Erste Begegnung

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Am nächsten Morgen stand Rose auf und ging in die Küche.
Sie hoffte das Simon am Tisch saß und auf sie wartete.
Doch anstatt Simon fand sie einen gedeckten Frühstückstisch vor.
Rose ging nochmal zu Simons Zimmer und klopfte.
"Morgen Simon, kommst du raus um zu Essen?"
Sie bekam wieder keine Ahnung.
Mary kam aus ihrem Zimmer und begrüßte Rose fröhlich: "Guten Morgen Rose.
Hier richt es gut, ist das Frühstück fertig?"
"Ja, Simon hat es wohl schon vorbereitet, aber er will wieder nicht rauskommen."
"Oh das ist schade.
Aber lass uns erstmal Essen, dann können wir mit vollen Bäuchen nachdenken."
Rose stimmte mit einem sorgenvollem Gesicht zu.
Als die beiden am Tisch saßen kam auch Arthur hinzu.
"Guten Morgen Mary, guten Morgen, Rose.
Na wie habt ihr geschlafen?"
Mary antwortete fröhlich: "Sehr gut, das Bett war so gemütlich.
Und bei dir?"
"Ich habe ebenfalls grandios geschlafen.
Was ist mit dir Rose?"
Rose antwortete mit einem knappen "Gut" und aß weiter.
Mary sah Arthur mit einem auffordernden Blick an.
Arthur zögerte kurz.
"Nun ich wollte mich für gestern entschuldigen."
Rose blickte nicht von ihrem Frühstück auf und aß einfach weiter.
Den Rest des Frühstück gab es nur Schweigen.
Als sie fertig waren, räumten sie den Tisch ab, Arthur ging in sein Zimmer um seine Ausrüstung zu polieren und Rose und Mary standen vor Simons Zimmer.
Sie klopften mehrmals, doch sie bekamen nie eine Antwort.
Dann drückte Rose die Klinke herunter und die Tür öffnete sich.

Das Zimmer war leer.
Schockiert rannte Rose durch die Wohnung und suchte alles ab.
Dann rannte sie in den Garten.
Dort waren bereits einige Blumen gepflanzt und auf einer der Schaukeln saß Simon.
Rose atmete kurz auf.
Sie ging zu Simon und stellte sich vor ihn.
"Hier bist du ja, ich hab mir schon Sorgen gemacht."
Simon blickte weiter nach oben und es schien, als ob er sie nicht hören könnte oder sie ignorieren würde.
Rose packte seine Schulter und schüttelte ihn kräftig.
Simon blickte in Ihr Gesicht, aber schwieg.
"Jetzt sag mir warum du einfach abgehauen bist?
Du wurdest auch schon damals öfters geärgert, aber da hat es dir nie was ausgemacht, also warum jetzt?"
Simon blieb weiterhin still.
Rose machte ein beleidigtes Gesicht.
"Na schön, wenn du nicht reden willst, dann kann ich dir auch nicht helfen.
Aber komm wenigstens wieder zurück in die Wohnung."
Simon blickte Rose immer noch an.
Dann stand er auf und schlürfte langsam zurück in sein Zimmer.
Rose folgte ihm, doch als sie sein Zimmer betrat, hatte er sich schon wieder in sein Bett gelegt.
Dann war es Rose langsam zu viel.
Sie ließ die Kette erscheinen und schleifte ihn aus seinem Bett ins Wohnzimmer, wo bereits Arthur und Mary warteten.
"Guten Morgen Simon,", begrüßte ihn Mary fröhlich, "wie ich sehe hat Rose dich endlich gefunden.
Das freut Norman und mich."
Arthur sagte nichts.
Simon stand auf und ging zu Mary hinüber.
Dann streichelte er ihren und den Kopf ihres Teddy's.
Mary lachte und tat dasselbe bei Simon.

Dann klingelte es plötzlich an der Tür.
Rose machte die Tür auf und vor ihr stand der Commander in voller Kampfmontur.
"Wo bleibt ihr?
Ich hab euch schon vor einigen Minuten angerufen, damit ihr kommt.
Wir haben einen Auftrag."
Arthur und Mary wurden hellhörig und stürmten in ihre Zimmer um sich umzuziehen.
Rose stand kurz still, machte siech dann aber auch auf den Weg.
Simon stand im Wohnzimmer und ließ einfach eine Rune erscheinen, die im seine Kampfmontur anlegte.
Innerhalb kürzester Zeit waren Rose, Mary und Arthur umgezogen und sprinteten hinter dem Commander zu einem Fahrzeug.
Rose schleppte Simon hinter sich her.
Alle stiegen in den Jeep ein und sie fuhren los.
Als sie wieder in der Scheune angekommen waren, öffnete sich das Tor sofort und der Commander trat aufs Gas.
Sie fuhren so schnell es nur ging über die Landstraßen.
Arthur erkundigte sich:"Commander, wo geht es denn hin?"
"In ein kleines Dorf hier in der Nähe.
Dort wurde einige Dämonen gesichtet.
Unsere Soldaten sind zwar schon vor Ort, aber wir wurden als Hilfe geschickte."

Sie kamen im Dorf zügig an und wurden direkt von einigen Steinen begrüßt, die von besagten Dämonen geworfen wurden.
Arthur sprang zuerst heraus und zog seine Waffe.
Der Commander tat es ihm gleich und im Handumdrehen hatten sie schon fünf Dämonen ausgeschaltet.
Mary und Rose stiegen ebenfalls aus und Simon rutschte wie ein Häufchen Elend von seinem Sitz auf den Boden.
Sie alle stürmten voran, während Arthur, Rose und der Commander links und Rechts Dämonen erschossen.
Mary grinste und lachte, als ob dies alles nur ein Spiel wäre.
Simon hingegen, sah aus wie drei Tage Regenwetter.
Als Sie auf dem Marktplatz angekommen waren, sahen sie schon die Soldaten von ADC.
Diese waren umzingelt und gerieten in Bedrängnis.
Als sie die fünf sahen jubelten sie.
Arthur und der Commander schossen einen Weg durch die Dämonen und die zwei Gruppen schlossen sich zusammen.
"Fürchtet nicht, der glorreiche Ritter des Himmels ist eingetroffen um das Böse zu vernichten.", rief Arthur aus.
"Gut das ihr endlich da seit, uns geht hier so langsam die Munition aus."
"Wo sind die Bewohner?", fragte der Commander.
"Wir wissen es nicht.
Als wir hier ankamen, waren hier nur diese Dämonen."
"Also dann erst alle töten, dann überlebende suchen, richtig Commander?", fragte Arthur.
Der Commander nickte und Arthur begann schneller zu schießen.
Rose hatte zwar einige Probleme mit ihrem Bogen die Dämonen schnell zu besiegen, aber dank Mary schafften sie es.
Mary ließ immer wieder Lichtprojektile erscheinen und schoss sie durch die Körper der Dämonen, die daraufhin in hellem Licht verbrannten.
Simon stand wie eine leblose Puppe einfach nur da und beobachtete alles.

Blutiges SchicksalWo Geschichten leben. Entdecke jetzt