Es war ein langer Tag für [Y/N] gewesen. Sie arbeitete in einem kleinen Restaurant in der Bleeker Street, was zwar ein schöner und gut bezahlter Job war, jedoch gingen ihr manche Kunden auf die Nerven. Heute zum Beispiel hatte sie einen etwa 50-jährigen Kunden gehabt, der immer etwas an der gebrachten Speise zu nörgeln hatte. [Y/N] wollte gerade aus der Tür gehen und abschließen, als sie draußen ein lautes Krachen hörte. Erschrocken blieb [Y/N] stehen und lauschte, ob sie es wagen konnte rauszugehen. Gerade als [Y/N] dachte, dass sie es wieder wagen konnte das Restaurant zu verlassen, wurde ein Mann gegen die Tür geschleudert, die daraufhin nachgab.
[Y/N] schrie auf vor Schreck. Der Mann stöhnte auf vor Schmerz und rappelte sich auf. Er trug ein seltsames blaues Gewand und einen roten Umhang. Als der Mann [Y/N] erblickte, rief er: "Verschwinden Sie von hier, es ist zu gefährlich!" Doch [Y/N] war wie zu Stein erstarrt. Plötzlich stürmte ein zweiter Mann, der ebenfalls seltsam gekleidet war, in den Raum und stürzte sich auf den ersten Mann. Die beiden begannen heftig aufeinander einzuschlagen und zerstörten dabei auch das Restaurant.
Als [Y/N] aus ihrer Schockstarre erwachte, entschied sie sich dazu, in den Kampf einzugreifen. Sie schnappte sich eine volle Champagnerflasche und rannte auf die Männer zu, die dies nicht einmal zu bemerken schienen. Als sie bei den Männern ankam, zögerte sie nicht und schlug dem Mann, der als zweites reingekommen war, die schwere Flasche gegen den Hinterkopf. Er brach sofort zusammen. Woher [Y/N] wusste, wen sie K.O. schlagen sollte? Sie hatte geraten.
Der Mann in dem blauen Umhang atmete schwer, sein Gesicht war ganz geschwollen und er blutete aus mehreren Wunden. "Ich hole einen Verbandskasten, warten Sie kurz Mr...?", sagte [Y/N]. Der Mann antwortete: "Vielen Dank. Ich heiße übrigens Stephen Strange, aber sie können mich Stephen nennen. Ich müsste mal kurz telefonieren, hätten sie ein Telefon für mich?" "Natürlich Stephen, da drüben liegt ein Telefon. Oh, und ich heiße [Y/N] [Y/L/N], aber [Y/N] reicht.", antwortete [Y/N].
Als [Y/N] mit dem Verbandszeug wiederkam, telefonierte Stephen mit einem Typen namens Wong und gab ihm Anweisungen. Gerade als sie bei ihm ankam, beendete er das Gespräch. Als [Y/N] damit beginnen wollte, ihn zu verarzten, unterbrach er sie und sagte: "Ich mache das schon, ich bin Doktor." Innerhalb kürzester Zeit schaffte er es sich selbst zu versorgen. Nachdem sie den Kasten wieder aufgeräumt hatte, erhob Stephen sich. "Entschuldige mich bitte, [Y/N], aber ich muss meinen Kollegen beim Aufräumen helfen und diesen Typen wegbringen, ehe er etwas Schlimmes anstellt.", sagte Stephen und sah sie entschuldigend an. [Y/N] sah ihn protestierend an und erwiderte: "Aber du bist mir ein paar Antworten schuldig. Ich würde gerne wissen, was hier eigentlich geschehen ist!" Stephen zögerte und sagte dann: "Du hast recht [Y/N]. Wie wäre es, wenn wir unsere Handynummern austauschen und uns in ein paar Tagen treffen. Dann verrate ich dir mehr, aber ob ich alles sagen kann, weiß ich nicht." "In Ordnung, Stephen. Aber was soll ich eigentlich meinem Chef sagen? Das Restaurant ist ja ziemlich zerstört.", antwortete [Y/N] und schaute Stephen fragend an. "Keine Sorge, ich kümmere mich darum. Niemand wird etwas bemerken.", versicherte Stephen ihr. Also tauschten sie Nummern aus und [Y/N] verabschiedete sich .
***Zeitsprung: Drei Tage später***
[Y/N] stand vor dem Spiegel und zog ihre Kleidung ein letztes Mal zurecht. Heute war sie mit Stephen zum Kaffee verabredet. Er hatte sein Wort gehalten und niemand hatte etwas von der Zerstörung bemerkt. Stephen hatte es sogar irgendwie sogar geschafft, dass die Tür am nächsten Tag zu geschlossen war, obwohl er keinen Schlüssel hatte. Sie selbst hatte das ganz vergessen.
Schließlich verließ sie ihre Wohnung. Das Café, in dem sie verabredet waren, konnte sie problemlos zu Fuß erreichen. Sie war aufgeregt. Als sie sich vorgestern die Ereignisse nochmals vor Augen gerufen hatte, hatte sie bemerkt, dass Stephen sehr hübsch aussah und anscheinend auch einen tollen Charakter hatte. Doch er war zu gut für sie und bestimmt schon vergeben.
Nach etwa 10 Minuten zu Fuß, blieb sie vor dem Café stehen. Als sie eintrat, schaute sie sich um, doch da sie Stephen nicht sah, setzte sie sich an einen freien Tisch und wartete. Nach etwa fünf Minuten betrat Stephen das Café und entdeckte sie. Er lächelte sie nett an und ging auf sie zu. Nachdem er sich gesetzt hatte, kam eine Bedienung an ihren Tisch und sie bestellten jeweils etwas.
"Also [Y/N], das, was ich dir gleich erzählen werde, wird sehr verrückt klingen. Aber ich möchte, dass du weißt, ich lüge nicht und habe auch nicht irgendwelche Sachen genommen. Ich weiß, dass es verrückt klingt, aber es ist wahr.", sagte Stephen. Dann begann er, etwas über Magie und verschiedenen Welten zu erzählen. Nachdem er fertig war, schaute er sie verunsichert an. [Y/N] schwieg. Dann sagte sie: "Es klingt vollkommen verrückt, was du sagst, aber ich glaube dir. In einer Welt mit Supersoldaten und fliegenden Milliardären klingt das gar nicht so unwahrscheinlich."
Stephen, der sich schon die schlimmsten Reaktionen ausgemalt hatte, brauchte ein paar Sekunden, um zu realisieren, was [Y/N] gesagt hatte. Dann schaute er sie begeistert an und fragte ungläubig: "Wirklich? Ich hab mir die letzten Tage zwar schon gedacht, dass du perfekt bist, aber nicht, dass du das akzeptieren würdest. Als du diesen Typen bewusstlos geschlagen hast, habe ich mich in dich verliebt. Ich hätte das niemals geschafft, meistens denke ich zu viel nach. Ich hätte erst abgewägt, ob..." Weiter kam er nicht, denn [Y/N] unterbrach ihn mit einem Kuss. Völlig überrumpelt erwiderte Stephen den Kuss. Beide hätten nicht damit gerechnet, dass es dazu kommen würde, und genossen den Moment deswegen umso mehr.
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Avengers Oneshots
FanfictionIch werde hier Oneshots über sowohl Marvelships als auch ...×reader. Hierbei werde ich mich aber auf die Filme beziehen, allerdings kann die Handlung auch abweichen. Die X-Men werden in diesem Buch auch nicht auftauchen. Wünsche, Meinungen, Kritik...
