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Sooooo meine Liebe, hier ist ein neues Kapitel. Dazu gibt es auch gleich, weil ihr wieder so lange warten musstet, eine Spotifyplaylist. Gebt mir mal bitte Bescheid, ob ihr die öffnen könnt :)

https://open.spotify.com/playlist/4k1LRs7EilmNhXGMF6p2yf?si=a1ba55a82f3b4292

Damit wünsche ich euch viel Spaß und ich arbeite bereits an dem nächsten Kapitel <3



21ster Platz. Wirklich?

Meine Augenbrauen verzogen sich genervt, als ich den lächelnden Clown erblickte, der wahrscheinlich als erster angekommen war. Aufgebracht stopfte ich meine Hände in die Tasche meines Pullovers. Mein aufgeblasener bester Freund winkte mir zu: „Ich hatte schon gedacht, dass du es nicht mehr schaffst. Ein drittes Mal die Hunterprüfung wäre ja echt peinlich für dich gewesen." Ich verzog mich noch weiter in meinen Schal hinein, während mir ein leises Knurren entfuhr.

„Sieh es so, wenigstens hatten wir zusammen Spaß.", riss der Junge, in grün, mich aus meiner Feindseligkeit heraus. Ein vorsichtiges Lächeln zuckte über meine Lippen, als ich mich zu ihm drehte: „Und dank dir haben wir es alle da heraus geschafft. Du bist ein erstaunlicher Junge, Gon." Ich verspürte tatsächlich eine große Dankbarkeit ihm gegenüber, denn auch wenn diese Truppe sich als meine Freunde bezeichnete, war ich mir sicher, dass ich sie einfach getötet hätte, um an mein Ziel zu kommen. Meine Augenbrauen verzogen sich und meine Stirn legte sich in Falten. Ob er das wohl gemerkt hatte?

Dieser kleine Junge war auf die geniale Idee gekommen, den langen Weg zu nehmen, nur um dann die Wand dort mit den Waffen einzuschlagen, damit wir den kurzen Weg bestreiten konnten. Er hatte mein großes Blutvergießen verhindert.

„Aber es war wirklich unglaublich knapp.", sprach er einfach weiter, ohne meinen Missmut zu beachten. Oder zumindest sprach er ihn nicht an.

Am liebsten hätte ich mich selbst dafür geschlagen, dass ich überhaupt auf diesen Gedanken gekommen bin. Sie hatten mir gegenüber nur Freundlichkeit und Vertrauen aufgewiesen. Und ich? Ich spielte in meinem Kopf schon die Szenen ab, wie ich sie am effektivsten umbringen konnte.

„Ja das stimmt, meine Hände sind voller Blasen.", riss Kurapika mich aus meinen Gedanken, „Und ohne dich, Taiyo, hätten wir das nicht geschafft."

„Das stimmt. Dafür, dass du nicht so aussiehst, bist du ganz schön kräftig.", schallte Leorios Stimme aus dem Tunnel. Ich zuckte bloß mit den Schultern: "Wir haben das als Team geschafft." Ich wollte mich schon abwenden, als Killua meinen Namen rief. Interessiert blickte ich ihn an. „Falls du jemals andere Gesellschaft möchtest,", seine blauen Augen schwenkten kurz zu dem Mann, zu dem ich gerade gehen wollte, „dann kannst du dich gerne uns anschließen."

Ein breites Lächeln legte sich auf meine Lippen: „Ich ziehe es in Betracht. Und lasst euch ja nicht töten, das fände ich wirklich schade."


Mir entfuhr ein genervter Seufzer, als ich mich neben Hisoka setzte. Meine Beine waren angewinkelt und meine Arme hatte ich auf meinen Knien verschränkt.„Du hast zwischen durch überlegt sie zu töten, oder?", gab er grinsend leise von sich. Ich wandte meinen Blick nicht ihm zu, sondern beobachtete weiterhin die vier Jungs, die mich als ihre Freundin akzeptiert hatten.

Als ich genug davon hatte, legte ich meinen Kopf auf meine Arme und blickte in die Richtung des Magiers: „Tzzzz, selbst wenn. Sie sind alle noch sehr lebendig." Ein Nicken ging von ihm aus, während sich ein manisches Grinsen auf meine Lippen legte: „Außerdem hättest du mich doch töten wollen, hätte ich dir diese Möglichkeit vorweggenommen."

unstable phantom (Feitan X OC)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt