8. Geheimes Gespräch

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Pov. Ben

„Nicht Tod?" fragt er nach, doch darauf fällt mir nichts mehr ein. „Was willst du von mir Benjamin?"
Was will ich hier? Wieso bin ich nicht mit in die Kantine gegangen oder wirklich auf die Toilette, wieso habe ich meine Freunde und Nina angelogen, nur um nun neben ihm zu stehen.
„Es tut mir Leid, das wir dich angefangen haben zu Mobben, nur weil du auf Typen stehst anstatt auf Frauen." gebe ich leise zu und sehe auf den Boden.
Ungewohnt ist es auf jedenfall sich für etwas zu entschuldigen. Ich wusste nie das wir wirklich so schrecklich sind. Es sah manchmal so aus, als wäre es ihm egal, so sahen zumindest seine Augen aus.
Ich sehe ihn nicht, dafür das Gestell des Bettes. „Es tut mir Leid, das ich dich verprügelt habe und in Mülleimer gestopft habe. Dein Gesicht in die Toilette getunkt habe und dich in Schränken eingeschlossen habe."
Keine Antwort von ihm. Verständlich, ich würde mir auch nicht vergeben. „Wir... Ich wusste nicht wie sehr es dir zusetzt. Ab und zu sah es aus, als wäre es dir Scheiß egal, was wir machen."
Er schweigt weiter hin. Langsam sehe ich auf. Sein Blick wirkt leer, doch ich sehe wie sich Tränen in seinen Augen sammeln. „Du sollst uns nicht verzeihen. Ich verstehe wenn du es nie kannst. Aber wir wollten nicht das du dich umbringst. Auch wenn du es mir nicht glaubst."
Die Tränen fließen aus seinen Augen. Doch er schweigt weiter hin und kneift seine Augen zusammen. „Es tut mir auch Leid das ich dir vorhin den Ball gegen den Kopf geworfen habe."
Immer mehr Tränen fließen aus seinen Augen. Ich greife in meine Tasche und hole eine angebrochene Packung Taschentücher aus meiner Hosentasche und halte sie ihm hin.
Er nimmt sie an und wischt sich über die Augen und danach putzt er sich die laufene Nase. „Danke." sagt er leise und ich nicke schwach. „Sonst noch etwas?" fragt er und ich sehe ihn an.
Ich öffne den Mund und will etwas sagen, doch die Tür donnert auf und Nina steht wütend im Türrahmen und sieht zwischen mir und ihm hin und her.
Sie rennt schnell neben ihn und erst jetzt sehe ich das Florian und James ebenfalls im Türrahmen stehen. „Manu ist alles gut bei dir?" fragt sie ihn besorgt. Er nickt schwach und sieht mich an.
Doch ich drehe mich weg und gehe zur Tür, wo mir James den Kaffee gibt und mir einen Besorgten Gesichtsausdruck zuwirft.
Doch bevor ich an James vorbei gehen kann höre ich auch schon Manuel meinen Namen sagen. „Ben."
Ich drehe mich langsam, zu ihm um und sehe ihn fragend an. Die drei anderen sehe zwischen uns hin und her. „Ich... ich nehme die Entschuldigung an." sagt er und ich kann nichts anderes als ihm verwirrt anzusehen.
Wieso vergibt er uns?

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