Völlig wehrlos und allein lag [Y/N] auf dem dreckigen Boden. Urplötzlich waren alle Kampfgeräusche verstummt, [Y/N] hatte keine Ahnung, was mit ihren Freunden war. Ob sie es geschafft hatten, Thanos zu besiegen, oder ob ihre Leichen irgendwo auf dem Schlachtfeld lagen. Plötzlich ertönte eine Stimme, die ihren Namen rief. [Y/N] erkannte, dass es Peter Quill war, einer ihrer besten Freunde. Als das Rufen immer panischer wurde, antwortete sie mit schwacher Stimme: "Hier! Ich bin hier. Hilfe!" Zuerst schien es, als ob Peter sie nicht gehört hätte, doch dann tauchte er in ihrem Blickfeld auf. Als er [Y/N] erblickte, wie sie unter einem großen Trümmerteil begraben auf dem Boden lag, rannte er los. Sobald er bei ihr angekommen war, hob er das Trümmerteil von ihr herunter. Schwach krächzte [Y/N]: "Meine Beine. Ich kann sie nicht spüren." Dann verlor sie das Bewusstsein.
***Zeitsprung: 5 Wochen später***
[Y/N] wurde von einem lautem Piepston geweckt. Langsam öffnete sie ihre Augen und versuchte nach ihrem Handy zu greifen, um den Wecker nochmals stummzuschalten. Doch sie schaffte es nicht, ihre Arme zu bewegen. Das verursachte Panik bei ihr und sie versuchte sich zu bewegen. Plötzlich beugte sich jemand über sie und sagte: "Du musst ruhig liegen bleiben, [Y/N]." Sie erkannte, dass es Peter war, und beruhigte sich wieder etwas. Doch als sie versuchte, etwas zu sagen, funktionierte es nicht. Erst beim dritten Anlauf kam ein Ton zustande, allerdings nur ein Krächzen. Wieder flüsterte Peter: "Ganz ruhig. Das ist ganz normal."
Dann öffnete sich die Tür und eine junge Ärztin betrat den Raum. Sie lächelte freundlich und sagte: "Hallo, [Y/N]. Wie fühlst du dich?" Wieder versuchte [Y/N] etwas zu sagen und wieder kam nur ein Krächzen zustande. Die Ärztin notierte sich etwas auf ihrem Klemmbrett. Dann wandte sie sich an Peter und fragte: "Haben Sie ihr bereits erzählt, was geschehen ist?" Als Peter den Kopf schüttelte, meinte sie, dass es besser wäre, wenn er es ihr erzählen würde. Danach untersuchte sie [Y/N] kurz und verließ den Raum wieder.
Peter setzte sich vorsichtig auf das Bett und ergriff [Y/N]s Hand. Dann sagte er: "Du hast mir wirklich Angst gemacht. Nachdem du ohnmächtig geworden bist, habe ich dich hierher gebracht. Man musste dich operieren, sonst hätte eine Rippe deine Lunge durchbohrt. Danach mussten sie dich ins Koma versetzen, damit du regenerieren kannst." Mittlerweile standen Tränen in seinen Augen. Mit zittriger Stimme redete er weiter: "Das Schlimmste ist aber, dass deine Wirbelsäule gebrochen ist. Keine Technik kann das reparieren. Es tut mir leid, du wirst niemals wieder laufen können."
Vollkommen geschockt lag [Y/N] da und versuchte zu verstehen, was ihr bester Freund gerade gesagt hatte. Sie hätte gerne geschrien, doch sie konnte immer noch nicht. Nach ein paar Minuten ergriff Peter wieder das Wort: "Aber deine Stimme wird bald wieder zurückkehren und bald kannst du auch wieder deine Arme bewegen. Das sind nur Nachwirkungen des Komas. Laut der Ärztin wirst du zwar viel trainieren müssen, aber du bist stark genug. Und ich verspreche, dass ich nicht von deiner Seite weichen werde." Von diesen Worten wieder ein kleines bisschen beruhigt schlief [Y/N] ein.
***Zeitsprung: Acht Monate später***
Ein Klopfen an ihrer Tür ließ [Y/N] aufschrecken. Sie hatte gerade wieder einmal ihr bestelltes Essen angestarrt. Offenbar war die Person, die klopfte, hartnäckiger als alle anderen, denn es klopfte noch einmal, dieses Mal energischer. Dann rief die Person: "Ich weiß, dass du da bist, [Y/N]. So wie die letzten drei Wochen, in denen du auch nicht zu den Terminen im Krankenhaus erschienen bist." Die Person war Peter.
Doch [Y/N] ignorierte ihn, so wie all die Personen vor ihm. "Wenn du nicht bald die Tür öffnest, trete ich diese bekloppte Tür ein. Erinnerst du dich? Du hast mir versprochen, dass du immer schön brav zu den Terminen gehst. Nur deswegen bin ich damals wieder gegangen. Weil du es mir hoch und heilig versprochen hast. Du kannst mir glauben, nur weil wir angegriffen wurden und drei Wochen mitten im Nirgendwo festsaßen, bin ich erst jetzt angekommen. Ansonsten hätte ich dich schon viel früher ins Krankenhaus geschleift."
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Avengers Oneshots
FanfictionIch werde hier Oneshots über sowohl Marvelships als auch ...×reader. Hierbei werde ich mich aber auf die Filme beziehen, allerdings kann die Handlung auch abweichen. Die X-Men werden in diesem Buch auch nicht auftauchen. Wünsche, Meinungen, Kritik...
