A/N: ich habe dieses Kapitel noch nicht auf Fehler überprüft, also verzeiht mir den ein oder anderen Flüchtigkeitsfehler. Viel Spaß beim Lesen! :)
Niall Pov.
Ich sah ihr hinterher, als sie wegging. Und ich tat nichts. Wieso tat ich nichts, verdammt?
Ich war wie eingefroren. Was sollte ich jetzt tun ? Meine Gedanken kämpften miteinander. Auf der einen Seite war ich viel zu stur und verletzt ihr hinterher zu gehen und noch einmal anzuflehen. Auf der anderen Seite war ich unsterblich in sie verliebt und konnte es mir nicht erlauben, sie noch einmal durch meine Finger gleiten zu lassen.
Meine Füße bewegten sich ohne, dass ich es wollte. Ich lief auf dem Seelenlosen Parkplatz hin und her, fuhr mir genervt durch die Haare und atmete schwer. Von meinen Haarsträhnen tropften Regentropfen, doch das war mir egal.
Das einzige, was mir nach endlosem Gehen und Denken klar war, war, dass ich sie nicht verlieren konnte. Nicht noch ein mal. Und nicht so.
Doch sie hatte mir gesagt, sie hätte Gefühle für Thomas und da sollte ich mich nicht einmischen. Aber was wenn sie das wieder nur tat, um mich zu schützen? Ich schüttelte verzweifelt den Kopf. Nein, ich konnte mir diese Situation gerade nicht schöner reden als sie war. Dann würde es nur so umso sehr schmerzen, wenn ich heraus finden würde, dass sie ihn wirklich liebte.
Monatelang hatte ich sie vermisst, hatte versucht sie zu kontaktieren, doch sie hatte keine meiner Versuche beachtet oder zugelassen. Ich war so wütend auf sie. Wütend, dass sie mich verlassen hatte. Wütend, dass es ihr so leicht fiel, mich aus ihrem Leben zu verbannen. Wütend, dass sie ohne mich weiter leben konnte, wenn es mir so schwer gefallen war.
Wochenlang hatten die Jungs versucht mich aufzumuntern. Sie hatten Partys mit allem drum und dran veranlasst, doch nichts half. Dass ich mich nach unserem Tourende mehr oder weniger sofort zu Emma begeben hatte, wusste keiner von ihnen.
Ich hatte ihnen zwar zuvor von meinen Plänen erzählt, doch ihre Meinung über mein Vorhaben war so gespalten wie meiner Gedanken zu diesem Augenblick. Harry und Louis waren überzeugt davon, dass ich sie zurück gewinnen konnte. Liam und Zayn waren da anderer Meinung. Sie befürchteten, dass ich nur noch mehr verletzt werden würde.
Es sah so aus, als hätte die letztere der genannten Partien Recht behalten.
Es hatte eine Weile gedauert, bis ich mich in mein Auto gesetzt hatte, vollgetrieft und vor Kälte zitternd. Meine frierenden Hände umklammerten das Lenkrad, mein Blick verlor sich auf den Parkplatz vor mir.
Eine neue Welle Verzweiflung und Wut erreichte mich und ich schlug schlagartig gegen das Lenkrad. Ob mein Schlag ein Hupen ausgelöst hatte, wusste ich nicht. Alles was ich hörte war das Blut, was in meinen Ohren pulsierte. Und alles was ich fühlte, war ein ziehender Schmerz, der sich in meiner ganzen Hand verbreitete. Doch wenigstens, fühlte ich für eine kurze Zeit, auch wenn es nur einige Sekunden waren, nicht nur den Schmerz, den Emma in mir versucht hatte.
Und dann, gegen all meine Bemühungen meinen Schmerz in mir zu behalten, begannen Tränen meine vor Wut und Aufregung geröteten Wangen hinunter zu laufen.
Emma Pov.
Ich redete nicht viel, als ich bei Bea angekommen war. Eigentlich redete ich gar nicht. Bea hatte mir eine heiße Schokolade zubereitet und seitdem ich meine Tasse in den Händen hielt, starrte ich aus Beas Küchenfenster hinaus in den stürmischen Himmel.
Was zur Hölle hatte ich getan?
Wie konnte ich in eine solche Situation überhaupt hinein geraten?
DU LIEST GERADE
Dreaming again • n.h
Fanfiction"Wieso bist du zurück gekommen?", fragte ich. "Wieso? Ich habe nie auch nur ansatzweise aufgehört dich zu lieben, Emma." ----- "A winner is a dreamer who never gave up." -Die Fortsetzung zu "Dreams", ich würde euch also empfehlen dieses zuerst zu l...
