Einen Monat später -Maya-
„Was denkst du wie viel Schnee liegt da draußen jetzt?" Fragte Amy als ich die Küche betrat, sie stand vor einem der großen Fenster und schaute in das Schneegestöber „Weiß nicht 75 Zentimeter?" Antwortete sie, ich nahm zwei Tassen Kaffe und stellte mich neben sie. Dann reichte ich ihr eine davon „Danke." Sagte sie und lächelte mich an. Draußen war es bereits stock dunkel und schneite wie wild „Da wo ich aufgewachsen bin gab es kaum Schnee." Erklärte sie und schaute weiter nach draußen „Bei mir schon ich bin in South Carolina aufgewachsen." Antwortete ich und zog den Reisverschluss meiner Jacke zu. Amy lächelte mich wieder an und nahm einen Schluck Kaffe, ihr Lächeln freute mich immer. Sie hatte so ein schönes Lächeln, dazu noch ihre grünen Augen. Langsam gewöhnte ich mich an das kribbeln und mein rasendes Herz wenn ich in ihrer nähe war
-Andy-
Maya und Amy standen neben einander am Fester und sahen nach draußen, Vic wollte an mir vorbei in die Küche doch ich hielt sie fest „Sieh mal." Ich deutete mit der Hand auf Maya und Amy. „Ich könnte vor Eifersucht sterben." Sagte sie und ich nickte „Selbst ein blinder sieht auf drei Kilometer Entfernung das die beiden sich mögen." Antwortete ich und diesmal nickte Vic „Ja, allerdings. Eine Schande das..." ich konnte den Satz nicht beenden den die Sirene kam mir zu vor „Station 19, alle Einheiten Ausrücken, Verkehrsunfall auf dem Highway bei der Ausfahrt 64the." Wir liefen nach unten in die Fahrzeughalle. Maya und Amy arbeiteten gemeinsam auf dem RTW während Vic, Warren und ich die Drehleitern nahmen. Die Straßen waren kaum geräumt, zum Glück hatten wir als es begonnen hatte zu schneien die Schneeketten auf unsere Autos gezogen. „Fahrt ihr vor uns ihr habt die größeren Reifen." Sagte Amy über den Funk und fuhr rechts rann, ich fuhr an ihr vorbei und sah im Spiegel wie sie in den Spuren der Drehleiter fuhr.
Nach einiger Zeit erreichten wir den Einsatzort, ein Auto war durch den Schnee von der Straße abgekommen und gegen eine Leitplanke gefahren. „Wir brauchen mehr licht." Rief Amy uns zu als sie ausstieg.
-Amy-
Ich lief zu dem Auto und sah hinein, auf dem Fahrersitz saß eine Frau und hinten konnte ich ein Kind erkennen „Seattle Fire Department hören sie mich?" Fragte ich und öffnete die Beifahrertüre „Mum?" Hörte ich das Kind fragen „Hey kleiner, wie heißt du?" Fragte ich während Maya mir eine Halskrause reichte die ich der Frau anlegte „Charly." Antwortete der kleine mir, er war höchsten vier „Hey Charly ich bin Am. Wir werden deine Mum hier jetzt rausholen und in den Rettungswagen dahinten bringen. Und dann werde ich ganz schnell wieder da sein und dich rausholen, in Ordnung?" Fragte ich und er nickte, „Hier wir haben das Spineboard." Erklärte Andy, „Okay, ich halte ihren Kopf fest dann könnt ihr sie drauf heben." Antwortete ich und stütze den Kopf der Frau. Wir hoben sie auf das Spineboard und die anderen brachten sie zum Rettungswagen, ich kletterte vom Beifahrersitz nach hinten zu dem kleinen „Ist dir kalt?" Fragte ich und er nickte „Okay, warte kurz." Ich zog mir meine Mütze mit dem Wappen der Wache vom Kopf und setzte sie ihm auf „Hier, die steht dir gut." Sagte ich und er nickte, ich versuchte seinen Gurt zu öffnen doch die Schnalle klemmte „Okay, Charly ich werde dich jetzt hier raus holen aber dazu muss ich deinen Gurt durch schneiden." Erklärt ich ihm und zog mein Feuerwehrmesser aus meiner Tasche, vorsichtig schnitt ich den Gurt durch „Tut dir irgendetwas weh?" Erschütterte den Kopf und ich hob ihn raus „So jetzt gehts ab zu deiner Mum." Sagte ich und kletterte mit ihm aus dem Auto. Maya und Andy schoben gerade die Trage in den RTW „Bist du schon mal mit einem RTW gefahren?" Fragte ich und er schüttelte den Kopf „Gut denn jetzt darfst du jetzt mit mir fahren." Erklärte ich und ein nickte begeistert „Ich bleib mit Andy hinten bei der Mutter." Sagte Maya und ich nickte „Gut ich komme mich um den kleinen." Antwortete ich und schloss die Türe hinter ihr, vorsichtig setzte ich ihn auf den Beifahrersitz und schnallte ihn an. Ich zog meine Feuerjacke und mein Sweatshirt aus, das Sweatshirt reichte ich dem kleinen Jungen der es über sich zog. Dann fuhr ich los „Amy wie lange noch?" Rief Maya von hinten „Noch etwa 5 Minuten aber der Schnee macht uns zu schaffen." Rief ich zurück und längte den RTW um eine Kurve. „Noch zwei Blocks bis zum Grey Slone" Rief ich und griff nach meinem Funkgerät „RTW 19 für Grey Slone, bitte kommen." Sagte ich und bekam sofort eine Antwort „Wir kommen mit einer etwa 30 jährigen Frau, nach Verkehrsunfall, Verdacht auf Schädel-Hirn Trauma und mögliche innere Verletzungen. Wir sind gleich da." Erklärte ich und fuhr kurz darauf die Einfahrt der Notaufnahme hoch. Ich sprang heraus und öffnete die hinteren Türen, während Andy und Maya halfen die Trage nach drinnen zu bringen kümmerte ich mich um den gleichen „Okay, kleiner ich heb dich jetzt hoch." Sagte ich und nahm in auf den Arm, er schlang seine Arme um mich und ich trug ihn in die Notaufnahme. Die meisten Liegen waren belegt und ich sah auch Arizona die bei einer davon stand „Hey Arizona kannst du dir ihn kurz ansehen?" Rief ich und Arizona winkte mich zu einer Liege, ich setze den kleinen darauf ab „Hey Charly das ist meine gute Freundin Arizona. Sie wird dich kurz untersuchen während ich dir ein paar Fragen stelle, ist das in Ordnung?" „Ja." Ich setze mich vor der Liege auf einen Stuhl „Also Charly, weißt du wie du mit Nachnahme heißt?" Fragte ich und er nickte „Jones." „Und wie hießt deine Mum?" Ich schrieb das ganze auf einem Zettel mit „Anna Jones." Erklärte er und ich nickte „Was ist mit deinem Dad?" Sagte ich „Greg Jones." Antwortete er „Weißt du wo er ist?" Frage ich und er nickte „Mum hat gesagt das er noch arbeiten muss. Aber ich hab seine Nummer." Er zog aus seiner Jackentasche ein Kärtchen auf dem Namen, Telefonnummern und Adresse der Eltern stand „Das ist super, ich werde das kurz einer Schwester geben." Ich stand auf und lief in den Behandlungsraum „Hier das sind die Daten der Eltern." Erklärte ich und reichte das Kärtchen einer Schwester. Sie nickte, ich ging wieder zu Charly „Wie geht es ihm?" Fragte ich an Arizona Gewand „Super, er hat keine Verletzungen. Eine Schwester hat jemanden vom Jungendamt angerufen damit die jemanden schicken der auf ihn aufpasst aber die kommen wegen dem vielen Schnee nicht durch." Erklärte sie, „Okay. Ich würde ja bleiben und auf ihn aufpassen aber wir werden heute Nacht noch öfter mit dem RTW raus müssen. Kannst du ihn nicht für eine Nacht auf der Kinderstation lassen?" Fragte ich und sie nickte langsam „Ja, ich glaub bei Bobby im Zimmer ist noch etwas frei." Sagte sie und ich setzte mich wieder zu Charly „Hey kleiner. Arizona wird dich jetzt zu einem Zimmer bringen, da liegt auch schon Bobby und da kannst du dann ein bisschen schlafen. Und wenn du morgen früh aufwachst wird dein Dad schon hier sein und dich nach Hause bringen." Erklärte ich und er nickte „Du darfst meine Mütze behalten aber das Sweatshirt brach ich weil es draußen ziemlich kalt ist." Er zog die Jacke aus und reichte sie mir „Danke kleiner. Pass gut auf dich auf." Sagte ich und strich ihm zum abschied über den Kopf. Andy und Maya kamen aus dem Behandlungsraum und wir beeilten uns die Trage wieder in den RTW zu bringen. „Ich wusste gar nicht das du so gut mit Kindern kannst." Sagte Maya als wir zurück fuhren, es schneite immer noch wie wild und die Schneepflüge kamen kaum noch hinter her damit die Straßen frei zu räumen „Keine Ahnung. Ich glaub das hab ich während den Einsetzen gelernt." Antwortete ich und fuhr zur Fahrzeughalle „Hey Gibson schwing deinen Hintern her und mach die Türe auf." Sagte ich durch den Funk da ich wusste das Gibson ihn manchmal aus Langeweile mit hörte. Das Tor öffnete sich und ich fuhr den RTW hinein.
