Ich wusste genau, was das bedeutete…
Er kam rein und schloss leise die Tür wieder hinter sich, obwohl niemand anderes im Haus war.
„Kann ich mit dir über etwas reden?“ fragte er und setzte sich auf meine Bettkante. Ich nickte und er schien irgendwie noch zu überlegen, wie er anfangen sollte.
„Also y/n es gibt Leute, die sind toll und aufrichtig und kümmern sich um dich. Und dann gibt es auch Leute, die wollen dich nur als Trophäe (wird das so geschrieben?). Also was ich versuche zu sagen ist-“
ich schnitt ihm das Wort ab.
„Da gibt es die Bienchen und die Blümchen und wenn die sich gaaaaaanz doll lieb haben“ ich brach in Gelächter aus.
„Ehrlich Shinzuke? Darüber möchtest du reden? Ich bin 16 Shinzuke! Denkst du nicht, ich weiß wie das läuft?“ fragte ich ihn etwas aufgebracht und ein wenig amüsiert.
„Ganz ehrlich, wieso willst du genau darüber reden?“ fragte ich ihn, nachdem ich mich etwas beruhigt habe. Er kratzte sich verlegen am Hals.
„Wenn das noch länger dauert schlaf ich ein Shinzu…“ sagte ich nun.
„Ach es ist nichts.“ sagte er nun und verließ mein Zimmer wieder. Ich wusste, dass er log. Ich ließ mich auf mein Bett fallen und nahm mein Handy in die Hand. Ich hatte zwei Nachrichten. Eine von Naya und eine von Atsumu. Ich las mir erst die Nachricht von Naya durch. Ein Fehler, wie ich fand.
Naya-san:3
Y/NNNNNNNNN!
WIESO HAST DU MIR NICHTS GESAGT???
DU MUSST MIR MORGEN ALLES ERZÄHLEN!
Bis Morgen <3
Was soll ich ihr denn bitte nicht erzählt haben? Es ist rein gar nichts passiert! Ich ging auf den Chat mit Atsumu. Und als ich sah, was er schreib, blieb mir der Atem weg.
Es war ein Foto. Von dem Moment, als Suna mich vor meinem Ex-Freund versteckt hat. Wie hat er das gemacht?
Atsumu
Hey y/n…wann wolltest du denn uns davon erzählen? Oder sollte ich sagen ihr?
Wir sprechen uns morgen. Ich hoffe dein Bruder nervt dich jetzt nicht so sehr.
Dieser kleine B*stard! Was fällt ihm ein. Ich stand auf und ging auf Shinzukes Zimmer zu. Nachdem ich ohne zu klopfen reingestürmt bin, zeigte ich ihm das Foto auf meinem Handy und schrie ihn an.
„WIESO SAGST DU ES NICHT EINFACH?!“ Er guckte verwirrt drein und musterte das Foto. Als er erkannt hatte, worum es hier ging, schrie ich ihn allerdings schon wieder an.
„Wer hat das Foto gemacht und wieso hat es Atsumu in die Hände bekommen?! Wieso denkt jetzt jeder, dass ich und Suna zusammen sind?!“ Er guckte mich verwirrt an.
„Das heißt, dass du nicht mit ihm zusammen bist?“ fragte er nun und ich schlug mir mit der Flachen Hand gegen die Stirn.
„Neeeeiiiiinnn wie kommst du denn darauf? Suna und ich sind natüüüürrliiich zusammen. Hast du das Foto nicht gesehen?“ fragte ich ihn sarkastisch. Shinzuke legte den Kopf schief.
„Was ist denn dann passiert?“ fragte er mich. ich seufzte und ließ mich auf seinem Bett nieder. Er rückte etwas näher an mich ran und musterte mich, als würde ich ihm eine spannende Gute-Nachtgeschichte erzählen.
„Suna und ich waren auf dem Weg zum Englischkurs, als ich meinen Ex sah. Ich hatte ihn gefragt, ob er mich irgendwie verstecken könnte und er hat das abgezogen und anscheinend hat Atsumu das gesehen und fotographiert.“ Erzählte ich in Kurzfassung. Er nickte und schien zu überlegen. Dann sagte er mir, dass er mit Atsumu und den anderen reden wird und ich fiel ihm freudig um den Hals.
„Danke Shin! Du bist ein wahrer Lebensretter!“ sagte ich und verschwand in mein Zimmer, um noch ein wenig zu zocken. Immer wieder viel mir ein Spieler namens Kodzuken05 auf, der einen höhren Score als alle anderen hat. Ich hatte eine Weile überlegt, ob er ein Cheater ist, doch seine anderen Werte waren zu seinem Score normal. Bestimmt war das einer, der jeden Tag und den ganzen Tag zockt und nichts anderes zu tun hat.Am nächsten Morgen war es ziemlich still zwischen Suna, Shinzuke und mir. Keiner traute sich irgendwas zu sagen, vor allen wegen gestern. Zum Glück sagte auch niemand nichts. Auch nicht, als Atsumu, Osamu und Naya dazukamen. Doch Naya konnte es nicht lassen mir zu zuzwinkern. Ich wusste nicht wieso, bis Osamu was sagte…
„Seid wann hast du denn unsere Volleyballjacke y/n?“ fragte er und ich schaute auf meinen Arm, wo Sunas Jacke von gestern lag. Ich hatte sie eigentlich ihm zurückgeben wollen, doch anscheinend habe ich sie zurückzugeben. Ich klatschte mir gegen die Stirn und reichte die Jacke wortlos an Suna, der neben mir ging. Dieser nahm sie mir wortlos ab und die anderen verkniffen sich das Augenbrauenwippen. Ich verdrehte die Augen und wir gingen einfach weiter.
Der Schultag verlief eigentlich ereignislos. Als die Klingel ertönte verschwanden die Schüler wie immer zu ihrem Club oder nach Hause. Naya beschwerte sich, dass sie zu ihrem Club musste und der Volleyballclub heute ausfiel.
„Das ist diskriminierung auf einer ganz anderen Ebene!“ beschwerte sie sich.
„Das können die doch nicht machen, die geben euch frei und ich muss in der Küche Teller abwaschen!“ sagte sie und Yuri verdrehte die Augen.
„Dafür hast du Freitag deinen freien Tag. Also beschwer dich nicht.“ sagte er genervt.
„Das ist aber erst morgen!“ beschwerte sie sich und Yuri und ich schoben sie aus dem Klassenzimmer. Wir verabschiedeten uns, wenn Naya auch etwas quälend, und gingen nach Hause. Auf halben Weg stoßen wir zu Shinzuke, Suna, Atsumu und Osamu. Bald mussten Atsumu, Osamu und Yuri abbiegen und so waren es wieder Shinzuke, Suna und ich. Suna flüsterte Shinzuke etwas zu und ich runzelte die Stirn. Was haben die beiden zu besprechen, was ich nicht mitkriegen soll? Suna nahm nun meine Hand und ich schaute verwirrt darauf. Er blieb stehen und zwang mich somit auch dazu. Seine Hand packte nun leicht mein Handgelenk und ich sah etwas hilfesuchend zu Shinzuke, der sich nur mit den Worten verabschiedete:
„Ich lass euch mal alleine, ihr habt bestimmt noch was zu klären.“ und ging weiter. Ich sah ihm erstmal geschockt hinterher und wand mich dann schüchternd an Suna. Er sah mich an und nahm nun wieder meine Hand und zog mich mit.
„Suna!? Wo gehen wir hin?“ fragte ich ihn überrascht, doch er antwortete mir nicht. Er zog mich weiter, bis wir an einem Eiscafe ankamen. Dort ließ Suna dann meine Hand los.
„Ich wollte das jetzt klären.“ sagte er.
„Was denn?“ fragte ich unschuldig und er guckte mich skeptisch an.
„Selbst ein Blinder sieht, dass es dir unangenehm ist in meiner Nähe zu sein. Also komm.“ sagte er und schleppte mich dann ins Cafe.
Er schleifte mich zu einem Platz am Fenster und setzte sich dann hin. Ich setzte mich ihm gegenüber und sah mich im Cafe um, da ich ihn gerade nicht ansehen konnte. Alles war plötzlich viel interessanter als mein eigenes Leben. An einem etwas weiter entfernten Tisch saßen zwei Frauen und beugten sich im sitzen über einen Kinderwagen, aus dem kleine Kinderhände gestreckt sind. Ich sah noch ein paar anere Leute, wie Büroleute die an ihrem Computer arbeiten und seperal ihren Kaffee schlürfen. Dann sah ich eine Bedinung die mit einem seeeeehhhhr künstlichem Grinsen auf uns zu kam. Sie trug ein sehr knappes Kleid unter dessen Rock ihre beige Rute hervorkam. Ihre Ohren waren sorgfälltig kekämmt und eines der beiden war mit einer Schleife, passend zum Kleid, verziert war. über dem Kleid trug sie eine Schürze, mit der es wie ein Maidkleid aussah. Auch sie musterte mich jetzt, jedoch deutlich abstoßender als ich es tat.
„Hallo ich bin heute eure Bedinung, was kann ich euch bringen?“ fragte sie mit einem eklig flirtigen Grinsen zu Suna. Es war ja klar. schon wie sie mich gemustert hat und dann sich ihre Mimik verändert hatte, als sie Suna angesehen hatte. Suna musterte sie etwas skeptisch, während sie versuchte kokett mit einer ihrer Haarsträhne zu spielen. Es sah aber eher aus wie eine epileptische Störung.
„Ich nehme eine Cola und du?“ sagte er, ehe er mich fragend ansah. Ich senkte meinen Blick auf die Karte vor mir.
„I-ich nehme das gleiche.“ sagte ich schnell und sie notierte sich etwas und verschwand wieder in die Küche.
Wieder sahich überall hin, außer zu Suna. Nach einer Weile kam eine andere Bedinung und stellte unsere Getränke vor uns hin. Bei Suna fügte sie aber noch etwas hinzu.
„Mit einem kleinen Gruß“, sie zwinkerte Suna zu, ehe sie ihm einen Zettel zuschob,„Na dann, viel Spaß!“ sagte sie und verschwand um andere Bestellungen aufzunehmen. Suna klapte verwirrt den Zettel auf und schaute dann verwirrt im Cafe umher. Sein Blick blieb eim Tresen stehen, wo die Bedinung, die unsere Bestellung aufgenommen hatte, stand un d ihm zuwinkte und zwinkerte. Sunas Kopf wandte sich wieder dem Zettel zu, bis er ihn dann für mich sichtbar auf den Tisch legte.
Hi Süßer ;),
hier ist meine Nummer.
XXX-XXX-XXX
Ruf mich an;)
Stand darauf. Ich rollte unmerklich mit den Augen, während Suna an seiner Cola nibte. Ich sah ihn an und er schmunzelte. Ich nahm den Zettel, was die Bedinung nicht bemerkte, da sie zu sehr damit beschäftigt war, Suna anzuhimmeln. Ich zerknüllte den Zettel in meiner Hand und gab ihn Suna, der ihn nun basketballmäßig in den Papierkorb, der etwas weiter entfernt war, warf und traf. Ich sah ihn etwas überrascht an, während er sich selbst feierte und sich spielerisch über die Schultern strich und sich somit lobte.
„Okay. Spaß beiseite“, er lehnte sich etwas vor und stützte sich auf dem Tisch ab,„was ist los?“
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Ich hoffe euch hat dieser Teil gefallen. Wenn ja, bis zum nächsten Teil. Und euch noch einen schönen Morgen, Mittag oder Abend. Und an alle Nachteulen eine gute Nacht :3
Eure Neko
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Suna x fem. Reader (Omegaverse)
Fiksi PenggemarWie der Titel schon sagt, geht es hier um Suna und dich im Omegaverse. Weiter Infos sind in der Geschichte. Ich hoffe sie gefällt euch. Die Bilder gehören nicht mir! Sondern sind von Pinterest.
