Shadow

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«Das ist unfair! Wie macht sie das?», beklagte sich Nerv, der als erstes wieder sprechen konnte.

«Ganz einfach, wir flitzen!», rief Darkside und schoss den Ball auf unser Tor zu. Markus schmiss sich, doch dann tauchte Blossom auf und kickte den Ball in eine andere Ecke des Tores.

«Nein!», riefen Klette und Nerv erschrocken. Eine Zeit lang sagten wir nichts mehr, bis die Schattensucher uns in unsere Quartiere schickten. Ich landete in einem Raum voller Pflanzen und schaute mich erstmals um. Wieso Pflanzen? Dafür hatte ich noch nie besonders viel übrig gehabt. Plötzlich hatte ich das Gefühl, nicht alleine zu sein.

«Hallo? Ist jemand da?», rief ich laut.

«Hallo», antwortete jemand hinter mir. Erschrocken drehte ich mich um und schaute in das Gesicht von Shadow.

«Was willst du?», fragte ich schroff.

«Ich will mich nur mit dir unterhalten», antwortete er und war mir plötzlich sehr nah. Zu nah. Doch ich war in seinem Bann gefangen und merkte gar nicht, wie er mir immer näher kam. Kurz bevor wir uns küssten, realisierte ich, was ich da gerade tat und ging einen Schritt nach hinten.

«Was machst du mit mir?» fragte ich panisch.

«Nichts... Ich... Ich mag dich», gab er zu.

«Das glaube ich nicht. Und ausserdem weisst du schon, dass ich einen Freund habe?», fragte ich ärgerlich. Der konnte Markus doch nicht einfach ignorieren!

«Wirklich? Wer denn?», fragte er verwundert.

«Markus!», rief ich.

«Ah, Düse sollte den verführen...», sagte er leise und enttäuscht.

«Stehst du etwa auf sie?», fragte ich. Shadow nickte verlegen.

«Tja, nicht mein Problem.»

«Ist ja auch egal.» Shadow schnippte einmal mit seinem Finger und plötzlich hatte ich ein Kleid an. Erstaunt sah ich an mir runter. Als ich wieder hochsah, bemerkte ich, dass auch Shadow anders gekleidet war.

"Ich hasse Kleider", knurrte ich.

"Du wirst damit leben müssen." Shadow streckte mir seinen Arm hin, doch ich ignorierte ihn. Hinter Shadow lief ich zu den andern, die schon da waren. Sie trugen auch andere Kleidung. Ich sah zu Markus rüber und wollte gerade zu ihm laufen, als Düsentrieb hinter ihm auftauchte und ihn am Arm mit nach vorne, zu einem langen Tisch, zog. In mir kochte es vor Eifersucht. Ich rannte zu Markus. Er verstand wahrscheinlich was ich dachte, denn er sagte leise:

«Du musst nicht eifersüchtig sein. Das weisst du.»

«Bist du dir da ganz sicher?», flüsterte ich.

«Klar», antwortete Markus grinsend. Dann schaute er an mir runter.

«Du siehst toll aus», meinte er lächelnd. Ich hob meine Augenbrauen.

«Etwa wegen dem Kleid?»

«Nein, aber wegen dem noch zusätzlich.»

«Ich hasse Kleider», brummte ich nochmal.

Markus lachte. «Ich bin froh, dass du nicht wie die meisten anderen Mädchen bist.»

«Ich könnte es nicht», schnaubte ich und sah mir dann Markus genauer an. Als ich seine Frisur sah, musste ich mir ein Lachen unterdrücken.

«Deine Frisur», meinte ich grinsend. Markus sah mich schief grinsend an.

«Ich weiss. Aber was kann ich denn dafür?», versuchte er sich zu verteidigen. Ich lachte und sah zu den kleinsten Vampiren, die gerade das Essen präsentierten. Plötzlich hörten wir wieder die E-Gitarrenklänge und sahen zu Darkside, der mit seiner Gitarre auf einer Treppe sass. Dann stand er auf, legte seine Gitarre weg, und ging zu Vanessa. Sie standen sich plötzlich sehr nah und ich schrie:

Die wilden Kerle, hinter dem HorizontGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt