5 Tage zuvor
Emma pov.
Jemand tippte seinen Finger an meine Schulter, brachte mich dazu, meine Augen zu öffnen. Ich blinzelte einige Male bevor ich eine Person ausmachen konnte.
Blaue Augen starrten mich an. "Was ist, Niall?" Ich lächelte ihn mit halb geschlossenen Augen an.
Er legte sich neben mich, unser Blickkontakt brach nicht eine Sekunde ab.
"Lass mich zurück zu dir.", sprach er plötzlich. Meine, vor Sekunden noch müden, Augen weiteten sich.
"Wie bitte?", fragte ich zögernd. "Lass mich zurück zu dir, Em. Lass mich zurück in dein Leben. Ich vermisse dich so sehr.", entgegnete er, sein Blick war in Traurigkeit getränkt worden.
Ich schluckte, Schuld machte sich bemerkbar. "Niall, du weißt, dass ich das getan habe, damit es dir besser geht.", versuchte ich zu erklären.
Ich legte meine Hand auf seine Schulter, doch er zuckte weg, ließ mich ihn nicht nur eine Sekunde berühren.
"Nein. Mir geht es dadurch nicht besser. Ich will dich zurück.", entgegnete er. Er schien beinahe wütend zu werden.
"Es ist so viel Zeit vergangen, bitte versuch doch wenigstens wieder glücklich zu werden.", bat ich ihn. "Denkst du das habe ich nicht?", fragte er mich. Die Wut war jetzt deutlich in seinem Ausdruck zu erkennen.
"Glaub mir, das habe ich, aber was soll ich tun, wenn all meine Gedanken und Gefühle wieder auf dich zurück führen?", fragte er. Er hatte die Stimme ein wenig erhoben, wurde von Sekunde zu Sekunde wütender.
"Niall, es tut mir leid.", flüsterte ich, doch er schüttelte nur den Kopf. Und plötzlich verschwand sein Körper, er verblasste. Fast, als wäre all dies nur eine Illusion gewesen.
Mit einem Ruck nach vorne wachte ich auf, saß nun aufrecht in meinem Bett. Schweiß hatte sich auf meiner Stirn gebildet, und eine einzelne Träne hing in meinem Augenwinkel.
Mein Handrücken wischte den Streifen Schweiß auf meiner Stirn weg, während ich mir die Decke von den Beinen strich.
Langsam suchte ich im Dunkeln meine Zimmertür, mir war von dem plötzlichen Aufstehen immer noch etwas schwindelig.
Ich begab mich trottend in die Küche und ließ mich auf einen unserer, immer noch ungemütlichen, Stühle fallen. Meine Hand griff nach meinem Handy, was sich, wie immer, in meiner Hosentasche befand.
Ich zögerte nicht lange um zu telefonieren und schon nach einigen Sekunden ertönte mir eine allzu bekannte Stimme.
"Emma?", hörte ich Thomas müde Stimme fragen. "Ja.", murmelte ich. Mein Gewissen nagte an mir, ich hoffte, dass ich ihn nicht aufgeweckt hatte.
"Was ist los? Wie viel Uhr ist es?", fragte er, seine Stimme noch genauso müde wie vor einigen Sekunden. Ich warf einen Blick auf die große Uhr, die genau über dem Türrahmen hing.
Als das Zifferblatt mir die Uhrzeit anzeigte, zögerte ich kurz, doch ich sagte es ihm trotzdem. "Vier Uhr.", flüsterte ich zögernd. Ich hörte ein Murmeln und dann ein Stöhnen am anderen Ende der Leitung, bevor Thomas mir antwortete.
"Ich bin in zehn Minuten bei dir.", bestimmte er. Bevor ich etwas antworten konnte, hatte er schon aufgelegt. Ich lehnte mich in meinem Stuhl zurück und kuschelte mich in meinen Pullover.
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Dreaming again • n.h
Fanfiction"Wieso bist du zurück gekommen?", fragte ich. "Wieso? Ich habe nie auch nur ansatzweise aufgehört dich zu lieben, Emma." ----- "A winner is a dreamer who never gave up." -Die Fortsetzung zu "Dreams", ich würde euch also empfehlen dieses zuerst zu l...
