Prolog

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Es war an einem wunderschönen Tag in London als die Tragödie passierte.
Lily war mit ihrer Schwester Olivia in einer Therme schwimmen gewesen. Für den Weg nach Hause hatten sie ein Taxi bestellt und als sie in das Auto eingestiegen waren hatte Lily schon kein gutes Gefühl dabei gehabt. Sie hätte lieber ihren Chauffeur Leopold angerufen, aber Olivia bestand darauf ein Taxi zu nehmen. Lily wollte sich nicht mit ihr darum streiten, weil ihre neunzehnjährige Schwester nächste Woche nach Oxford gegangen wäre und sie nach Frankreich in die Bretagne um dort ihr letztes Schuljahr bei ihrer Tante zu absolvieren. Sie hatte sich geschworen ein halbes Jahr nicht mehr mit Olivia zu streiten, weil sie nach dem letzten heftigen Streit drei Wochen nicht miteinander geredet hatten, obwohl sie unzertrennlich sind und fast jede Sekunde aneinander kleben wie zwei Kletten.

 Ihre Schwester hatte dem Taxifahrer den Wohnort gesagt und er war los gefahren und die beiden Geschwister hatten während der Fahrt kein einziges Wort miteinander gewechselt. 

Als der Taxifahrer plötzlich stehen geblieben war drehte er sich um und zog eine Waffe aus seiner Tasche und hielt sie in die Richtung der beiden Mädchen. 

 »Wehe einer von euch beiden Hübschen schreit um Hilfe. Ich habe kein Problem damit eine von euch oder beide zu erschießen und jetzt steigt aus und haltet die Klappe sonst drück ich ab.« 

Der Mann hatte mit dem Kopf nach draußen gedeutet. 

»Na los aussteigen!!«

Lily und Olivia waren aus dem Wagen ausgestiegen und waren vor dem Mann in eine dunkle, enge Gasse gegangen. 

An die Sache die sich Lily noch am besten erinnern konnte war, dass ihre Schwester weglaufen wollte und um Hilfe geschrien hat. Lily war stehen geblieben, weil die Drohung des Mannes ihr große Angst bereitete. Der Mann hinter Lily hatte die Waffe auf Olivia gerichtet und hatte ihr hintereinander drei Kugeln in den Kopf geschossen und Olivia war zu Boden gefallen. Lily war zu ihrer Schwester gelaufen und hatte sich zu ihr gekniet und bitterlich zu weinen begonnen und die ganze Zeit gemurmelt. »Du darfst nicht sterben ich brauch dich noch! DU DARFST NICHT STERBEN hörst du! Du bist die einzige die mich versteht und weiß was ich durchmachen musste und jetzt gerade durchmache.« 

Sie hatte noch etwas gegen ihren Kopf geschlagen bekommen und gemerkt wie sie umgekippte. Ihr war schwarz vor Augen geworden und eine unbekannte Stimme sagte noch irgendwas, dann waren alle Erinnerungen von diesem Tag weg.

Lily war am nächsten morgen vor ihrem Familienhaus an die Haustür gelehnt aufgewacht.Sie hatte am ganzen Körper verteilt blaue Flecken und ihre Füße waren völlig aufgeschürft und blutig. Ihr Gewand war voll mit dem Blut ihrer toten Schwester und ihr wurde schlecht bei diesem Anblick.

Ein paar Minuten später war sie aufgestanden und auf wackeligen Beinen ins Haus in die Küche gegangen. Am Esstisch waren ihre Eltern und ihr sechsundzwanzig jähriger Bruder, Theo gesessen und als sie Lily entdeckten, nahmen ihre Eltern sie fest in den Arm. 

Sie bekam Schuldgefühle, weil sie ihrer Schwester an diesem Abend nicht versucht hatte die verdammte Taxifahrt auszureden. Deswegen beschloss sie sich auf die Suche nach dem Mörder von Olivia zu machen und um sich an ihm zu rächen.

Lily musste am nächsten Tag einen Bericht bei der Polizei abgeben und sie konnte nur ein paar Dinge detailliert erzählen.

Seit diesem Tag an war Lily nie mehr am Abend rausgegangen und zur Schule brachte sie immer ihr Chauffeur und ein Bodyguard war den ganzen Tag an ihrer Seite und ließ sie keine Sekunde aus den Augen. Ach, wie sie diese Beobachtung hasste.

Das Begräbnis fand zwei Wochen später statt und es waren sehr viele Menschen gekommen. Die Hälfte der Leute kannte die Familie White selber nicht.

Lily’s  Reise zu ihrer Tante wurde abgesagt, weil ihre Eltern zu viel Angst hatten sie auch noch zu verlieren. Der Mörder lief nämlich noch immer auf  freiem Fuß herum.

Doch Lily wollte am liebsten raus aus London und in die Bretagne zu ihrer Tante.

Erst nach Wochen hatte Lily den Verlust ihrer Schwester einigermaßen  verarbeitet und die Suche nach dem Mörder aufgegeben. Sie hatte leider zu wenige Informationen und konnte sich an fast nichts mehr erinnern konnte.

 Sie hatte leider zu wenige Informationen und konnte sich an fast nichts mehr erinnern konnte

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Das erste Kapitel!
Ich hoffe es gefällt euch.

LG Jasmin

Complicated love and simple murderGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt