Als ich heute morgen aufwachte, dachte ich der Tag kann nicht schlimmer werden, als die anderen es bis jetzt waren. Doch er fing gar nicht mal so schlecht an, denn es war Samstag und somit keine Schule. Ich hasste die mitleidigen Blicke die mir manche Schüler noch immer zuwarfen, wenn sie mich sahen, wegen meiner verstorbenen Schwester. Obwohl schon fast sechs Monate seit dem Vorfall her waren, wurde noch immer viel darüber geredet.
Bis auf die Sache die mir mein Vater heute erzählen möchte, mochte ich den Tag einigermaßen. Ich hasse es, wenn er mir was sagen will, dass sind bei Dad immer die Dinge die mich dann zum durchdrehen bringen. Ich muss zugeben ich und Dad können nie ein anständiges Gespräch führen. Es endet immer damit, dass wir uns anschreien.
Weil ich nicht mehr schlafen konnte stand ich auf und machte mich fertig für den Tag. Ich ging runter in die Küche und setzte mich zu meinen Eltern, meinem Bruder Theo und irgendeinem Fremden süßen, gutaussehenden Typen zum Tisch.
»Nun Daddy du wolltest mir heute was erzählen und weil ich so neugierig bin, möchte ich es gleich wissen.«, sagte ich mit zuckersüßer Stimme zu meinem Vater.
»Ich hoffe du freust dich darüber. Ich und deine Mum haben lange darüber diskutiert und sind zu dem Entschluss gekommen das du zu deiner Tante in die Bretagne fliegen darfst, aber nur unter einer Bedingung und diese Bedingung wird dir wahrscheinlich nicht gefallen.«
»Ich freu mich das ich zu Tante Sophie darf, aber was ist die Bedingung Dad?«, fragte ich ein bisschen nervös.
»Du wirst mit«, er zeigte in die Richtung des süßen Typen der neben mir saß. »Arthur deinem offiziellen, neuen Bodyguard dort hin fliegen und er wird auf dich aufpassen.«
Plötzlich verging mir die Freude und ich wurde wütend und schrie meinen Vater fast an.
»Dad! Ich brauch echt keinen Bodyguard mehr, ich bin siebzehn und alt genug um auf mich selbst aufzupassen und ich hab in Frankreich meine älteren Cousins Tristan und Preston. Die können doch auch auf mich aufpassen und der Sohn der Angestellten von Tante Sophie, Kile. Er ist mein bester Freund dort und der kann doch auch auf mich aufpassen. Der ist zwei Jahr älter als ich . Du glaubst doch nicht etwa, dass mich der Mörder von Olivia bis nach Frankreich verfolgt. Wir haben seit dem Vorfall nichts mehr von ihm gehört.«
»Ich wusste doch sie würde sich darüber aufregen, Cherie.«, sagte meine Mutter ernst an meinen Vater gewandt.
»Nein mein Darling das glaub ich nicht, aber es ist nur zu deiner Sicherheit. Deine Cousins haben selbst was zu tun und dieser Kile kommt mir sehr unsympathisch rüber und nach der Sache die vor einem Jahr passiert ist kannst du ihn gleich wieder vergessen. Er ist sicher nicht besser als dieser Lucas der Ex-Freund deiner verstorbenen Schwester und jetzt sitzt er im Gefängnis. Außerdem hat Kile wahrscheinlich auch keine Zeit für dich. Entweder du entscheidest dich zu fliegen mit Arthur Morgan oder du bleibst hier mein Mäuschen.«, mein Vater grinste siegerrisch. Er wusste genau mit welchen Waffen er mich schlagen konnte.
Wütend sagte ich nach langem überlegen zu meinen Vater.
»Na gut ich flieg mit Bodyguard aber nur damit ich von hier weg komm!«, und Arthur flüsterte ich ins Ohr. »Und wehe du verfolgst mich auf Schritt und Tritt, dann bring ich dich eigenhändig um in der Bretagne und schmeiß deine Leiche ins Meer.«
»Lily dein Flug geht heute gleich um halb eins, pack deine Sachen und vergiss nichts.«, sagte mein Vater und erhob sich vom Tisch und drückte mir einen Kuss auf den Haaransatz und verschwand hinter der Tür seines Büros.
Dann stand ich auf und machte mich auf den Weg in mein Zimmer um meine Sachen packen zu gehen und als ich meinen Koffer vom Kasten runteholen wollte fiel ich von der kleinen Leiter und schloss meine Augen und wartete auf den Aufprall. Doch stattdessen fingen mich zwei kräftige und muskulöse Arme auf und als ich meine geschlossenen Augen zögerlich wieder öffnete sah ich in zwei wunderschöne, glänzende, braune Augen und atmete schwer. Es war Arthur der mich aufgefangen hatte und wenn er mich nicht gleich wieder auf meine beiden Beine gestellt hätte, wäre ich in seine atemberaubenden Augen verloren gegangen.
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Complicated love and simple murder
Teen FictionLily White ein 17 jähriges Mädchen aus einer reichen Familie die in London wohnt und ihre Schwester verlor. Die einzige Person die alles über sie wusste. Weswegen sie, sie verlor. Mord. Ein letztes Schuljahr das Lily bei ihrer Tante in Frankreich in...
