Es ist jetzt ungefähr ein Monat vergangen, seit dem Lily und ich hier in der Bretagne sind. Es ist ziemlich viel passiert.
Ich habe es ins Football Team geschafft. Lob an mich selbst. Ich weiß Eigenlob stinkt.
Die Mannschaft hatte letztens sogar schon ihr erstes Spiel gegen ein Team von einer Schule, aus einem benachbarten Ort. Das Match haben, natürlich wir Haushoch gewonnen.
Lily hatte ja mit dieser Jenny diesen Wettkampf, wer besser ist und das Cheerleading Team haben darf. Blablabla.
Lily hat gewonnen. Es war ein klarer Sieg für sie, denn die meisten Mädchen aus der alten Mannschaft, haben sich für Lily als Kapitänin entschieden. Lily kann extrem gut tanzen, dass muss ich zugeben. Ich hätte sie auch gewählt, wenn ich wählen hätte dürfen. Jenny und Nele haben nach der Entscheidung ziemlich zickig und fluchend die Turnhalle verlassen. Geschieht ihnen irgendwie recht.
Jenny versucht immer wieder mit mir zu flirten. Sie sieht nicht schlecht aus, das gebe ich zu, aber ich will nichts mit ihr zu tun haben. Erstens muss ich meinem Job treu bleiben und da ist ein Mädchen wie Jenny gerade das letzte was ich gebrauchen kann. Ja es gibt kein Zweitens und Drittens.
Diesen Jackson King, ein guter Freund von Preston und Tristan, kann ich auch nicht leiden. Jedesmal wenn er im Anwesen zu Besuch ist oder in der Schule bei uns wegen den Zwillingen sitzt, versucht er sich jedes mal an Lily ranzuschmeißen. Ich habe das Gefühl sie merkt nicht einmal das er dauernd mit ihr flirtet. Ich weiß das klingt jetzt so, als wäre ich extrem eifersüchtig.
Das bin ich nicht!
Ich mach mir nur Sorgen um Lily. Jackson will am Anfang sicher nur den charmanten, netten Footballer vorgeben und danach bricht er ihr Herz.
Lily und ich haben mindestens schon sieben Mal Ausritte mit den Pferden zum Strand unternommen. Ich muss zugeben ich hab mich in das Meer, den Strand und die Klippen hier verliebt. Letztens waren wir, also Lily, Tristan, Preston, Emma und Kevin, am Nachmittag am Strand nach der Schule schwimmen.
Im ganzen waren diese vier Wochen sehr entspannend. Lily und ich verstehen uns immer noch nicht sehr viel besser. Ehrlich, ich glaube das wird sich auch nicht ändern.
Lejla hat ihr Baby vor drei Tagen auf die Welt gebracht. Lily und ich sind gerade auf den Weg zu ihr. Wir dachten uns, das wir sie nach der Schule besuchen gehen könnten und genau das tun wir jetzt auch. Wir beide sind gerade aus dem Bus ausgestiegen und stehen jetzt direkt vor dem Krankenhaus “Center Hospitalier Bretagne Atlantique”.
»Kommst du oder willst du noch länger wie angewurzelt vor dem Gebäude stehen bleiben und es anstarren?«
Lily ging mir voraus und ich lief ihr schnell hinterher. Sie stand schon bei der Rezeption, als ich das Krankenhaus betrat.
»… Lejla Marchand?«
Konnte ich sie noch fragen hören.
»Im dritten Stock. Zimmernummer 365.«, antwortete ihr die etwas ältere Frau hinter dem Empfang auf französisch.
»Merci. Komm Arthie!«
Beim Fahrstuhl angekommen warten wir ein paar Sekunden bis sich die Türen vor uns öffneten und wir einsteigen konnten.
»Ich bin so nervös und ich weiß nicht warum. Ich meine Lejla hat nur ihr Baby auf die Welt gebracht und irgendwie fühl ich mich ein bisschen Verantwortlich als Patentante.«
Ich unterbreche Lilys Redeschwall.
»Jetzt beruhig dich wieder. Das ist kein Grund um...«
Das PING des Aufzugs unterbrach mich.
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Complicated love and simple murder
Teen FictionLily White ein 17 jähriges Mädchen aus einer reichen Familie die in London wohnt und ihre Schwester verlor. Die einzige Person die alles über sie wusste. Weswegen sie, sie verlor. Mord. Ein letztes Schuljahr das Lily bei ihrer Tante in Frankreich in...