In der Nacht fuhren wir noch neun weitere male, Maya und ich mussten am meisten aufstehen da wir Schicht auf dem RTW hatten. Am nächsten morgen schlief Maya halb über ihrer Kaffe Tasse ein, die anderen schliefen noch aber wir waren gerade von einem Einsatz zurück gegehrt. Ich stellte vor Maya eine kleine Medikamentendose „Hier, nimm dir zwei davon." Sie sah die Dose misstrauisch an „Keine Sorge das sind nur Koffein Tabletten die kann man Rezeptfrei in jeder Apotheke kaufen." Erklärte ich und sie nahm sich zwei Stück. „Rettungswagen 19, Medizinischer Notfall, 411 Canvod Drive." Ertönte die Sirene und wir standen auf „Du fährst ich bin beim letzten gefahren." Erklärte ich und setze mich auf den Beifahrersitz. Maya protestierte nich mal mehr und ich schlief während wir fuhren halb ein.
„Was ist passiert?" Fragte Maya den Mann während wir im ins Haus folgte „Sie ist einfach so umgekippt." Erklärte er und brachte uns ins Wohnzimmer, vor der Couch lag eine Frau am Boden „Wie heißt ihre Frau?" Fragte ich und kniete mich neben ihr hin „Carla." Sagte er und ich nickte „Carla? Hören sie mich?" Fragte ich und überprüfte ihren Puls „Was hat sie gemacht bevor sie umgekippt ist?" Fragte Maya ihn „Sie hat den Schnee aus der Einfahrt geräumt." Erklärte er und Maya nickte „Hat sie heute schon etwas getrunken und gegessen?" Fragte sie weiter „Nein, wir wollten gleich zusammen Frühstücken." Erklärte er und ich winkte Maya zu mir „Ich schätze es ist einfach ihr Kreislauf. Sie hat nichts gegessen und dazu die Anstrengung." erklärte ich und sie nickte. Ich klopfte Carla vorsichtig auf die Wange und sie öffnete langsam die Augen „Was ist passier?" Fragte sie und setzte sich langsam auf „Sie sind nur ohnmächtig geworden was wahrscheinlich durch die Anstrengung verursacht wurde. Sie sollten etwas essen und trinken und wenn sie dann nochmal ohnmächtig werden soll ihr Mann sie ins Krankenhaus bringen." Erklärte ich und stand auf „Ja, danke." Bedanke sie sich und wir verließen die Wohnung.
Auf der Wache war inzwischen auch Andy wach „Guten Morgen." Sagte sie und war anscheinen hellwach „Dieser morgen ist viel aber nicht gut, ich glaub so wenig schlaf hab ich in meiner ganzen Zeit hier noch nicht geschlafen." Antwortete ich und setzte mich neben sie.
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Station 19 | gxg
FanfictionAmy zieht von Louisiana nach Seattle um ihre Vergangenheit bei der Army zu vergessen, das einzigste was sie daran hindert sind die Träume die sie noch Nacht für nacht heimsuchen und ihr bester Freund Timothy sowie seine Schwester Arizona Robbins. Da...
