„Ja Schatz, ich bin schon auf dem Weg. Bin in ein paar Minuten da. Es gab noch zwei Notfälle, aber ich beeile mich. Ich liebe dich." Ich lege auf und konzentriere mich dann wieder auf meinen Weg nach Hause. Mein Name ist Damien, ich bin zweiunddreißig und lebe in New York. Ach, und ich bin Notarzt im Außendienst.
Für mich war schon früh klar, dass ich später diesen Job machen will. Menschen zu helfen und Leben zu retten ist zwar ein sehr harter Job, aber auch sehr erfüllend. Es gibt so viele Menschen da draußen, die Hilfe brauchen und ich wollte immer schon helfen. Ein sehr großer Grund dafür ist meine familiäre Situation. Als ich ein Kind und Teenager war, hat mein Vater meine Mutter regelmäßig verprügelt. Das ist schon furchtbar genug, aber leider ist das noch nicht alles. Er war außerdem pädophil.
Leider war sein Drang sich an einem Kind zu vergehen so stark, dass er, als ich sieben wurde, die äußerste Grenze überschritt und sich an mir verging. Ich erinnere mich heute noch daran, als wäre es gestern, wie er eines Abends zu mir ins Zimmer und in mein Bett kam. Er wollte, dass ich mich auszog, und er zog sich ebenfalls aus. Dann meinte er, dass ich Daddy glücklich machen soll. Natürlich verstand ich nicht, was er damit meinte. Aber als er meine Hand nahm und sie zu seinem Penis führte, da wusste ich, dass es etwas Verbotenes ist. Es blieb nicht dabei, dass ich ihn mit der Hand befriedigen sollte. Noch in dieser Nacht sollte ich die allerschlimmsten Schmerzen spüren, die man sich nur vorstellen kann, als er in mich eindrang und mich vergewaltigte. Damit ich nicht schreien konnte, hielt er mir den Mund zu.
Irgendwann war er dann fertig und ging aus dem Zimmer. Ab da kam er jede Nacht. Als ich zehn wurde, erfuhr meine Mum, was er immer mit mir machte, aber anstatt mir zu helfen und mit mir abzuhauen brachte sie sich noch in derselben Nacht aus Schuld um und ließ mich bei ihm zurück.
Bis ich zwölf war, war ich ihm hilflos ausgeliefert. Dann wurde ich schwer krank. Diagnose Lungenentzündung. Ich kam ins Krankenhaus und natürlich wurde ich dort untersucht. Durch einen blöden Zufall, den ich gar nicht mehr so genau weiß, entdeckten die Ärzte die Vergewaltigungsspuren und natürlich wollten sie wissen, wer mir das angetan hat.
Ich schwieg aber zunächst, doch als der Arzt meinte, dass er meinen Dad reinholen würde und ihn darauf ansprechen will, fing ich schrecklich an zu weinen. Er durfte nicht erfahren, dass sie es wissen. Der Arzt verstand mein Verhalten direkt richtig und fragte mich, ob mein Dad das getan hat. Unter Tränen und völlig verängstigt erzählte ich ihm dann alles und mein Vater kam sofort ins Gefängnis.
Bei der Gerichtsverhandlung kam raus, dass ich nicht das einzige Kind war. Außer mir gab es noch mehr als zwanzig Kinder. Ein paar von ihnen hielt er noch gefangen, aber manche waren schon tot. Sobald ein Kind dreizehn wurde, war es für ihn kein Kind mehr und dadurch nicht mehr attraktiv, also brachte er sie dann jedes Mal um. Ein paar dieser Kinder hatte er selbst entführt, aber die meisten hat er im Darknet gekauft. Außerdem fand man in unseren Haus eine riesige Sammlung an Kinderpornos. Mindestens hundert solcher Filme waren es.
Sie verurteilten ihn zum Tode, was zwei Monate später auch vollstreckt wurde. Nachdem er verhaftet und ich aus dem Krankenhaus entlassen worden war, kam ich in ein Heim, da ich keine Verwandten hatte.
In der Schule war ich aufgrund der Umstände sehr still und in mich gekehrt. Meine Mitschüler bemerkten das natürlich und nahmen das zum Anlass, um mich zu hänseln. Vor allem Taylor Jones und seine Clique hatten es auf mich abgesehen. Sie erfuhren irgendwann, dass ich im Heim lebte. Und ab diesem Tag machten sie mir das Leben zur Hölle. Jeden Tag demütigten und verprügelten sie mich, einfach ohne Grund.
Eine Chance mich zu wehren hatte ich nicht. Die drei waren einfach viel stärker als ich und ich hatte viel zu viel Angst vor ihnen. Während der ganzen Schulzeit war ich nie bei irgendwelchen Klassenfahrten dabei, weil ich Angst hatte, dass sie mir dort etwas antun würden.
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Mobbing Oneshots...!
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