27.Kapitel | Die Wahrheit

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"Ja, ich will es wissen"

Er suchte in meinem Gesicht nach einer anderen Antwort.
Will er es mir nicht sagen? Wenn ja dann hätte er mir nicht sagen dürfen das er weiss wer es ist.

Als er keine andere Antwort fand, atmete er seine angehaltene Luft aus.
Ich hab vorhin gar nicht gemerkt, dass er die Luft angehalten hat...
Er schloss für einen kurzen Augenblick seine Augen.

"Es ist Marc" "Wer?" "Marc" "Welcher M-" "Marc Whitewood, der Marc, der dich auch abgeholt hat als du zu uns kamst, der Marc der dir seine Familie vorgestellt hat" ich schaute ihn mit großen Augen an und mein Mund formte ein O.

Dass das kann nicht sein .....
Marc war doch immer so nett zu mir...
Aber irgendwie vertraue ich Jayden.
Ich meine, wieso sollte er mich jetzt noch anlügen?
Er hat bestimmt die Wahrheit gesagt...
aber was ist wenn er jetzt nur den Verdacht auf jemand anderes lenken will, damit er mich ganz leicht töten kann.
Ok...diesen Gedanken lege ich wieder auf die Seite.

Jayden sah mich Erwartungsvoll an.
Auf was wartet er? Etwa das ich zurück springe oder nochmal versuche ihn zu schlagen?

Plötzlich überkam mich die Übelkeit und ich rannte schnell in ein anderes Zimmer, jedoch war daas nur eine Abstellkammer.
Ich öffnete schnell eine andere Tür und landete direkt im Bad, ich rannte schnell zum Klo und genau in der Sekunde als ich meinen Kopf über der Kloschüssel hatte, musste ich mich übergeben.
Mmmmhh...yammi *hust*

Ich betete dafür das Jayden nicht herkommen würde und mitansehen muss wie ich mich gerade übergab.
Doch da merkte ich schon wie zwei Hände meine Haare festhielten.

Ernsthaft... Muss das unbedingt mir passieren?
Oh ja stimmt, ich bin ja in meinen Gedanken und niemand kann mich hören oder mir sogar Antworten. Außer ich Antworte mir selbst, aber immer danach komme ich mir total bescheuert vor.

Als ich das Gefühl hatte das ich fertig sei, ging ich mit dem Kopf vorsichtig nach hinten.
Jayden ging kurz zum Waschbecken und als er wieder da war, hielt er mir ein feuchtes Tuch hin.
Ich nahm es und machte damit meinen Mund sauber.

"Willst du dich hinlegen?" als ich seine Stimme hörte, schaute ich zu ihm hoch.
Anstatt zu antworten, nickte ich einfach nur.

Ich versuchte aufzustehen, jedoch konnte ich nicht aufstehen, weil ich mich zu schwach fühlte.

Wow....erst erfährst du wer der wahre Mörder von deiner Mutter ist und kurz darauf übergibst du dich und danach kannst du nicht einmal aufstehen. Oh man, wie blöd.

Als ich plötzlich merkte das ich getragen wurde, erschrak ich. Weshalb Jayden kurz stehen blieb.
"Alles in Ordnung?" dein ernst! Ich hab mich vor ner Minute übergeben! Was denkst du denn wie es mir geht!?
Natürlich geht es mir nicht gut!

Mein Gott bin ich gerade froh das er keine Gedanken lesen kann, denn ich hab ihn gerade in meinen Gedanken förmlich angeschrien....

Als ich immer noch nicht sagte, ging er weiter ins Wohnzimmer und legte mich dort auf das Sofa.
Er holte schnell noch eine Decke und deckte mich damit zu.

Einen kurzen Augenblick später fielen mir schon die Augen zu.

Am nächsten Morgen wachte ich mit Rückenschmerzen auf. Kein wunder wenn man bedenkt das ich anscheinend in der Nacht vom Sofa gefallen bin.

Ich schaute schnell zur Uhr. Es war erst 5:12 Uhr.

Hmmm...was soll ich denn jetzt noch machen?
Mir fiel wieder ein, dass Jayden sagte er wollte mir ein Geschenk geben und ich erinnerte mich noch ganz genau was kurz davor passiert war. Upsi..

Ich ging schnell in die Küche und suchte fast in allen Schränken das Geschenk, doch ich fand nichts.
Als ich den letzten Schubladen öffnete, war dort auch nichts.
Häää!? Wo ist dieses Geschenk? Hat er mir etwa einen Streich gespielt? Hmm...das bringt mich auf eine gute Idee....

Ich ging vorsichtig und darauf bedacht das ich keinen Lärm machte nach oben in ein Schlafzimmer, nun ja ich dachte es zumindest, aber dann war es doch ein Bad.

Wieso hat Jayden mir nicht alle Räume gezeigt? Jetzt muss ich erst das richtige Zimmer finden. Mist!

Ich schlich vorsichtig weiter zum nächsten Raum und öffnete langsam die Tür. Was ein Fehler war.
Denn die Tür knarzte! Es war so laut, dass ich mich kurz erschrak und Angst hatte das Jayden davon wach wurde. Ich schaute mich nochmal im Flur um und fand einen kleinen Schrank, mit einer Taschenlampe oben drauf.
Ich schlich vorsichtig zu dem Schrank und nahm die Taschenlampe in die Hand, danach schlich ich wieder zur Tür und knipste vorsichtig das Licht der Taschenlampe an, da es im ganzen Zimmer stockdunkel war.

Mit dem Schein der Taschenlampe versuchte ich herauszufinden was das für ein Zimmer war.

Ich glaube mal das es so eine art Büro war, da dort ein großer Schreibtisch stand mit zwei Computern.

Ich machte wieder das Licht aus und ging aus dem Zimmer.
Am Ende des Flurs war ein Zimmer und ich sah, dass dort Licht durch schien. Wahrscheinlich Sonnenstrahlen.

Ich ging zu dem Zimmer hin und öffnete die Tür, zum Glück knarzt sie dieses mal nicht.

Als ich im Raum war, war ich erstmal fasziniert davon.
Das Zimmer war so schön und so hell, dass man gar nicht meinen würde, dass es von einem Blackwood stammt.
Wahrscheinlich hat aber Alexis mitgeholfen das hier einzurichten.

Und vorhin hatte ich auch damit recht das es Sonnenstrahlen waren die den ganzen Raum beleuchteten, auch wenn es noch sehr schwach war, war es trotzdem sehr schön und auch trotzdem schon hell.

Wo ist Kyle? Hää, wie komm ich den jetzt auf Kyle?! Versteht das jemand?
Also ich verstehe es nicht, ich mein, dass alles hier hat ja eigentlich nichts mit Kyle zu tun. Aber egal.

Ich ging vor zum Fenster und sah mir die Bäume an und auch den Sonnenaufgang.
So schön...

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Danke an alle die bis hierhin gelesen haben ❤
Ich freue mich immer auf neue Leser❤

Bye❤

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