihr und versuchte sie aus den Armen der Schutzmänner zu befreien.

Da schlug der eine Schutzmann mit einem Knüppel auf mich ein. Dann wurde alles schwarz um mich herum.

Die BestimmungGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt