A/N: Es tut mir aufrichtig leid, dass ich solange nicht mehr weitergeschrieben habe. Ich bedanke mich bei allen hier für die vielen Reads und Votes und die Erinnerung, dass ich weiter uploaden sollte. Ihr müsstet lange warten, jedoch ist hier ein weiteres Kapitel und ich hoffe es gefällt euch. Ich Versuche in Zukunft wieder mehr zu schreiben und dies hier hochzuladen, aber ich kann nichts konkretes versprechen. Naja, ich halte euch nicht weiter auf (vermutlich überspringen die meisten dies hier eh, aber egal). Hier ist: Kapitel 12!
„Und du meinst, das ist gut?“ fragte Yuri und legte den Kopf schief. Ich nickte heftig. Ich saß auf meinem Bett und hatte die Beine angewinkelt. In meinen Armen befand sich ein Kissen, in das ich in letzter Zeit etwas reingquickt hatte. Yuri hatte sich beschwert, dass es sich sonst wie eine Hundepfeife anhören würde und wenn ich es nicht zurückhalten konnte, solle ich es irgendwie abdämpfen. Auch jetzt vergrub ich mein Gesicht im Kissen.
„Das ist doch lächerlich.“ seufzte Yuri und schmiss das Handy neben mich.
„Du willst ihn doch nur fragen. Ist doch nichts dabei.“ sagte ich und sah ihn mitleidig an.
„Und was, wenn er nein sagt?“ sagte er und warf sich auf mein Bett. Ich hielt ihm mein Kissen hin und er nahm es, um selber sein Gesicht darin zu vergraben. Falls ihr jetzt nicht wisst, worum es geht…es geht um die Sache, die vor ein paar Wochen passiert ist.
-Rückblick-
Hinter der Turnhalle wartete ich auf Yuri. Ich hatte Shinzuke und Suna gesagt, dass sie schon vorgehen sollten, da ich telefonieren müsse. Jetzt wartete ich hier und sah, dass Yuri zu mir schlich.
„Also y/n…ich komm gleich zur Sache…ich…och man…“ Er kratzte sich am Nacken und sah zu seinen Schuhen. So verlegen hatte ich ihn noch nie gesehen. Er ließ die Schultern hängen und atmete einmal tief durch, ehe er seinen Blick fest auf mich legte.
„Ich…bin schwul.“ sagte er und ich blinzelte überrascht. Das war mal direkt.
„Tut mir leid, dass du es so erfährst, aber ich war mir nicht sicher, ob die anderen das akzeptieren würden…und du erschienst mir als die beste Wahl.“ sagte er und war nun wieder verlegen. Irgendwie süß. Er hatte es mir als erstes gesagt.
„Wie…wie haben deine Eltern reagiert?“ fragte ich vorsichtig und sein Blick glitt wieder zu seinen Schuhen.
„Du hast es ihnen nicht gesagt.“ schloss ich daraus und er nickte. Ich schmunzelte.
„Danke, dass du es mir erzählt hast Yuri. Das bedeutet mir viel.“ sagte ich und lächelte nun richtig. Auch Yuri lächelte nun, sichtlich erleichtert.
„Und…darf ich fragen wer es ist?“ sagte ich und seine Wangen wurden etwas farbiger.
„Nun ja…“
-Rückblick Ende-
„Osamu wird schon nicht nein sagen. Ihr versteht euch doch gut!“ sagte ich und strich ihm über den Rücken. Er brummte nur verneinend und ich schnaubte belustigt. Ja, sein Schwarm war Osamu Miya. Der Zwilling, der irgendwie durchschaubar war, aber auch irgendwie nicht. Damit war er so ziemlich das komplette Gegenteil seines Zwillingsbruder. Aber ich sah Yuri‘s Problem. Jemanden einzuladen musste ich zwar noch nicht machen, doch die Vorstellung machte mir eine Gänsehaut.
„Hey, vielleicht gehen du und Suna mit Osamu und mir auf ein Doppeldate?“ der pure Sarkasmus schwang in seiner Stimme mit, doch ich schmiss ihn mit einem Kissen ab.
„Nicht lustig.“ sagte ich stumpf und er lächelte.
„Irgendwann wirst du darüber lachen.“ er nahm sein Handy in die Hand.
„Oh oh.“ Ich lehnte mich gespannte nach vorne.
„Was ist passiert?“
„Beim werfen hab ich wohl auf abschicken gedrü- Oh nein! Er schreibt!“ rief er und schmiss sein Handy wieder weg. Ich lachte und nun war ich diejenige, die ein Kissen abbekam.
„Na siehst du. War doch nicht so schlimm.“ sagte ich, als ich Yuri zur Tür begleitet hatte. Kurze Zwischeninfo: Osamu hatte ja gesagt. Yuri war dabei der Kiefer nach unten geklappt. Als er sich Jacke, Schal und Schuhe angezogen hatte und die Tür aufmachte, drehte er sich noch einmal zu mir um.
