Kapitel 23 Klärende Gespräche, tanzende Sterne...

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Kapitel 23  Klärende Gespräche, tanzende Sterne…

Ich lief die große Aufahrt okay Aufahrt ist gelinde gesagt untertrieben, als ich an dem großen Tor ankomme überleg ich das erste Mal an diesem Tag wie ich rauskommen soll da fällt mein Blick auf das kleine Häuschen. In dem Häuschen sitz ein Bulle von Kerl und liest Zeitung, als ich mich räuspre sieht er von der Zeitung auf und lächelt mich an.

"Ehm hi ich bin Payton" stelle ich mich schüchtern vor. Er grinst (oh hat der Süße Grübchen.) "Ich bin Patrick, wie geht es dir?" fragt er. "Ehm ja ganz okay, muss etwas Frust Abbauen und ich glaube mein Dad ist nicht erfreut wenn ich seine Bude auseinander nehme." Gebe ich ehrlich von mir. Bevor er allerdings etwas erwidern kann, vernehme ich hinter mir Schritte und Chloe setzt sich in Bewegung. Ich ahne wer da ist und es bestätigt sich als ich über meine Schulter blicke und Trenton sehe wie er Chloe krault.

"Hey Patrick.  " begrüßt er Ihn worauf er nur Nickt. „Wohin Solls gehen Payton? Unruhe stiften?" Fragt er belustigt. Ich wende mich Ihn abrupt zu "Ach Trent wieso Unruhe stiften? Ich dachte mir eig dass ich etwas von der Umgebung ansehe und mit Chloe spazieren kann." Gebe ich zu.

"Payton ? Payton" höre ich eine quietschende und wütende Stimme. Als ich nicht reagiere kommt das Schlamassel um  die Ecke und blickt mich aus wütenden und verheulten Augen an. "Peaches was ist los?" frage ich aufgesetzt mitfühlend "hast du eben in den Spiegel geschaut und gemerkt, dass bei der letzten Nasenkorrektur ein Höcker vergessen wurde?"

Sie schnaubt empört „ Pühh bist du immer so ungebildet? „ <<will die ne Antwort drauf<< „was fällt dir mikrigen Ghetto Schlampe eigentlich ein, Dejan kam eben zu mir und sagte das er wegen dir gekündigt wird. Stimmt das? Wieso tust du das? wieso zerstörst du uns alles die letzten Jahre hat dein Vater doch auch ohne dich leben können. Und auf einmal findet unser Glorreicher Ritter Ty das verlorene Slum Mädchen traurige Geschichte was?“ fragte sie wütend.

Ich musste mir echt ein dreckiges Auflachen verkneifen „Erstens Püppi ich bin kein bisschen ungebildet habe einen glatten 1er Schnitt, mache mein Abitur. Und 2. ich bin zwar im Ghetto aufgewachsen und dort hineingewachsen aber, du denkst nur weil ich aus spärlichen Verhältnissen stamme springe ich mit allen 3 Beinern ins Bett. No Way Babydoll auf dem Niveau tanzen allein DU und deine Billige Gefolgschaft. Also entschuldige ich muss mit Chloe gehen.“

Ich pfeife Chloe zu mir. „Also Patrick, kannst du mir die Gefängnistore öffnen?“ frage ich ihn zuckersüß. Er schaut Trent an, dieser schüttelt den Kopf und bedeutet mir ihm zum Haus zurückgehen. Ich rollte nur genervt mit den Augen und setze mich in Bewegung. „Payton dein Vater möchte das du in sein Büro kommst er will etwas mit dir besprechen.“ ich tat so als hätte ich ihn nicht gehört. „Hast du mich verstanden?“ fragt er nunn eindringlicher. „Alter jaa ich habe ja 2 Ohren am Kopf und ein gutes Gehör also Fuck mich jetzt nicht ab.“ Er seufzt und reibt sich mit beiden Händen übers Gesicht. Ich folge Trent ein Stück, als aufeinmal Sterne vor meinen Augen einen Tanz anfingen kurz darauf war alles schwarz, ich bekam noch mit wie jemand leise und besorgt mit mir spricht.

Trenton

Oh shit sie rastet gleich im Büro richtig aus. Ich verstehe sowieso nicht wieso Ty abgerufen wurde und der Boss nichts davon weiss, ich bin mir nicht sicher aber Payton sieht gefrustet aus. „Was ist los Payton? „ fragte ich sie. Sie schüttelt ungläubig den Kopf und spricht mit zusammengebissenen Zähne „Was Los ist? Was verfickt nochmal Los ist? Willst du mich verarschen? Mich will hier keiner haben, ich bin nur der Parasit den sie in mir sehen. Dann wird mir eine Bezugsperson genommen. Ich hätte getrost in Köln bleiben können, dann würde ich jetzt nicht vor diesem Verfickten Scheisshaufen von Vater seine BITCH und Ihrer hohlen Tochter stehen. Ich kann nicht mehr.“ schrie sie mich an und in Ihren Augen sammeln sich Tränen. Sie hat die letzten Tage viel durchgemacht. Sie sieht blass aus „Alles gut Payton du siehts bl…“ ich konnte meinen Satz nicht beenden da fing sie an zu taumeln, dank meiner Reflexe strecke ich meinen Arm aus und fange sie auf bevor sie mit dem Kopf aufschlägt. Ich ziehe mit meiner freien Hand das WalkyTalky aus der Gürtelschnalle. „Hier Trent, Patrick komm bitte kurz hoch bin bei der Mitte der Auffahrt und Payton ist bewusstlos. Ruf bitte oben an und sag dem Boss Bescheid danach bringen wir sie in Ihr Zimmer.“ ich warte einen Moment dann das vertraute knacken am WT „Alles Klar Trent. Der Boss weiss Bescheid und Dr Whitmore ist gerufen. Komme jetzt hoch.Over.“ „Okay“ gab ich Ihm noch die Antwort in der Zeit kam Tobi die Treppen runter und kam zu uns gelaufen. „ Was ist passiert?“ fragte er. Ich sah ihn an und er verstand. „Kannst du Ihren Kopf halten? ich muss den Zimmerschlüssel aus der Hosentasche holen.“ er nickte mir zu.

