Schicksalsschlag

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Simon begann mit seiner Erzählung.
„Also, du solltest dich noch daran erinnern, wie ich ihn der Mittagspause von diesem Lehrer mitgenommen wurde. Es gab tatsächlich einen Anruf von meiner Familie, aber es war nichts gutes. Meine Mutter sagte mir leise, ich solle verschwinden. Ich kapierte rein gar nichts. Es wurde klarer, als der Lehrer sich auf einmal in einen Dämon verwandelte und mich bewusstlos schlug.
Als ich wieder die Augen öffnete, war ich in einem sehr dunklen Raum wo es keine Lichtquelle gab.
Plötzlich ging eine einzelne Fackel an, die in der Mitte des Raumes stand. Ich blickte mich um und sah, das ich an eine Wand gefesselt war und mir gegenüber waren meine Eltern und meine kleine Schwester. Ich wollte sie eigentlich rufen und auf mich aufmerksam machen, sah aber das sie ebenfalls gefangen waren.
Da kam wieder dieser Dämon herein und fing an irgendetwas in einer seltsamem Sprache zu flüstern. Er ging hinüber zu meiner Familie und weckte sie auf. Als sie wach waren sahen sie zuerst den Dämonen und dann sahen sie mich. „Simon! Was machst du hier? Wir hatten dir doch gesagt du sollst abhauen." rief mein Vater mir zu.
„Schnauze du Abschaum. Ich stelle hier die Fragen!" zischte der Dämon während er meinen Vater wütend anfunkelte. „Nun zu dir du kleiner Verräter." sagte er während er auf mich zukam. „Du dachtest wohl wir würden dich nicht finden richtig? Da hast du mal wieder falsch gedacht."
"Könnte mir mal jemand erklären was hier los ist?" fragte ich in die Runde.
„Ganz einfach. Du bist ein abtrünniger Dämon, der sich vor Angst als Mensch getarnt hat und du hast wohl dein Gedächtnis verloren. Das erschwert die ganze Sache ein wenig, aber da ich weiß wo es versiegelt sind, sollte es keine Probleme geben." antwortete mir der Dämon.
Bevor ich etwas sagen konnte nam er meinen Vater von der Wand und legte ihn vor mir ab. Ich sah noch wie er mir etwas sagen wollte, aber eine Klaue fuhr von hinten in seinen Lungen und er spuckte Blut. Die Klaue wurde schnell nach vorne gezogen und zerteilte den Oberkörper meines Vaters in zwei Hälften. Entsetzt sah ich mir das Schauspiel an.
Kaum war mein Vater Tod, kamen Erinnerungen wieder, die kurz vor meiner Geburt passierten. Der Dämon lachte laut und holte meine Mutter. Er legte sie neben die Überreste meines Vaters und enthauptete sie. Wieder lachte er fröhlich, wieder bekam ich ein paar Erinnerungen zurück und wieder spürte ich eine riesige Wut in mir aufkommen.
Er drehte sich um und holte meine Schwester. Er stellte sie diesmal vor mich und ließ mich sie noch einmal betrachten, bevor er ihr durch denn Magen stach und sie hochhob. Sie rutschte durch ihr eigenes Gewicht langsam nach unten, und die Klaue schnitt immer weiter nach oben. Das letzte Stück machte der Dämon von selber und das Blut spritzte überall hin. Jetzt kamen wieder Erinnerungen zurück, nur diesmal waren es alle weiteren die ich noch nicht kannte. Mein Kopf schmerzte, wegen des Informationsüberfluss.
Der Dämon trat langsam zurück und betrachtete sein Werk. „Na? Du kannst dich wieder erinnern richtig? Tja zu schade. Du bist der Nächste." mit diesen Worten holte er aus und wollte mich töten, aber wie aus dem nichts Schoß meine Hand hoch und blockte ihn ab. Ich merkte wie meine Wut überhand gewann, aber ich ließ es zu.
Der Dämon sprang entsetzt zurück und brüllte: „WAS WAR DAS? DU SOLLTEST NICHT EINMAL ANNÄHERND IN DER LAGE SEIN DEINE ALTEN KRÄFTE WIEDERZUBEKOMMEN! JETZT STIRB ENDLICH,DAMIT ICH MICH VERZIEHEN KANN DU BASTARD!"
Schweigend brach ich die Ketten von der Wand ab und war frei. Ich stand da mit gesenktem Kopf und beobachtete die Überreste meiner Familie. Dann sah ich hoch und fixierte mich auf diesen Dämon. Man sah wie langsam eine Art Schrecken in ihm aufkam.
Bevor er reagieren konnte, war ich auch schon bei ihm und schlug im die Hände ab und zerteilte ihn in zwei Hälften dabei.
Er brüllte vor Schmerz, als er auf denn Boden aufschlug und sein Blut sich überall hin verteilte.
Mit zitternder Stimme flehte er: „Bitte lass mich leben. Ich habe nur das getan was mir aufgetragen wurde."
„Ist mir egal. Du bist Tod." sagte ich mit einem eiskalten Ton und beendete sein Leben mit einer Enthauptung. Ich sah mich im Raum um.
Es gab wohl nur eine Tür und die ging ich hinaus.
Plötzlich stand ich in einem Labyrinth aus Gängen und wusste das ich wahrscheinlich in denn Katakomben war. Ich bin darin bis gestern herumgeirrt.
Als ich dich dann heute gesehen hatte, erhoffte ich mir von dir einen Lebenssinn zu erhalten. Ich habe dich denn ganzen Tag beobachtet."
Sprachlos starrte ihn Rose an, bevor sie ihn umarmte und und mit Tränen sagte das es ihr leid tun würde was passiert ist.
Simon sagte: „Daran kann ich jetzt leider auch nichts mehr ändern. Aber du wolltest doch in einen Club mit deinen Freunden oder? Wieso gehen wir da nicht gemeinsam hin und du stellst mich ihnen einmal vor?"
Rose wischte sich die Tränen weg und antwortete: „Ja ist gut. Dann las uns gehen."
Mit diesen Worten gingen die beiden Seite an Seite, wie sonst auch immer, zum Club um Roses neue Freunde zu treffen.

Blutiges SchicksalWo Geschichten leben. Entdecke jetzt