„Danke nochmal.“ sagte er und sah dann auf den Weg, der zur Haustür führte.
„Sieht so aus, als bekämst du nochmal Besuch.“ sagte er und zwinkerte. Ich schnaubte und verdrehte die Augen. Dann winkte ich Yuri zu und betrachtete dann den Jungen, der durch das Gartentor ging. Suna sah gehetzt aus, als er näher kam. Er hatte seine Sporttasche geschultert und sie schien vollgestopft zu sein und er trug nur die Trainingsjacke, was in dere Kälte quasi tödlich war. Als er dann vor mir stand, bemerkte ich seine rote Wage und die letzten Reste von Blut, die unter seiner Nase waren. Ich sah ihn schockiert an.
„Kann ich heute Nacht hier schlafen?“ fragte er und sah nach unten. Es schien ihm etwas peinlich zu sein. Doch ich merkte auch seine Hilflosigkeit. Seine Ohren waren angelegt. Ich trat zur Seite und nickte. Er schien erleichtert und ich nahm ihm, ohne auf seinen Protest zu achten, die Tasche ab. Shinzuke saß im Wohnzimmer und blickte verwirrt auf, als er uns hereinkommen hörte.
„Was ist passiert?“ war das erste was er fragte als er die Tasche sah. Als Suna dann hinter mir her kam sog er die Luft ein und ging dann aus dem Raum, nur um wenige Minuten später mit dem Erste-Hilfe-Kit wieder zu uns zu kommen. Ich nahm ihm dankend den Kasten ab und begann mich Sunas Gesicht zu widdmen.
„Wieso hast du mir den Erste-Hilfe-Kasten gebracht? Er kann das Blut mit Wasser abwaschen. Und gegen die Wange hilft ne Creme.“ fragte ich Shinzuke, doch er deutete auf Sunas Hand, die der eben genannte mir nun stumm hinhielt. Ein Schnitt zierte seine Handfläche. Ich verzog etwas das Gesicht. Wie lange hatte er diesen Schnitt den schon. Es sah nicht besonders tief aus, doch floss immer noch etwas Blut daraus. Schnell hielt ich ein Taschentuch unter die Hand, welches Suna dann selber festhielt.
„Desinfezieren und dann einen Verband.“ sagte Shinzuke aus der Küche. Laut den Geräuschen die daraus kamen kochte er Tee.
„Ich bin nicht blöd.“ sagte ich, doch ich musste ich zugeben dass ich etwas hilflos war. Sunas Rute und Ohren zuckten, als ich mit etwas Watte den Schnitt mit Desinfektionsmittel abtupfte. Ich versuchte so sanft wie möglich zu sein, aber er runzelte vor Schmerz die Stirn. Meine Ohren legten sich an, doch dann setzte ich meine Handlung fort.
Den Verband legte Suna dann selbst an. Währenddessen holte ich ihm eine Tasse Tee. Seine Wange hatte ich davor mit einer Salbe eingecremt und als ich zurückkam und ihm die Tasse hinhielt, schaute er hoch und seine Wange glänzte. Ein kleines Schmunzeln huschte über meine Lippen, ehe ich mich neben ihn setzte und mein Gesicht wieder ernst wurde.
„Wie ist das überhaupt passiert?“ fragte ich kleinlaut und Shinzuke kam nun auch zu uns. Sunas Blick glitt wieder zu seinen Schuhen. Ich spürte förmlich die Verärgerung, die von ihm ausging und auch Shinzuke schien es zu bemerken, da er ihm über die Schulter strich.
„Pack erstmal deine Sachen aus. Ich habe in meinem Zimmer den Futon bereitgelegt.“ sagte er und Suna stand ohne ein weiteres Wort auf.
„Lassen wir ihn erstmal. Es ist kompliziert.“ sagte er ruhig und nahm einen Schluck von seinem Tee.
„Aber…du weist was los ist.“ stellte ich fest und er nickte.
„Kannst du es mir nicht erzählen?“ Er schüttelte den Kopf.
„Ich denke, es ist besser wenn er es dir selber erzählt…“ sagte er und ich nickte verständnisvoll.
Das war das 12te Kapitel (nach nem halben Jahr 😳). Ich hoffe es hat euch gefallen und wünsche euch einen guten Morgen, Mittag oder Abend. Und an alle Nachteulen unter euch eine gute Nacht.
Neko :3
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Suna x fem. Reader (Omegaverse)
FanfictionWie der Titel schon sagt, geht es hier um Suna und dich im Omegaverse. Weiter Infos sind in der Geschichte. Ich hoffe sie gefällt euch. Die Bilder gehören nicht mir! Sondern sind von Pinterest.