Ich fischte den Schlüssel und Ihr Handy aus der Tasche und lies sie in meine Hosentasche gleiten. „Trenton was ist mit Chloe?“ fragt Patrick „Payton wollte spazieren gehen damit sie ihr (Geschäft) verrichten kann.“ ich sah zu Chloe hinüber die sich neben Payton gelegt hat und den Kopf auf dem Bauch abgelegt hat. „Tobi, kannst du mit Chloe in den hinteren Teil des Parks gehen? Danach bring sie nach oben in die 2. Etage, den Flur runter zu der Großen schwarzen Türe?“

Er nickte nur uns ging mit Chloe die sich widerwillig mitziehen ließ. Patrick ging an Tobis Stelle ich gab ihm das Zeichen den Kopf anzuheben und mir Payton auf die Arme zu legen vorher hole ich den Schlüssel aus der Tasche.

Nachdem ich Payton auf Ihrem Bett abgelegt habe ziehe ich die Vorhänge zu und lasse mich auf dem Großen Ohrensessel nieder. Ein Klopfen an der Tür lässt mich den Blick heben Tobi ist zurück mit Chloe und hinter ihm erschienen Dr Whitman und der Boss. Chloe lief auf das Bett zu, ich schnalze kurz mit der Zunge und sie lässt sich zu meinen Füssen nieder. Der Boss zieht die Augenbrauen hoch. „Wie geht es ihr?“ fragt er besorgt. „Den Umständen, sie fühlt sich mies. Lavina und Peach geben ihr das Gefühl überflüssig zu sein nicht gewollt zu sein. Dann verschwindet Ty mitten in der Nacht und sie wissen davon nichts. Wie soll sie sich fühlen?“ gab ich trocken in ernstem Tonfall an ihn. Der Arzt misst den Blutdruck, nimmt 2 Ampullen Blut ab und wendet sich an den Boss. „Also ich denke es ist ein Nervenzusammenbruch. Sie soll sich 2 Tage ausruhen. Es sollte immer jmnd bei ihr bleiben und nur Leute bei denen sie ruhig bleibt.“ er verabschiedet sich von uns und verlässt den Raum.

Wir saßen oder hockten gefühlte Stunden an Ihrem Bett. Ein Klopfen holt uns zurück und Lavina steckt den Kopf in den Raum und beginnt mit grell quietschender Stimme „Baby, was machst du denn hier? Ich dachte du wolltest mit der Rebellin reden wegen Dejan. Und wann fahren wir, Britni wartet schon.“ ich schaue den Boss an und rolle genervt mit den Augen „Sorry Lavina geht nicht. Ihr geht es nicht so gut, sie darf nicht alleine Bleiben.“ antwortet der Boss.

„Boss, fahren Sie ruhig ich bleibe bei Ihr und wenn sich etwas verändert melde ich mich.“ gebe ich ihm zu verstehen. Lavina schaut selbstgefällig und stöckelt aus dem Zimmer. Ich wende mich an den Boss „Ich weiss zwar nicht was hier los ist und wieso Ty weg ist, aber ich wäre gerne aufgeklärt.“ und schaue Ihn ernst an. Der Boss wirkt erschöpft fährt sich mit den Händen übers Gesicht „ Also ich weiss nicht was du meinst mit was los ist und wegen Ty. Also Dejan kam gestern Nacht noch zu mir ins Büro, er berichtet mir davon dass, er gesehen hatte wie Du, Ty und Payton in Ihr Zimmer verschwunden seid aber nur DU wieder rausgekommen bist. Ich sagte Dejan das ich mich kümmern und nachhacken werde und ich wollte heute früh das klärende Gespräch mit Ihm führen da wurde mir auch schon gesagt er sei abgereist. Mehr weiss ich nicht…“

Der Boss ist inzwischen mit Lavina unterwegs und Payton hat sich in der Zwischenzeit bewegt und sich unruhig im Bett gewälzt. Ich setzte mich auf die Bettkante und fühle Ihre Stirn die ist sehr warm. Ich ziehe die Decke etwas runter damit sie etwas abkühlt. Ein leichter Schweißfilm liegt auf Ihrer Stirn. Ich hole im Bad einen feuchten Lappen, bei meiner Rückkehr ins Zimmer sitzt Payton kerzengrade in Ihrem Bett. „ Hey Payton, alles okay. Du bist umgekippt…“ spreche ich sie vorsichtig an.

Bildquelle: WeHeartIt, Bearbeitet mit Picmonkey

Payton from the BlockWo Geschichten leben. Entdecke jetzt